Beiträge von uwest

    Mir sind zwei Fälle bekannt, wo das passiert ist.

    Vielleicht magst Du zur Einordnung davon berichten.


    Mein Vater fiel auf, als er sein geparktes Auto nicht mehr gefunden hat (Klassiker). Er ging zur Polizei, die ihn nach Hause brachte und mich anrief. Sie konnte nicht mehr tun, als ihm zu sagen, daß er nicht mehr fahren darf. Da er Schlüssel und Führerschein noch hatte, fuhr er natürlich trotzdem. Ich musste ihm beides bei nächster Gelegenheit wegnehmen. Vorher hatte ich die Führerscheinstelle angerufen - die konnten auch nichts machen.


    Zitat

    Geringere Geschwindigkeit -> weniger Unfälle.

    Das ist eine sehr naive Sichtweise. Wenn ein älterer Mensch mit 40 über die Landstraße fährt, weil er sich unsicher fühlt, werden viele andere überholen wollen. Überholen ist immer eine kritische Aktion. Außerdem könnte der Überholte erschrecken, z.B. wenn es beim Überholen mal knapp wird und ein Fahrzeug kurz vor dem Über holten einschert.


    LKW-Fahrer müssen auch regelmäßig zum Gesundheitscheck. Was ist beim PKW so sehr anders, daß es dort nicht verlangt wird?


    Es gibt übrigens ein Angebot vieler Fahrschulen in Zusammenarbeit mit dem ADAC, bei dem ältere Autofahrer überprüfen lassen können, ob sie noch sicher genug fahren. Es ist halt freiwillig. Und wer wird schon freiwillig an seiner eigenen Fahrtüchtigkeit zweifeln? Das klappt ja mit Alkohol auch schon nicht.

    Soweit ich weiß, nutzen wir Voice over IP (aber vielleicht irre ich mich auch), zumindest geht das aktuelle Telefon nur mit Strom an die Steckdose, weitere Kabel zur TAE-Dose oder ähnliches wurden nicht verlegt und es funktioniert trotzdem.

    Ich glaube, dieser Punkt sollte zuerst abschließend geklärt werden. Sonst sind alle Empfehlungen nur Voodoo und Hellseherei.

    Zumal bereits jetzt schon die Fahrerlaubnis entzogen werden kann, wenn jemand wegen nicht mehr ausreichender Fahrtüchtigkeit auffällt.

    Das hat mir die Polizei anders erklärt. Letztlich mußte ich selbst tätig werden.


    In den letzten Jahren gab es eine immense Zahl teilweise schlimmer Unfälle von älteren Menschen, die z.B. die Pedale verwechselt haben. Meine schwer Parkinson-kranke Schwiegermutter wollte immer noch fahren, obwohl es einfach nicht mehr ging und höchst gefährlich gewesen wäre. Die Fahrerlaubnis hatte sie bis zu ihrem Tod.

    Das wäre eine gute Nachricht (aber solche Ideen neigen dazu, sehr schnell wieder aufzuerstehen, wenn der Zeitpunkt günstig ist, und man hat ja auch schon viel Geld ausgegeben, um für die Idee zu werben).

    Seit ich erlebt habe, was mit Autofahrern im Alter passiert, bin ich sehr dafür, daß man seine gesundheitliche Eignung in regelmäßigen Abständen nachweisen muß.

    Man muß sich nur mal vor Augen (!) halten, daß man nur ein einziges Mal (in der Regel mit unter 20 Jahren) einen Sehtest machen muß. Und im Alter können noch andere Dinge passieren.

    Beim LKW-Führerschein muß man schon regelmäßig eine ärztliche Untersuchung nachweisen. Und ich glaube, das ist gut so.