Beiträge von Frank73

    2-Way-Satelliteninternet mit geostationären Satelliten gibt es nun schon viele Jahre. Da kann der Kunde die Antenne auch selbst ausrichten.

    Ich muss zugeben, dass war mir neu. Als ich das letzte mal nach Satelliten-Internet geschaut habe, war der Rückkanal noch eine Analog- oder eine ISDN-Leitung. Das war wohl gemerkt in der Zeit bevor ich einen DSL-Anschluss bekam.


    Im oben verlinkten Wikipedia-Artikel ist außerdem von 34dbi Antennengewinn die rede. Das war neben den 38dBW maximaler Sendeleistung (Rund 6300 Watt. Das ist eine Hausnummer. CB-Funkern traut man gerade mal 10 Watt EIRP zu) der zweite Aha-Moment. Für so einen extremen Antennengewinn braucht man einen sehr(!) kleinen Öffnungswinkel. Das hätte ich einer so handlichen Phased Array wie sie im Video zu sehen ist spontan nicht zugetraut.

    Es gibt keinen harten Lockdown, das ist das Problem

    Ich würde das schon als harten Lockdown bezeichnen, mit leichten Attitüden eines Ausnahmezustandes.

    Das würde heissen, Ausgangssperre 24 Stunden

    Echte Ausgangssperren hat man schon im ersten Lockdown bewusst gescheut, denn das Wort Ausgangssperre kommt im deutschen Grundgesetz noch nicht mal vor. Ich vermute schon dass echte Ausgangssperren geplant waren, aber allem Anschein nach hat man hier mal ausnahmsweise auf den wissenschaftliche Dienst des Bundestages gehört, der in einem Gutachten zu dem Thema das Wort Ausgangssperren gemieden hat wie der Teufel das Weihwasser. Deshalb gab es "nur" Ausgangsbeschränkungen, die aber einige Ausnahmen, wie z.B. Individualsport unter freiem Himmel vorsahen. Selbst ob diese Ausgangsbeschränkungen, die nicht ohne massive Eingriffe in die verfassungsmäßig garantierten Grundrechte einher gingen, auf Basis eines schwammig formulierten Satzes im Infektionsschutzgesetz rechtlich tragfähig sind (bzw. waren), ist unter Staatsrechtlern bis heute umstritten. Selbst Bundesländer die auf Basis des neuen Infektionsschutzgesetzes inzwischen echte Ausgangssperren eingeführt haben, haben diese zeitlich auf die Nachtstunden befristet, weil wohl alles andere eine Prüfung durch Verfassungs- und Verwaltungsgerichte in Eilverfahren nicht überleben würde, Stichwort Verhältnismäßigkeit.

    keinen Bundesland übergreifenden Privatverkehr! Strände und Berge usw. gesperrt.

    Auch das würde von Verfassungs- und Verwaltungsgerichten in Eilverfahren in der Luft zerissen werden wie einst das Beherbergungsverbot.

    Jetzt haben die Leute natürlich die Schnauze voll, weil die Maßnahmen zu lange dauern und weniger effektiv sind , die härteren Maßnahmen in der 1. Welle waren akzeptierter.

    Selbst mit den härteren Maßnahmen der ersten Welle wäre es mit dem Hinweis auf Individualsport unter freiem Himmel möglich gewesen, Wintersportorte aufzusuchen. Tatsächlich dürfte es Mitte März 19, als der erste Lockdown in Kraft trat, wohl eher das Wetter und der (außer vielleicht in hochalpinen Gefilden) praktisch nicht vorhanden Schnee gewesen sein, der ein Ansturm auf die Wintersportgebiete verhinderte.

    Ein anderer viel versprechender Ansatz kommt von der TU Braunschweig: Die Gabe von (künstlich erzeugtem) Antikörper COR-101:


    https://magazin.tu-braunschwei…gen-das-sars-cov-2-virus/

    AstraZeneca scheint mit einem ähnlichen Ansatz schon deutlich weiter zu sein. Während auf der Seite der TU Braunschweig mit dem Beginn der klinischen Studien im nächsten Jahr (gemeint ist wohl 2021, da der Artikel aus 2020 ist) die Rede ist, ist AstraZeneca schon in der Phase3-Studie. Wenn das funktioniert wie angedacht, könnte man damit die Intensivstationen regelrecht abräumen.


    Neues Corona-Medikament wird getestet: Antikörper-Mix könnte sofort gegen Covid-19 wirken

    Dann hast du vielleicht auch davon gehört: https://www.tagesschau.de/inla…gebiete-lockdown-101.html

    Das ist 50km nördlich von mir nicht anders. Erst hat man das Wintersportgebiet am Erbeskopf geschlossen, und kurz danach auch das am benachbarten Dollberg. Laut Radionachrichten musste am Dollberg wegen "chaotischer Zustände" geschlossen werden. Ja, logisch. Wenn man die Leute, die zuvor am Erbeskopf waren, gezwungen hat auf den Dollberg auszuweichen, dann musste so was raus kommen. Man könnte fast denken, das hat man bewusst provoziert, um dann einen Grund zum schließen zu haben. Ich habe eh immer mehr den Eindruck, dass so mancher Kommunalpolitiker die Krise als Chance nutzt, dem Fußvolk mal zu zeigen wo der Hammer hängt.

    Warum bleiben die Menschen nicht einfach zuhause?

    Weil denen dort nach zwei Monaten Dauerlockdown inzwischen die Decke auf den Kopf fällt?

    In der 20 Uhr Ausgabe der Tagesschau war Karl Lauterbach zu sehen, der im Zusammenhang mit dem Lockdown meinte, man brauche eine Ziel-Inzidenz von 25(!) und nicht von 50. Ich habe mir den Abschnitt extra noch mal in der Mediathek angesehen, weil ich dachte ich hätte mich verhört. Das hieße dann wohl, Dauerlockdown bis in den Sommer. Bis dorthin dürfte Deutschland dann wirtschaftlich und finanziell ruiniert sein.

    Dann frag ich mich trotzdem warum die TV-Verträge nicht auch einfach aufgelöst werden.

    Sollte ja kein Problem sein.


    Wahrscheinlich hat die Telekom Angst davor dann ihre TV-Kunden an Zattoo oder Waipu zu verlieren.

    Ist es nicht eher andersrum? Dadurch dass die Telekom Magenta Eins Plus nicht mit TV anbieten will, bekommen Zatoo oder Waipu überhaupt erst eine Chance zu Telekom-Kunden vorzudringen.