Beiträge von userVF2k1

    LTE 2100 muss auch nicht zwangsläufig laufen. 3G/UMTS gab es dort als es noch nicht deutschlandweit abgeschaltet war. Die Standortbescheinigung verpflichtet den Netzbetreiber übrigens weder zum Bau eines Standorts noch zur tatsächlichen Einschaltung bestimmter Frequenzbänder. Ja, der Standort hat 3 Sektoren mit je 120 Grad. Es kann auch sein, dass am Standort keine Carrier Aggregation (CA) genutzt wird. Theoretisch ist es auch möglich, dass der Standort gekündigt wurde und man deshalb auf die Zuschaltung von LTE 2100 verzichtet. Gibt auch Eigentümer, die Aufrüstungen/Umwidmungen untersagen ?(. Solange der Standort aber so ist wie er ist (niedrige Höhe der Antennenträger, Tarnung als 'Schornstein', augenscheinlich geringer "kontrollierbarer Bereich" und somit vermutlich recht niedrige Sendeleistung und schwierig zu erweitern) wird sich das Netz in der Gegend wohl leider nicht wesentlich verbessern lassen und da haben augenscheinlich alle Netzbetreiber in der Gegend diese Probleme (Standortsuche offensichtlich schwierig und immer gleich eine Bürgerinitative mit zig Anwälten da, wenn mal Infrastruktur gebaut werden soll. Beispiele gibt es westlich der A7 und südlich der B431 ja gerade genug für dieses NIMBY-Verhalten :S) :(. Es bräuchte wohl eher einen Mast für alle Netzbetreiber mit 30-40 m Höhe, damit das Gebiet gut versorgt werden kann, aber der wird dort wohl leider eher nicht kommen (dafür bräuchte es eine Baugenehmigung und geklagt wird in der Gegend eher schnell als langsam/gar nicht :S).

    Schön, mal jemand anderes aus Hamburg ;).


    Der vertikale Sicherheitsabstand beträgt 1,55 m bei voller Ausschöpfung der beantragten Sendeleistung. In der Realität dürfte diese sicherlich geringer sein, um Interferrenzen zu vermeiden, usw.


    Die Antennen sind durch die 'Schornstein'-Verkleidung getarnt, was daran liegen könnte, dass es a) Vorgaben des Eigentümers geben könnte und/oder b) es da irgendwelche Mobilfunkgegner gab/gibt, die damit ruhiggestellt werden sollten/sollen.


    Gemäß Cellmapper-Daten (die u. a. ich dort gesammelt habe) reichen die 1800er-Zellen gar nicht ansatzweise bis zur Winckelmannstraße.


    Die Mobilfunknetze im Bereich der S-Bahn "Hochkamp" sind eine Vollkatastrophe und Telekom (in Ermangelung eines Antennenstandorts) im Nienstedtener 'Ortskern', aber so ist das eben, wenn offensichtlich zu viele Menschen in der Gegend zwar Mobilfunk nutzen, aber bloß keine Antennen in ihrer Umgebung haben wollen ;(...

    Direkt westlich der eNB 10054 im Bereich Friedhof Nienstedten ist auch keine Verbindung zu ihr möglich. Es scheint als gäbe es nur nach Osten ausgerichtete Antennen? Wenn die Antennen unter dem Schornstein sind, werden doch die Mindestabstände gar nicht eingehalten?

    Es gibt 3 Sektoren für 1800/2100 MHz. Die Sicherheitsabstände gelten ab der Unterkante der Antenne. Der "kontrollierbare Bereich" ist nicht unterwiesenen Personen/der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Würden die Grenzwerte dort nicht eingahlten, so wäre der Standort offline...


    Die niedrigen Höhen der Antennenträger dürften Erweiterungen im Nienstedter 'Ortskern' eher schwierig machen. Ideal, in Anbetracht der örtlichen Gegebenheiten (keine sonstigen recht hohen Gebäude und freistehende Antennenträger wohl kaum machbar in der Gegend), wäre wohl ein Antennenstandort im Turm der örtlichen Kirche, aber dort stößt dieser Vorschlag wahrscheinlich auf eher wenig Begeisterung :S...


    Die EUTRA-Prios sorgen auch dafür, dass im Zweifel z. B. LTE800 statt LTE1800 genommen wird (je nach netzseitiger Konfiguration).


    Immerhin gibt es bei O2 und Vodafone dort überhaupt Netz, auch wenn bei Vodafone die Reichweite mit WLAN vergleichbar ist, aber das ist besser als 1 Balken EDGE, wie es die Telekom dort mangels Standort zu bieten hat...


    Die vermutlich nicht allzu hohen Geschwindigkeiten der O2-eNB 10054 könnten mutmaßlich an der Anbindung (Richtfunk mangels freier Sichtlinie wohl eher nicht möglich, somit also möglicherweise eine Kupferleitung) und/oder der Auslastung liegen…

    2600 war doch laut Auflistung aktiv? Und die 7 Band Antennen werden durch 6 Band getauscht? Wurde dann L15 wieder deaktiviert? Hier ist es eigentlich umgekehrt. Es kommen immer mehr Heptas zum Einsatz und die B32 Trails werden auch immer mehr.

    Im ersten Schritt kam ggf. 4x4 auf 2600, wenn vorhanden, aber jetzt kommt es meist neu dazu bei Aufrüstungen inkl. 4x4.

    Nur 2 1/2 Jahre nach der letzten Aufrüstung schon wieder neue Antennen. Gibt's sowas eigentlich öfter?

    Ja, in Hamburg ist das recht flächendeckend der Fall bei n78-Standorten, die vor 2022 umgebaut wurden. Erst kam 1800(4x4)+3600+ ggf. 4x4 bei 2100/2600 und nun kommt 700+1500(4x4) & 4x4 auf den restlichen Midbands, sowie z. T. 2600. Dafür werden die Heptabands von CommScope dann gegen Hexabands von Huawei getauscht.

    Die Telekom Antennen sind Huawei ASI4516R0v07 und die sind nicht für 1500MHz geeignet

    Die gibt es aber in mehreren Ausführungen die Antennen und das kann man aus der Entfernung kaum unterscheiden. Es wäre verwunderlich, wenn DTAG nicht 1500 MHz bringen würde ^^.


    Weder noch, dürften die 4200 von Ericsson sein, aber das kann man nicht ganz genau erkennen

    Kathrein gibt es nicht mehr, also ja vermutlich Ericsson. Das Design von CommScope sieht etwas anders aus von vorn.

    Hier ein besseres Foto des Senders. Hab leider meine Digi mit wirklichem Zoom vergessen, aber man kann es denke ich gut erkennen:


    ant-lw


    Kann man da erkennen, um welche Antennen (Hersteller/Band) es sich hier handelt und was konkret "verdrahtet" ist. Oben Telekom, unten Telefonica.

    Oben Hexabands von Huawei. 700+800+900+1800(4x4)+1500(4x4)+2100(4x4). Die 4 weiteren Ports für Midband wären für LTE 2600 mit 4x4. Kurzfassung: Das aktuelle Standardprogramm der DTAG im ländlichen Raum, wenn der Standort nicht ‚fernab der Zivilisation‘ liegt.


    Unten sind Hexabands (700-900; 1500, 1800, 2100, 2600 mit 4x4) und aktuell nur für Lowband vorgesehen gemäß Verkabelung, also 700+800+900. Entweder sind die Panels von Kathrein oder von CommScope (wahrscheinlich).

    In Hamburg wurde die eNB 20505 (Mess-STOB vom 11.01.2024) umgebaut. Neu hinzu kommt wohl +700,1800,3500. Die Netzintegration steht noch aus. Mal gucken, ob der recht alte Richtfunk das schafft :/...

    Neuer Richtfunk mit einer ganz neuen Strecke wurde noch nachträglich aufgebaut und nun sollten 10 Gbit/s als Anbindung anliegen :thumbup:...