Beiträge von Frank73

    Lidl hat erneut den Rabatt auf die "Rette mich"-Artikel (Artikel mit kurzem Rest-MHD) gesenkt. Ursprünglich gab es 50%, dann noch 30%, jetzt noch 20%. Die Lidl Plus App nervt auch nur noch, weil die interessanten Rabatte immer weniger werden. Außerdem muß man ständig Coupon in der App prüfen und aktivieren, sonst zahlt man drauf. Ich glaube ich wende mich dann nächsten Monat einem Discounter zu, der ohne diesen ganzen App-Zirkus auskommt. Aldi Süd.

    Manchmal muss man die Leute auch zu ihrem Glück zwingen. „Wer nicht mit der Zeit geht, geht halt mit der Zeit.“

    Man kann als Gesellschaft auch nicht immer alle mitschleppen, wenn der Fortschritt von manchen Gruppen verweigert wird.

    Wenn es um Fortschritt geht müsste man bei der Bahn, die teilweise noch per Zugdraht gesteuerte Formsignale und Stellwerke auf dem vorletzten Jahrhundert im Einsatz hat, an ganz anderen Stellen anfangen.

    Keks: Wie Firmen mit E-Mails umgehen. Kommunikation mit Firmen per E-Mail kann schon mal zur echten Geduldsprobe werden. Auf die Antwort einer Versicherung wartete ich schon mal sechs Tage. Vor drei Tagen habe ich eine E-Mail an ein Sportgeschäft geschickt, um nach der Verfügbarkeit eines Produktes (ein Wanderschuh an dem ich Interesse habe) zu fragen. Bisweilen kam nichts zurück. Da hat man ein Kommunikationsinstrument wie E-Mail, welches eine Nachricht in Sekunden an jeden Ort der Welt übermittelt, und dann so was :cursing:

    Wird da ein Theater drum gemacht. Kein Wunder, dass kein Unternehmen mehr in dieses Land investieren will.

    So viele Baustellenänderungen, die es alle 14 Tage gibt, stimmt der Aushang sowieso fast nie.

    Ich stimme der Argumentation von VdK und Fahrgastverband Pro Bahn völlig zu. Die Displays an kleineren Haltepunkten (im Bahndeutsch "Dynamischer Schriftanzeiger") informieren nur über Verbindungen die innerhalb der nächsten Minuten fahren. Wenn man dann, aus welchem Grund auch immer, keinen Zugang zum Internet hat (finanzielle Gründe, Alter, Haltepunkt im Funkloch) ist man auf die gedruckten Fahrpläne angewiesen, um über die unmittelbar nächste Verbindung hinaus planen zu können. Einfach auf gut Glück hinsetzten und hoffen dass irgendwann vielleicht einmal ein Zug kommt, kann man von niemandem ernsthaft verlangen, und im Winterhalbjahr schon mal gleich gar nicht.

    Ob jetzt Frau Merkel noch Bundeskanzlerin wäre oder Herr Scholz es jetzt ist, ich merke da eigentlich keinen gravierenden Unterschied. 🔄

    Der Unterschied ist in erster Linie in der Berichterstattung privater Medienkonzerne (Springer, Bertelsmann, Funke, Burda, und wie sie alle heißen) zu suchen. Selbst einfachste Versprecher von Baerbock wurden heftig ausgeschlachtet wie eine Staatsaffäre. Da kam Jens Spahn, der mit seiner Maskenaffäre mutmaßlich einen Millardenschaden verursacht hat, relativ glimpflich davon, was nicht wundert, da Hubert Burda Media in die Maskendeals verstrickt war.

    Das letzte Kanzlerkandidatenduell mit Herrn Scholz, Herrn Lascheck und Frau Baerbock war ja Langeweile pur.

    Laschet, nicht Laschek

    Das interessiert die meisten Autofahrer, und da mache ich bei mir keine Ausnahme, genau gar nicht. Kosten, Reichweite, vor allem jetzt im Winter, Ladezeiten bzw. überhaupt mal Lademöglichkeiten, wenn man nicht gerade Eigenheimbesitzer ist, Kosten und Zuverlässigkeit der öffentlichen Ladeinfrastruktur, Haltbarkeit der Batterie, bzw. wo der Strom zum Laden herkommen soll, und auf mittlere Sicht, wie das E-Auto fahren besteuert werden wird, wenn die Cash Cow "Energiesteuer", im Volksmund immer noch "Mineralölsteuer", wegbricht. Das sind die Themen, die den öffentlichen Diskurs, jenseits der Wissenschaftsbubble bestimmen.

    Manche können sich echt über alles aufregen.

    Auf den weißen Fahrplänen steht nicht, wann die Züge fahren, sondern wann sie ankommen (sollen).

    Für welchen Ü70/Ü80 ist das relevant?

    Die Politik will, dass die ältere Generation möglichst auf ihr Auto verzichtet. da sie zu einem gewissen Teil alles andere als sicher unterwegs ist. Dann muss man aber auch auf deren Bedürfnisse zugehen. Bahncard? Nur noch digital in der DB-App. Deutschlandticket? Nur digital. Fahrplanauskunft, bald auch nur noch über Internet. Die Streichung der (weißen) Ankunftspläne ist nur der erste Schritt. Früher konnte man an den DB-Automaten wenigstens noch Fahrpläne erstellen und ausdrucken lassen. An den Vlexx-Automaten die jetzt hier seit Jahren bei uns im Ort hängen, geht auch das nicht mehr. Dann fahren die eben weiter Auto. Das braucht nämlich keinen Fahrplan, und keine Bahncard, und wie sie tanken und den Luftdruck auf den Reifen prüfen, wissen sie schon seit dass sie den Führerschein haben.