Beiträge von Filderstädter

    Aber daran verdient die Stadt ja nichts. Es ist mit Sündern mehr verdient.


    Man stelle sich vor, man würde täglich 50 Leute erwischen zu je 80 EUR. Macht pro Tag 4000 EUR.
    Im Monat 120 000 EUR zusätzliche Einnahmen.


    Wohlgemerkt, bei 50 Sündern, was sehr konservativ gerechnet ist.


    Wenn man hingegen den ÖPNV verbessern würde, müsste man ja Geld in die Hand nehmen.


    Da ist es einfacher, ein Fahrverbot zu verhängen. Kostet nichts, im Gegenteil, bringt sogar Geld ein.


    Als würden sich die Stadträte Gedanken über die Luft machen. Die sehen nur die €€€€ Zeichen, ebenso wie die Autobauer, die ja dann (oh, welch Wunder) mehr Autos verkaufen können, weil die 3 Jahre alten Autos ja "Drecksschleudern" sind. Da geht ausschließlich um €€€€, nicht um irgendwelche Gesundheits - oder Umweltaspekte.


    Wenn es wirklich um Umweltaspekte gegangen wäre, hätte man schon vor Jahren was ändern können.


    Man sieht ja den Erfolg der Umweltzonen. Gebracht hat es 0,0, als würde die dreckige Luft an der Stadtgrenze Halt machen. Da scheinen einige ziemlich naiv zu sein.


    Der einzig vernünftige Weg ist schlicht und ergreifend ein gutes und attraktives Angebot des VVS. Mehr P+R Plätze, zuverlässige und pünktliche Bahnen, anderes Tarifmodell.


    Solange eine Busfahrt mit 5 km Fahrtweg und 6 Haltestellen 4,10 EUR kostet (wohlgemerkt, eine Richtung), wird sich nichts ändern und man bekommt keinen damit in die Busse und Bahnen.

    Zitat

    Original geschrieben von rasputin
    Die Stadt hatte schlicht und ergreifend keine andere Wahl, als mit der Einführung solcher Maßnahmen zu beginnen. In einem anderen Thread hier waren sich einige vollkommen sicher, dass solche Verbote nicht kommen werden - obwohl es letztlich unumgänglich war.


    Doch, die Stadt hätte eine Wahl. ÖPNV verbessern und attraktiv machen.


    Nein, stattdessen erhöht man munter weiter die Preise, jährlich immer zwischen 2 -3 %. Dazu die ständigen Verspätungen, Ausfälle. Da ist überhaupt kein Verlass.


    Alternativ vielleicht mal den Verkehrsfluss verbessern in Form von grünen Wellen


    Die Stadt hat bisher nichts dagegen getan. Mit Kindertickets während des Feinstaubalarms lockt man keinen hinterm Ofen hervor, weil das Angebot einfach nur schlecht ist und die Züge hoffnungslos überfüllt sind.


    Es ist einfach, der Stadt einfach "keine Wahl" zu unterstellen. So einfach sollte es man der Stadt nicht machen und alles hinnehmen.


    Dieselfahrer bezahlen schon mehr Steuern, die Anschaffung ist teurer. Das nimmt man alles in Kauf, um als Vielfahrer wenigstens die Spritkosten im Rahmen zu halten. Als Dank dafür gibt es Fahrverbote.

    Da haben sich die Politiker ja fein was ausgedacht!


    Mein Auto (Baujahr 2014, EZ 07/14) ist also somit auch davon betroffen. Sorry, aber diese Politik geht mir sowas von auf den Senkel.


    Man kauft sich einen Diesel, damit man sparsam unterwegs ist, weil man viel fährt (fahren muss, man will schließlich seinen Lebensunterhalt verdienen). Da kommen dann diese Vollspasten von Politikern damit an, und beschließen ein Fahrverbot für Fahrzeuge, die noch nicht mal 3 Jahre alt sind!


    Das grenzt schon fast an Zwangsenteignung.


    Da versucht man, auf Kosten der kleinen Autofahrer, die Umwelt zu retten, während in Asien und in anderen Teilen der Welt Diesel ohne irgendwelche Filter durch die Gegend fahren und die Luft richtig verpesten.


    Sorry, aber da geht mir echt die Hutschnur hoch, auch wenn ich vielleicht ein Mal im Monat in Stuttgart bin.


    Man hätte ja Alternativen anbieten können, unter anderem z.B. einen besseren Nahverkehr.


    Es gibt nicht einen einzigen Grund, mit dem ÖPNV in Stuttgart unterwegs zu sein.


    Zu teuer (eine 6km lange Busfahrt mit 6 Haltestellen kostet dann halt gerne mal 4,10 EUR), chaotisch, überfüllt zu Spitzenzeiten, immer wieder unpünktlich, Ausfälle....


    Anstatt da mal was zu machen, wälzt man alles auf die Dieselfahrer aus.


    Natürlich dann wieder mit 1000 Ausnahmen... Busse, Handwerker, Lieferanten etc dürfen dann trotzdem weiterfahren. Es wird ausschließlich der kleine Autofahrer bestraft.


    Hat mir Neid o.ä. nix zu tun. Klar, die Bayern kaufen sich die besten Spieler der anderen Vereine.


    a) Sie haben es sich selbst erarbeitet, dass Geld. Durch Erfolge kann man Sponsoren anziehen, dadurch hat man mehr Geld, usw usf. Ich wüßte nicht, dass die Bayern von irgendeinem Investor Millionen in den Arsch geschoben bekommen haben


    b) Die anderen Vereine machen das übrigens auch. Siehe Leverkusen, die in Freiburg rumwildern oder Dortmund die in Gladbach rumwildern.


    So ist das Geschäft, jedoch ist dieses Konstrukt (anders kann ich es nicht nennen) Leipzig mit einem Sugardaddy in der 5. Liga gestartet. Es kann mir keiner erzählen, dass die sich die Mio, die sie vor knapp 2 Jahren raus gehauen haben, alles selbst erwirtschaftet haben. Das ist schlichtweg unmöglich in den unteren Klassen, ohne einen Sugardaddy zu haben.


    Ja, es ist ein Wettbewerbsvorteil für RBL, weil andere Vereine eben keinen Sugardaddy haben, der denen die Mio in den Arsch bläst


    Ansonsten hoffe ich auf 3:0 von Gladbach, die sind wenigstens sympathisch :)

    Zitat

    Original geschrieben von Hallenser1
    Endlich mal wieder ein Dreier gegen harmlose Wölfe. Verdienter Sieg und für den VW Klub geht es weiter gegen den Abstieg,wer hätte das vor der Saison gedacht !?


    Ich habe es gedacht.


    Es fing ja schon zum Ende der Rückrunde letzte Saison an. VW war für mich eindeutig ein Kandidat der gegen den Abstieg spielen wird. Ist halt eine Söldner-Truppe. Wenn jetzt VW auch noch die Sponsorengelder wie angekündigt kürzt, wird es für den VfL ziemlich mau aussehen. Egal, sei denen gegönnt. Schaffen es ja noch nicht mal bei einem CL Spiel die Bude voll zu bekommen :D Da hat ja sogar der VfB als Zweitligist mehr Zuschauer :D



    @Dersonic:
    Bayern KANN es sich leisten, mehr als alle anderen auszugeben, haben sich das schließlich über mehrere Jahrzehnte erarbeitet. Ich mag die Bayern nicht, aber ich habe Hochachtung vor dem, was die über all die Jahre geleistet haben.


    Leipzig hingegen gibt, im 6. Jahr der Existenz, mehr als 20 Mio für Transfers aus. Mehr als ALLE 17 andere Vereine der 2.Liga zusammen. Wie konnten die sich denn soviel Geld erwirtschaften, wenn sie, wie Du ja sagtest, von der 5. Liga kamen? Bekanntermaßen gibt es in den unteren Ligen kaum Geld, es sei denn, Didi schießt zu.


    Wie gesagt, Wettbewerbsvorteil. Andere Vereine haben keinen Geldscheisser in der Hinterhand, müssen sich alles mit harter Arbeit erwirtschaften.


    Ist quasi wie der 18-jährige, der zum 18. Geburtstag nen Porsche von Papa gesponsert bekommt. Auch alles in den Arsch geschoben, ohne auch nur irgend etwas geleistet zu haben.

    Du vergleichst Äpfel mit Birnen.


    In den Europapokal kommt man auch nicht "einfach" so. Man muss sich das auch erarbeiten, eine gute Saison spielen und vor allen Dingen regelmäßig dabei sein.


    Wenn aber ein 2. Ligist, wie RB es 2015 war, über 20 Mio für neue Spieler ausgibt, ist das sehr wohl ein Vorteil. Es gibt ja noch nicht mal viele Bundesliga Vereine, die soviel Kohle für Transfers raus hauen.


    Wie hat man sich denn die Kohle seit 2009 so erwirtschaftet? Geldbeutel vom Didi?

    Zitat

    Original geschrieben von jof
    Danke KX für die Darstellung. RB ist eine Bereicherung für die Bundesliga. Und mir 3x lieber wie die Trümmertruppe Kühne Hamburg oder VW Wolfsburg. Oder die blau-weißen mit den russischen Gas-/Ölmillionen.


    Bereicherung? Ein Verein, der Wettbewerbsvorteile hat?


    Darf ich mal dezent daran erinnern, dass das Konstrukt Leipzig in der Saison 2015 / 2016 mehr Geld für Transfers ausgegeben hat als alle anderen 2. Ligisten zusammen?


    Wenn das kein Wettbewerbsvorteil ist, was dann?


    Wenn man alles in den A... geschoben bekommt ohne sich das selbst zu erarbeiten, ist das für mich keine Bereicherung.