Beiträge von userVF2k1

    Bei Cellmapper sind in Wilhelmshaven noch 4 Standorte mit 3G und Band 1.
    Heißt das, dass die noch umgerüstet werden auf LTE? Es sind andere Standorte als die LTE Antennen.
    Oder wurden die Standorte gewechselt?


    Ich habe da eben mal drauf geguckt. Die eine NB gibt es schon mit LTE 2100 und bei anderen würde ich sagen, dass da noch die BBU getauscht werden muss...

    Das glaube ich allerdings auch das man aller spätestens in Spätsommer soweit ist 3G weitestgehend abschalten zu können. [USER="222308"]Melki[/USER] hatte in den Wochen ja schon Mal was angedeutet zu dem Thema


    In der Vodafone-Community ist aktuell die Rede davon, dass bei einem 3G-Standort, mit ganz dünner Anbindung, LTE 800 erst Mitte 2021 kommt und LTE 2100 gar erst Anfang 2022. Jetzt ist auch klar, warum in NRW viele 2G/3G-Stationen nicht auf LTE aufgerüstet werden :D...


    /Edit: Bei mir in Hamburg könnte man 3G schon seit Mitte 2018 komplett ausknipsen :top:.

    Danke, den muss ich dort im Thread irgendwie überflogen haben die Tage
    Aber das sind ja schon gewaltige Unterschiede zwischen den drei Ausbauzuständen dort.


    Hier in der Nähe gibt's auch noch nen GSM only Rundstrahler mit ner Stob von 2016 die aber deutlich älter sein dürfte, in direkter Nachbarschaft hat o2 ebenfalls nen GSM only Rundstrahler mit Stob von 2018.


    Währenddessen gibt's aber auch noch ein GSM only Sender mit 2 Sektoren und einer Stob von 1998


    Das Hauptding ist immer die Anbindung. Eine neue BBU + neue Stob ist kein Problem :D. Wenn man von den Kosten absieht ;). Meine aktuelle Prognose lautet, dass man 3G in etwa 6 Monaten abschalten könnte, wenn man von Problemfällen absieht (verursacht durch schlechte Anbindung, Aluhüte, Stress mit Vermieter, usw.) :top:.


    Das habe ich alles mithilfe der MLS-Karte von [USER="221976"]MaxOMagier[/USER] (die wirklich sehr gut ist :top:), der EMF-Karte und Cellmapper herausgefunden :top:. Bis auf eine Ausnahme, welche ich nicht erwähnt habe, passt auch die TAC einwandfrei zu VF vor Ort :).



    Bei der eNB 70625 ist mir ein kleines Missgeschick passiert: Die steht natürlich nicht in Sulzbach-Laufen, sondern in Untergröningen (Stob vom 07.10.2019). Die eNB-ID gibt es bei TEF nicht. Auch nicht mit den entsprechenden Sektornummern.


    - eNB 60735: Stob vom 19.02.2015 (--> LTE 900 ist ohne Erneuerung der Stob möglich, ebenso wie LTE 2100, wenn sich die Netz- und Leistungsparameter nicht verändern.) Die eNB-ID gibt es bei TEF nicht. Auch nicht mit den entsprechenden Sektornummern.
    - 71286: Stob vom 23.05.2018 (dürfte MB-900 in der Stob stehen). Die eNB-ID gibt es bei TEF. Allerdings nicht mit den entsprechenden Sektornummern.
    - 75266: Stob vom 08.03.2016 (--> LTE 900 ist ohne Erneuerung der Stob möglich, ebenso wie LTE 2100, wenn sich die Netz- und Leistungsparameter nicht verändern.). Die eNB-ID gibt es bei TEF nicht. Auch nicht mit den entsprechenden Sektornummern. [HR][/HR]In Wiesbaden wird auch bald ausgebaut:


    1x Neubau (GSM 900 + UMTS/LTE 2100 + LTE 1800)
    1x +LTE 800,1800,2600
    1x Neubau [GSM 900 + UMTS/LTE 2100( + evtl. LTE 800)] [HR][/HR]/Edit vom 20.12.:


    Es gibt noch eine neue LTE 900-Sichtung:

    • eNB 61286 bei Mengerskirchen: GSM 900 + LTE 800,900 (Stob vom 01.08.2019). Die eNB-ID gibt es bei TEF. Allerdings wurde sie schon im Jahr 2018 bei Cellmapper ersttmals gesichtet, weshalb ich eine gestrige Erstsichtung bei MLS für unwahrscheinlich halte.

    Gab nicht um 2014 bei Vodafone eine Netzmodernisierung wo sämtliche Standorte neue Hardware bekommen haben oder war das nur Marketing und man hat es nur bei LTE Stationen gemacht?


    Es haben alle Standorte neue Hardware bekommen, wo das machbar war, soweit ich das weiß. Problem war/ist nur, dass das im Zeitraum von 2012-2016 passiert ist und viele Standorte, welche bei den ersten Ausbauwellen bei LTE dabei waren, natürlich ewig nicht mehr angefasst wurden. Single-RAN heißt ja für sich erst mal nur, dass alles aus einer Hardware kommt (+ Stromrack natürlich :D), was auch nicht ganz stimmt, weil es je nach Ausstattung der Basisstation auch durchaus mal 3-4 oder mehr Racks brauchen kann (kenne da genügend Beispiele), wenn man darin sehr viel Technik unterbringen muss :top:... Die BBUs (die eigentlichen Steuereinheiten) sind auf einem sehr unterschiedlichen Evolutionsstand, was jedes Mal einen Technikereinsatz erforderlich macht, wenn die BBUs nicht Multistandard-fähig sind...

    Göttingen bekommt wohl mehr LTE-A :top::

    • 1x +LTE 800,1800,2600
    • 2x + LTE 1800,2600

    xeno6
    Mulkwitz: +LTE 800
    Burgneudorf/Burghammer: +LTE 800


    [USER="224260"]Edgegeplagter[/USER]
    Porta Westfalica:
    1x +LTE 800


    Kirchlengern:
    1x Neubau mit GSM 900, LTE 800+1800 (kann auch eine Station mit 3G-only sein)

    Bitte genauer erläutern. Kann die Hardware, welche mehrere Standards beherrscht, dann besser mit solchen Interferenzen zurechtkommem?


    Das Problem ist, dass gerade bei ländlichen Standorten die BBUs nicht für mehrere Standards pro Band (z. B. UMTS+LTE bei 2100 MHz) ausgelegt sind und sich die Standorte dann gegenseitig blockieren würden. Es müssten dann Träger abgeschaltet werden, was nicht gerade sinnvoll wäre, weil diese dann vor sich hinrotten würden :D. Deshalb werden die BBUs getauscht, wo dies notwendig ist. Soweit ich das mitbekommen habe, sind die heute verbauten BBUs dann auch 5G-ready :top: (nicht nur vom Marketing her :D:D:D). Das ist aber nur das, was ich dazu weiß. Vielleicht kann [USER="222308"]Melki[/USER] dazu noch mehr sagen :).

    Hallo


    Ich habe mal eine Frage, die ich mit meinem Mobilfunkwissen mir nicht erklären kann. Seit kurzem hat hier O2 einen neuen Sender mit LTE800 aufgebaut. (GSM1800 20m weiter entfernt an einem anderen Gebäude) Meine Hoffnung war, zuhause besseren Empfang zu haben, da dieser in niedrigeren Frequenzen arbeitet. Das ist aber nicht ganz so. Kann mir jemand erklären warum LTE800 was hier teilweise über 3km reicht auf mal keine 900m schafft?
    Ich dachte immer das LTE800 auch unter widrigen Umständen gute Reichweite hat.


    Meine Vermutungen: O2 nutzt nicht die gesamte Leistung, Niedrige Frequenz = mehr Durchdringung ist falsch, die Höhenausrichtung der Anlage ist falsch (Kann diese elektronisch verändert werden ?)


    Die Sendeleistung von GSM ist deutlich höher als bei LTE. Zumindest wenn man betrachtet, womit Dein Handy senden darf: Bei GSM sind es bis zu 2 Watt und bei LTE maximal 0,2 Watt. Das ist schon mal ein Unterschied vom Faktor 10. Die exakte Ausrichtung der Antenne (Fachsprache Tilt) ist von außen nicht sichtbar. Diese kann aus der Ferne konfiguriert werden (nicht bei jedem Standort), was aber nicht für eine Kundebschwerde gemacht wird. Es besteht hierbei das Problem, dass die Ausrichtung der Antennen auf die Standorte drumherum abgestimmt ist und deshalb eher nicht veränderbar ist.


    Zu Deinem Zuhause: Bestehen Deine Wände eventuell aus Stahlbeton? Wenn ja, dann kann O2 da eher nichts machen, weil diese den Mobilfunkempfang deutlich vermindern.

    Es geht offensichtlich in immer mehr Regionen mit LTE 900 los:

    • eNB 75266 bei Bettenhausen: GSM 900 + LTE 800,900
    • eNB 71286 in Baden-Baden: GSM 900 + UMTS 2100 + LTE 800,900 (evtl. LTE 2100)
    • eNB 60735 bei Eitelborn: GSM 900 + UMTS 2100 + LTE 800,900 (evtl. LTE 2100)
    • eNB 70625 bei Sulzbach-Laufen: GSM 900 + UMTS 2100 + LTE 800,900 (evtl. LTE 2100)


    Die Daten passen, bei den genannten Stationen, alle zu Vodafone. Dass hier LTE 1800 von Telefonica reingerutscht ist, halte ich für ausgeschlossen.