Beiträge von Testuser222

    Sowas ist auch eine Motivation. Wenn man schon gefrustet und Pleite zur Arbeit rennt, kann und will man kaum ordentliche Arbeit leisten. Ich auch nicht , da bin ich ehrlich.

    Dann bist du für einen Pflegeberuf nicht geeignet!


    "Pleite" muss aber niemand in der Pflege zur Arbeit rennen. Soooo wenig verdient man nicht.

    Das "Pleitesein" muss noch anderen Gründe haben.

    Wieso bemühen und anstrengen, wenn man am Ende einen Hungerlohn erhält?


    Weil man Menschen helfen will?

    Weil man Menschen pflegen will?

    Weil man Menschen etwas gutes tun will?


    Ein Pflegeberuf muss auch eine Berufung sein!

    Man muss es wollen!

    Dazu ist nicht jeder geeignet.

    (Das ist kein Vorwurf!)

    Natürlich arbeiten viele Menschen in der Nachtschicht, habe ich auch lange genug. Nie wieder!


    Siehst du!

    Nie wieder. Du willst nicht in der Nacht arbeiten. Unter keinen Umständen1


    Als Pflegekraft müsstest du es! Ohne Wenn und Aber!


    Da nützt auch mehr Geld für Pflegekräfte nichts. Die Nachtarbeit bleibt.


    Testuser222 lass es sein.

    Weil du es so willst?

    Selten soetwas gelesen.

    Dann hast du wenig gelesen oder nicht verstanden, was ich geschrieben habe.

    Selbstverständlich spielt das Gehalt bei der Berufswahl eine Bedeutung. Wenn es zwei Stellen gibt, die das gleiche Einkommen bieten, die Bedingungen der Stelle A wesentlich schlechter sind, als die der Stelle B entscheidest du dich rational für die Stelle B.

    Hier denke ich zweiteres.


    Du vergleichst Äpfel mit Kartoffelbrei.


    Eine Stelle als Möbelpacker bietet 3600€ netto. (Nur als Beispiel!!)

    Eine Stelle als Krankenpfleger bietet 2700 netto€.


    Du würdest also als lieber als Möbelpacker arbeiten und diese Stelle nehmen?


    Für einen Beruf entscheidet man sich nicht anhand des Einkommens. Jedenfalls nicht nur.

    Seinen Beruf muss man gerne machen, bestenfalls lieben.

    Wer einen Beruf nur macht, weil man da mehr verdient, als in einem anderen, wird auch so arbeiten.

    Es gibt solche Leute. Ja, natürlich. Aber im Pflegebereich sind das die Schlechtesten!



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    Natürlich gibt es auch innerhalb der Berufe Stellen, bei denen mehr oder weniger verdient wird.

    Umzugsfirma A bietet besseren Lohn als B. Selbstverständlich gibt es das.


    Ein privates Krankenhaus bietet schlechtere Entlohnung als ein staatliches. Unbestritten.

    Aber das hat doch mit der Sache nichts zu tun!




    Wenn Stelle A dir ein höhres Gehalt bietet, fängst du an zu überlegen. Und wenn das Gehalt plötzlich noch höher ist würdest du dich irgendwann für A entscheiden.


    Ich habe zwei erlernte Berufe. Mit Abschluss (einer sogar mit höherem) - bin also keine Hilfskraft.

    Beide Berufe kann man nicht miteinander vergleichen.


    Wenn ich in meinem 1. Beruf arbeiten will, kann ich das Einkommen nicht mit dem aus dem 2. Beruf vergleichen. Das geht nicht.



    Wer nur wegen eines höheren Einkommens einen Beruf wählt (nicht als ungelernte Arbeitskraft, von der spreche ich nicht!) ist in einem Pflegeberuf fehl am Platze!

    Gerade in der nichtmedizinischen Pflege, wie Pfleger in Pflegeheimen, merkt man das sofort. Diese Leute sind nicht nur bei den (Fach-)Kollegen unbeliebt, auch bei den zu Pflegenden!

    Das sind genau die, die die Bewohner von Pflegeheimen mit mitsamt Bett in einen Abstellraum schieben, um Ruhe zu haben. Das habe ich erlebt! Mehrfach!

    Das sind auch genau die, deren "Pfleglinge" aufgelegene Stellen am Rücken und Gesäß haben. Manchmal mehrere Zentimeter große eitrige Löcher!


    Ich habe es auch schon mehrfach erlebt, dass im Pflegebericht Nahrungsgaben, Pflegearbeiten und Meßwerte schon bis 22:00Uhr eingetragen waren, obwohl es erst 16:00Uhr ist.


    Einen Pflegeberuf ergreift man nicht wegen des Geldes! Man muss Menschen lieben und pflegen wollen!



    Wie ich oben schon schrieb, habe ich 3 "Pflegekräfte" in der Familie. Keiner davon arbeitet wegen des Geldes (alleine). Alle lieben ihren Beruf und würden nie etwas anderes machen wollen.

    Anstatt krude Theorien aufzustellen, die nicht haltbar sind, nenne doch einfach mal dein Hauptproblem das du siehst.


    Krude Theorien?

    Du meine Güte. Ich weiß, welche Belastungen eine Pflegekraft hat. Du anscheinend nicht.


    Worin ich das Hauptproblem sehe, habe ich schon geschrieben!

    Es ist einfach die Überlastung. Arbeit für 4 Pflegekräfte muss eine alleine erledigen.

    In der Nacht ist oft nur eine Pflegekraft auf mehreren Stationen verfügbar. (Ich rede jetzt nicht von der Intensivstation!)

    Wenn da ein Patient klingelt, muss die Schwester oft von einer anderen Etage des Krankenhauses kommen, die aber gerade zu tun hat.


    Eine Hilfspflegekraft muss oft alleine nachts einen Patienten drehen, obwohl sie dafür gar nicht ausgebildet ist und eigentlich zwei bis drei Kräfte notwendig sind.

    Am Freitag weiß man nicht, welche Schicht man am Wochenende hat oder ob man sein geplantes Frei bekommt.

    Daran leidet auch das Familienleben!


    Einen Sterbenden muss man alleine in seinem Zimmer sterben lassen, weil man 7 oder 9 andere Patienten in dieser Zeit zu betreuen hat. Auch das zermürbt viele Pfleger! Solche Dinge stecken nur die weg, die nur auf die monatliche Lohntüte schauen.


    Oft genug kommt man früh um 8:00 Uhr aus der Nachtschicht nachhause und hat am selben Tag 13:45 Uhr zur Spätschicht zu erscheinen.


    Mit "mehr Geld" ist das nicht zu kompensieren!


    Von den Pflegekräften, die ich kenne, jammert keiner über zu wenig Geld. Aber alle über zu große Belastung.




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    Du (und einige andere auch) schaust bei der Berufswahl vielleicht nur auf das Geld.

    Andere schauen auch auf das Arbeitsumfeld!


    Für mich war das auch ein Grund, den Beruf zu wechseln. In meinem zweiten Beruf habe ich am Anfang sogar deutlich weniger verdient. Trotzdem habe ich den Wechsel nie bereut. Die neue Arbeit war für mich (und meine Gesundheit) einfach besser geeignet. Er hat mir dann auch mehr Spaß gemacht. Ich bin gerne zur Arbeit gegangen. Beim 1. war das nicht so.

    Mittlerweile verdiene ich viel mehr als vorher. Das war beim Wechsel aber nicht vorhersehbar!


    Meiner Frau (examinierte Krankenschwester) habe ich auch geraten, die Arbeit an den Nagel zu hängen! Die ständige Überlastung macht sie kaputt. Da hilft auch kein Geld.


    "Unattraktiv" ist heute ein Pflegeberuf nicht, weil man "nur" X€ verdient, sondern weil man Dinge machen muss, die mit dem Beruf nichts zu tun haben.

    Fachkräfte werden durch ungelernte Hilfskräfte ersetzt, die die Arbeit gar nicht bewältigen können und vieles was sie machen auch gar nicht dürften (hier hauptsächlich in Pflegeheimen, in KH weniger).


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    Aber es ist vielleicht nur ein Merkmal unserer "modernen" Zeit.

    Für mich ist/war mein Beruf noch eine Berufung. Mein Ziel war es, in meinem Beruf gut zu sein, anerkannt zu werden.

    Heute zählt mehr das Einkommen.


    Viele junge Leute wollen keine vollgesch.... Bettpfannen reinigen oder blutige Verbände wechseln.

    Schön im weißen Kittel am Computer sitzen und viel Geld bekommen, möglichst nur 4-6 Stunden am Tag, am Wochenende und Feiertagen natürlich frei - auch das ist ein Grund, dass es wenig Pflegekräfte gibt.


    Es gibt natürlich auch Unterbezahlungen, wie in jeder Branche. Das bestreite ich nicht.

    Aber grundsätzlich am Hungertuch arbeiten Pflegekräfte nicht.


    Und nein, ich hätte nichts dagegen, wenn die Löhne auch im Pflegebereich angehoben werden.

    Dazu noch die elendige Nachtarbeit und körperlich anstrengend ist es auch noch. Klar sollen und müssen die mehr verdienen, denn vom Klatschen ist niemandem geholfen.

    Klatschen hilft nicht. Das stimmt.

    Aber hilft mehr Bezahlung?


    Inwiefern soll die helfen?


    Wird dadurch die "elendige Nachtarbeit" geringer? Nein!

    (In sehr vielen Berufen übrigens wird nachts gearbeitet. Nicht nur in der Pflege! Und da klatscht niemand.)


    Wird durch eine höhere Bezahlung die Arbeit weniger körperlich anstrengend? Nein!

    Sie bleibt gleich. Mehr Personal würde helfen. Und eine bessere Ausrüstung.

    Und eine bessere Ausbildung!


    Dass die mangelnde Attraktivität der Pflegeberufe (?) alleine die Bezahlung zugrunde liegt ist eine Stammtischparole, die heute (wegen corona) gerne durch dein Kakao gezogen wird. Gerne von den Medien. Sie ist aber nicht das (Haupt-) Problem!


    Nicht alles kann man mit mehr Geld verbessern.




    Nachtrag:

    Ich habe echt Respekt vor Leuten in der Pflege

    Ich auch!

    Wer den Pflegeberuf wegen des Geldes ergreift, hat sich einfach nicht informiert. Es gibt kaum Berufe in denen man in Bezug zur Leistung schlechter bezahlt wird hier in Deutschland.

    Das kann man so nicht stehen lassen.

    Mit solchen Äußerungen wird alles auf eine Stufe gestellt.


    1. Man darf den Lohn einer Aushilfskraft oder einer Pflegehelferin, nicht mit dem Lohn einer ausgebildeten Krankenschwester vergleichen.

    2. Man darf eine Teilzeitkraft nicht mit einer Vollzeitkraft vergleichen. Gerade in Pflegeberufen gehen ungelernte Pflegekräfte sehr oft nur 4 Stunden am Tag arbeiten! Vor allem in Pflegeheimen und in der ambulanten Pflege. Vielfach auf eigenen Wunsch!

    3. "Bezug auf Leistung" - Dieser "Bezug" wird gerne populistisch verwendet. Auch eine Pflegekraft erbringt eine ganz normale Leistung. Sie macht ihre Arbeit. Nicht mehr und nicht weniger als alle anderen auch.

    Wir haben jetzt Winter. Arbeiten die Mitarbeiter in der Energieerzeugung etwa "in Bezug auf Leistung" schlechter? Ohne diese würden Millionen Menschen erfrieren.

    Ist die Arbeit in der Nahrungsmittelindustrie "in Bezug auf Leistung" minderwertiger?

    Leisten Bauarbeiter, die bei Wind und Wetter draußen ihr Bestes geben etwa minderwertige Arbeit im "Bezug auf Leistung"?

    Ein Dachdecker, der dafür sorgt, dass ich in einem trockenen Haus wohne und auch ein Sturm mir nicht das Dach über dem Kopf wegpustet, arbeitet der etwa minderwertig "in Bezug auf Leistung"?

    Die ganzen Handwerker im Bereich "Gas/Wasser/Sch......"? Erbringen sie "in Bezug auf Leistung" eine geringere Leistung, wenn sie dafür sorgen, dass zu jeder Zeit die Versorgung stimmt?



    Das ist reiner Populismus!


    Jeder Beruf ist "in Bezug auf Leistung" gleichwertig.



    Eine Freundin ist (examinierte) Krankenschwester im Krankenhaus, meine Frau ist (examinierte) Kinderkrankenschwester. Ein Schwager ist Arzt.

    Keiner von ihnen jammert über mangelhafte Bezahlung.

    Aber alle drei leiden unter extremer Belastung. Eine bessere Bezahlung würde die Belastung nicht senken. Hier muss angesetzt werden!


    Als kleine Richtlinie: Gehalt: Was verdient man als Krankenschwester?

    "Nach einigen Berufsjahren ist ein Bruttogehalt zwischen 2.760 und 2.900 Euro im Monat realistisch."

    Dazu kommen dann noch Zuschläge für Nachtschichten/Wechselschichten, Rufbereitschaft... etc.


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    Natürlich bin auch ich der Meinung, dass Pflegekräfte mehr verdienen sollten. Selbstverständlich bin ich das.

    Aber, dass kaum Berufe schlechter bezahlt werden, stimmt so nicht.

    Ich kenne etliche Berufe, die nicht so sicher sind und die schlechter bezahlt werden.


    Das Hauptproblem ist aber die Überlastung!

    Das ganze Umfeld stimmt nicht.


    Die Ehefrau eines Arbeitskollegen ist (ungelernte) Helferin in einer Pflegeeinrichtung - mit entsprechend weniger Lohn. aber sie macht Arbeiten, die nur eine ausgebildete Pflegekraft machen darf! Das ist eine Katastrophe!

    Besenkammer glaube ich nun nicht.

    Kannst du aber. Auch ich habe so was schon gesehen!

    (Besenkammer setze ich jetzt hier mal mit Abstellraum/Geräteraum gleich)

    und nicht andere durch ihr grob fahrlässiges Verhalten umbringen.

    Ganz gefährlich sind auch Dialysefahrten!

    Wer im Pflegeheim noch kein Corona hatte, holt es sich auf der Fahrt zur Dialyse....... ;-(

    Aber eines dürfen wir nicht vergessen:

    Auch das Pflegepersonal entspricht dem Durchschnitt der Bevölkerung! Es ist nicht besser oder schlechter!

    Es gibt sehr gutes Personal, dass sein ganzes Herzblut in die Pflege legt - und eben auch Leute, die es wegen des Geldes machen und denen die Patienten eigentlich egal sind.


    Dazu kommt dann noch die Überlastung!

    Genau ohne 5G geht mittlerweile gar nichts mehr.

    Gar nichts mehr?

    Warum nicht? Bis gestern ging doch auch alles.


    Das ist das minimum was die machen müssen.


    Also ich könnte mir mehrere und wichtigere Minima vorstellen - bei allen Netzbetreibern!

    5G kommt da erst an vierter oder fünfter Stelle.


    Was ist an 5G so wichtig, dass man es unbedingt und sofort haben muss?

    Minimum 5G. Warum?


    Bei 6G oder 7G würde ich vielleicht auch ungeduldig werden und von 4G weg wollen.


    Die Sprünge

    vom A/B/C-Netz zu GSM,

    dann zu UMTS und später zu

    LTE


    habe ich als sehr brauchbar für den Endanwender empfunden. Das wollte man haben.


    Aber 5G?

    Als normaler Endanwender? Als normaler Privatkunde?

    Welchen wichtigen oder wenigstens sinnvollen Vorteil bringt 5G, dass man es als Privatkunde unbedingt haben muss?

    Es ist interessant, aber zugleich erschreckend, wenn man sieht, dass es, nach der Verkündung des harten Lockdowns am 1. November, noch über 8 Wochen gedauert hat, bis wir eine Trendumkehr erkennen können.

    Der Lockdown war/ist nicht hart!

    Der im März vorigen Jahres war deutlich härter, aber trotzdem noch butterweich gegenüber den Lockdowns anderer Länder!

    Und selbst dieser weiche Lockdown wurde von der Bevölkerung noch weiter aufgeweicht und missachtet.


    Es nützt ja nichts, etwas zu verkünden. Man muss es auch machen.

    Wenn ich heute beispielsweise meine Reduktionsdiät verkünde, mit der ich 5kg abnehmen will, und trotzdem so weiter esse und mich nicht bewege wie immer, werde ich in 10 Jahren nichts abgenommen haben.


    Und wenn wir so weitermachen, werden wir bald auch den 3. und dann den 4. Lockdown haben.

    Beim kommenden 3. Lockdows wird es 12 Wochen dauern, bis die ersten Erfolge sichtbar sind.


    Die Bevölkerung scheint es in die Länge ziehen zu wollen. Warum auch immer.

    Aber so ist es nun mal. Wer sich bestmöglich mit einer FFP2 Maske schützen will muss dadrüber nachdenken., da führt kein weg drumherum.

    So ist es.

    Eine FFP2/3-Maske ist nur wirkungsvoller als eine Stoffmaske oder OP-Maske, wenn sie eng anliegt und keine Zwischenräume zwischen Gesichtshaut und Maske bestehen.

    Wenn ein Bartträger (nicht bloß Flaum o.ä.) so eine Maske auf den Bart setzt, dann atmet er durch die Zwischenräume.


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    Meine Vermutung zu dieser Geschichte OP-, FFP2-Maske statt (selbstgenähter) Stoffmaske:

    Einige Kreuzundquerdenker und Besondersschlauundaufmüpfigseinwollende haben Masken genäht, die im Mund- und Nasenbereich offen sind.

    Ich habe schon ein paar davon gesehen!

    Dem wollte man vielleicht einen Riegel vorschieben und schreibt deswegen die OP-Masken oder FFP2 vor.


    ^^ Allerdings sehe ich hier immer mehr Rentner, die ja solche FFP2-Masken geschenkt bekommen haben, mit eben diesen Masken unter dem Kinn und Nase frei. Zuerst war es nur einer. Heute habe ich vier solcher Spezialisten gesehen.

    Ich war kurz davor zu fragen, ob ich sie vielleicht fotografieren dürfte, weil sie so däml lustig aussehen......