Beiträge von Frank73

    "Verkehrswende" ist nicht mit "Abschaffung des privaten Autos" gleichzusetzen. Vor allem nicht kurz- und mittelfristig.

    Angesichts dessen, dass die Grünen mal offen über die Coronapolitik jubelten, weil sie die Mobilität der Massen beschränkte, was ja schon immer ihr Ziel gewesen wäre, habe ich an der Aussage massive Zweifel. Seit dem sehe ich den Begriff "Verkehrswende" als Drohkulisse.


    Es werden nicht über Nacht die Privat-PKW der Bürger konfisziert, auch wenn das CDU und FDP behaupten. Diese Wende wird langsam gehen, alles andere ist Panikmache.

    Konfiszieren wäre ein zu offensichtlicher Eingriff in Eigentumsrechte. Die werden das Land auch anders demobilisieren, z.B. über KFZ-Steuern, Energiesteuern auf Kraftstoffe oder Abgasvorschriften die so gestaltet sind dass sie kein Verbrennungsmotor der Welt mehr erfüllen kann.


    Ersetze "Göring-Eckardt" durch "Baerbock" und der Inhalt passt weiterhin. Nur dass der Klimawandel noch viel, viel schlimmer geworden ist.

    "Zu pastoral" wäre für mich kein Argument die Grünen nicht zu wählen. Viel schwerer liegt mir im Magen dass sie mit einer "Verkehrswende" drohen. In Städten wie Berlin mag das perfekt funktionieren, aber in allem was kleiner als eine Großstadt ist wird der ÖPNV niemals eine Alternative zum Auto werden.

    Vielleicht lag es aber auch daran, dass die Aktien der DB gänzlich der Bundesrepublik gehören.

    Wie schon erwähnt ist mir das Schicksal der GDL nach 14 Jahren Egomanie eines Herrn Schell und Weselksi inzwischen völlig Banane, und das TEG haben sie sich meiner Ansicht nach selbst eingebrockt.

    Deine subjektive Sicht kann man verstehen, jedoch trägt doch die Bundesregierung mit ihrem TEG eine erhebliche Mitschuld daran.

    Sehe ich ganz und gar nicht so. Ohne die Rücksichtslosigkeit, mit der die GDL ihre partikularen Interessen über alle anderen Beschäftigten der Bahn gestellt hat, hätte es niemals ein TEG gegeben.

    Mein Rechtsempfinden besagt, dass die Gewerkschaft sich sicherlich zu Recht dafür einsetzen kann, auch andere Arbeitsgruppen im Bahnsegment zu erschließen. Schließlich ist es doch nachvollziehbar, dass die GdL nicht in der Bedeutungslosigkeit versinkt und dadurch ihre Funktion verliert.

    GDL steht für "Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer" nicht für "Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer, und was sonst noch so alles bei der Bahn arbeitet". Wenn die GDL dann in der Versenkung verschwindet, dann ist es eben so. Das ist mir nach 14 Jahren Zirkus (der erste GDL-Streik war 2007) inzwischen sch..ßegal. Ich will einfach nur noch dass die Bahn wieder ein (halbwegs) zuverlässiges Transportmittel wird.

    Er kommt sich noch nicht mal blöd dabei, als Lokführer-Gewerkschaft jetzt plötzlich auch z.B. Werkstattmitarbeiter vertreten zu wollen, vor…

    Seit dass die GDL meint eigenständig agieren zu müssen ist bei der Bahn Dauerzirkus. Daher hoffe ich, dass die Bahn das jetzt durchzieht, auch wenn es noch monatelang Streiks bedeutet. Anders als auf die harte Tour ist das jetzt nicht mehr lösbar, sonst geht das immer so weiter, und weiter, und weiter.