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Ich würde also allen, die hier geschrieben haben, dass VF auf 3G in Städten eine "Störung" oder sowas hat deutlich sagen: das ist keine Störung, sondern der Anfang vom Ende von 3G, was degradiert wird. Ich würde mir halt irgendwann einen 4G-fähigen Tarif suchen, wenn mir 3G nicht mehr reicht. Es ist ja prepaid. Schlimmer sind die Leute dran, die in 2-Jahresverträgen ohne LTE sitzen.
Ich habe einen Tarif mit LTE-Max und mir ist klar, dass das das Ende von 3G einleitet. Aus den 2-Jahresverträgen kann man jetzt Dank der "Breitbandmessung" der BNETZA sehr leicht rauskommen. Dazu spukt die Vodafone-Netzkarte für Hamburg sehr unrealistische Werte, von teilweise deutlich über 21,6 Mbit/s im Download, aus, welche technisch schon theoretisch nie erreicht werden können.
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Also sind hier wieder viele Halbwahrheiten drin wie im Kindergarten.
Zu den Netzproblemen im VF 3G-Netz. In einigen Städten wie Berlin hat jetzt seit ein paar Tagen Vodafone vom Band 1 (also das 2100 MHz Band, wo 3G gesendet wird) 10 MHz auf 4G umgeswitched. Das heißt es stehen nur noch ganze 5 MHz vom Spektrum für 3G zur Verfügung. Das ist an einigen Stellen zu wenig und es kommt zumindest in diesen Städten zu erheblichen Qualitätseinbußen. Die Abdeckung ist da, allerdings reicht die Kapazität nicht dafür in den Städten aus, was erheblich langsameren Speed an einigen Stellen zur Folge hat. Davon sind massiv die Reseller betroffen, die alle kein LTE bieten wie Lidl Connect, Fyve, Lycamobile, otelo usw.
Bei mir in Hamburg läuft 4G auf 2100 MHz schon seit Mitte Septemeber mit 10 MHz und das 3G-Netz ist flächendeckend nicht mehr wirklich benutzbar. Mit Datenraten im Bereich von 0,3-1,X Mbit/s im Download macht Surfen keinen Spaß und der Seitenaufbau dauert ewig und nicht zuletzt ist der Ping seit dem Refarming auch relativ dürftig... Ganz wichtig zu wissen: Ich beziehe mich bei meinem Beitrag noch nicht einmal auf Innenstadt Hamburgs, wo es noch katastrophaler aussieht. Gut, dass ich LTE habe...
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Die haben doch alle mobile Basisstationen, siehe Kleßen-Görne, Volksfeste etc. Die Frage ist halt die Priorisierung, was vermutlich hauptsächlich von Kosten und Grad der Versorgungs-Einschränkung abhängt.
Also 6 Wochen kein Netz ist eine Versorgungseinschränkung.
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Genau, das habe ich auch schon so. Ich würde nur gern auch von Vodafone was haben. Hintergrund ist, ich arbeite in der Branche und würde gern den Netzunterschied selbst testen an Orten, an denen ich unterwegs bin.
Daher die Frage nach kostenloser eSIM bei Telekom oder Vodafone, den jeweils dritten und letzten Netzbetreiber würde ich dann mit physischer SIM nutzen.
Bei Vodafone fällt mir nur Callya ein für LTE. Tagesweise gibt es dort allerdings nichts. Es gibt aber relativ "günstige" Optionen für Datenpakete dort.
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Glasfaser schön und gut,ich erlebe an meinem Haus und Hofsender gerade den Nachteil einer Glasfaserleitung. Diese ist als Zuführung für den Sender beschädigt und die Telekom ist seit reichlich 6 Wochen nicht in der Lage diesen wieder in Gang zu bekommen.
Tja, in MV hat Vodafone für einen Stadtteil von Sassnitz gleich einen mobilen 4G-Sender herangekarrt (Quelle: http://www.ostsee-zeitung.de/V…e-Sommer-im-Mobilfunkloch ). Und sowas bekommt der Magentariese nicht hin?
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Ich denke auch, dass Glasfaster erste Wahl ist, aber auch den Richtfunk kann man doch so weit aufbohren, dass es locker für 5G reicht, oder?
Naja, wenn im Jahre 2018 ein Standort 2018 noch mit einer GSM 900 läuft, dann fehlen entwder die entsprechenden Antennen oder die Anbindung, oder einfach direkt beides.
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Mich wundert, dass der Swap der letzten 20% so "lange" dauert. Ich glaube da muss einiges elementar von Nokia auf Ericsson umgerüstet werden.
Ich denke, dass das die GSM-only Standorte im ländlichen Raum, wo die Anbindung erst aufgebohrt werden muss. Auch die Telekom hat ja ca. 20% der Standorte mit Richtfunk angebunden. Nach meiner persönlichen Rechnung müsste die Telekom bei 82-83% Anbindung mit Glasfaser sein.
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Neues von der Telekom: 80 % der Standorte verfügen über eine Glasfaseranbindung in Kombination mit Single-RAN (Quelle: https://www.telekom.com/de/med…chluesse-schneller-557620 ).
Mir ist bei Cellmapper aufgefallen, dass zumindest in Hamburg noch viele GSM 900-only Standorte, der Telekom, existieren.
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Frequenbaender und Land sollte keine Rolle spielen, denn ich kann mir nicht vorstellen das die Netzbetreiber in der Schweiz, Ungarn, dem Baltikum oder Skandinavien die Hardware billiger bekommen.
Die Netzbetreiber dort bekommen die Hardware ja auch nicht billiger, aber dort herrscht Wettbewerb, aber jetzt genug OT.
Zitat von KleinerMarcel
Macht einen Extrathread auf oder diskutiert in den Vorhandenen!
Wir diskutieren doch letztlich nur, wieso der Netzausbau in anderen Ländern einfacher sein soll, als bei uns. Wenn Telefonica sich mit Zahlen zu den Kosten einer Mobilfunkanlage zurückhält, dann muss man halt die beiden anderen Netzabetreiber als Beispiel anführen.
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Da hast Du zwar grds. recht, das mädel an der hotline bezog sich aber ausdrücklich auf 3G.
Na ja, jedenfalls lief's dann gestern wieder, sofern man bei meistens nur edge (trotz "bester netzabdeckung" :D) überhaupt von "laufen" sprechen kann. "Tröpfeln" träfe es besser *). Spotify hing sich mehrfach auf und musste neu gestartet werden. Wobei ich allerdings nicht weiß, ob das an der schwachen downloadrate lag, oder ob die spotify-app vielleicht zu anspruchsvoll für das nokia 5.1 ist.
*) Werde das guthaben auf dieser sim noch aufbrauchen und dann nie wieder einen anbieter ohne LTE wählen.
Dann kannst Du ja mit Prepaid zu Alditalk, Vodafone Callya oder Telekom Magenta Prepaid wechseln... 
Zitat von Spacko007
Aber beste Abdeckung bei den 3G Tarifen, also stimmt die Aussage doch.
Ich weiß, allerdings ist die "3G-Netzabdeckung" bei allen lächerlich im Vergleich zu 4G.