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Original geschrieben von Spacko007
Was spricht dagegen, wenn man dem Bewerber mit in die Planung einbezieht? Ich hatte immer zwei oder drei Termine zur Auswahl vorgegeben, klappte in der Regel immer.
Was im Grund der Normalfall ist, man muss sich für ein Gespräch ja auch mal ein paar Stunden frei nehmen können und das geht in vielen Firmen ja nicht mal von heute auf morgen.
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Original geschrieben von Spacko007
Dann ist eher die Frage, ob man bei so einem AG angestellt sein möchte. 
Ich sage: klares NEIN, da reicht auch das 2-fach Montasgehalt nicht aus.
Ich weiss von einige Leute, die so denken und ihr Leben dem Job geopfert haben und heute mit den Folgen kämpfen müssen.
Ich kenne hier in Düsseldorf eine kleine Firma ( dürfte auch hier im Forum bekannt sein ), die gehen mittlerweile bei der Bewerberauswahl einen komplett anderen Weg:
Da entscheiden nicht die Personaler oder der Geschäftsführer, wer eingestellt wird, sondern die Mitarbeiter des Team, worin der Bewerber später tätig ist. Die machen auch das Einstellungsgespräch usw.
Die Personaler kümmern sich nur noch um den Verwaltungsakt, sprich Einladung, Vertrag usw.
Das Team entscheidet aber nicht nur um Einstellung, sondern auch über Kündigung, wenns dann mal doch nicht passt. Das sind dann Team-Entscheidungen, die zusammen getragen werden müssen.
Ich finde den Weg recht gut, weil das alle in die Verantwortung nimmt und gerade die Leute, mit denen ein Bewerber später zusammenarbeiten müssen, nur entscheiden können, ob es menschlich passt - fachliche Sachen sind da erst mal zweitrangig.
Zudem lassen die jeden Kandidaten, der in Frage kommt 1 bis 2 Tage Probearbeiten, bevor es zum Vertrag kommt.