Beiträge von userVF2k1

    Stromae

    Wenn Du einen Sender kennst, der nicht merh existiert, kannst Du ihn ja auch einfach auf "Decommissioned" setzten. Aber ein Automatismus für einzelne Zellen ist definitiv nicht sinnvoll - gerade in ländlichen Gebieten (in hügeligen Gebieten erst recht) kann es durchaus sein, dass ein Sektor des Standorts so gut wie nie empfangen wird, weil er z.B. ein Gebiet ausleuchtet, dass ohne eine größere Straße ist. Ich kenne da so einige LTE-Standorte, bei denen ein Sektor das letzte mal im September 2023 gemappt wurde, einer der beiden anderen Sektoren auf der gleichen Frequenz jedoch erst vor kurzem empfangen wurden. Da glaube ich z.B. definiv nicht, dass der eine Sektor abgeschaltet wurde. Die GSM-Standorte sind IMHO eh für die Katz, da dort die Cell-ID so häufig gewechselt wurde und die meisten Standorte nie richtig lokalisert wurden.

    Du kannst dir übrigens schon länger nicht gemappte Standorte auch einfach mit Hilfe des "Last Updated"-Datums im "Filters"-Tab raussuchen lassen, wenn Du sie gezielt anfahren willst.

    Selbst in Großstädten werden nicht alle Standorte regelmäßig bei CM gesichtet. Fernab der City gibt es Standorte, die durchaus seit 1 1/4 Jahren niemand mehr gemappt hat, weil sie einfach fernab der üblichen Routen liegen :)...

    Da soviel reguliert ist.. Kann es sein, dass man vielleicht eine STOB oder sowas auch für low band benötigt, wenn man es anschließt und wenn nicht dann nicht?

    So wie man einen Radarwarner haben darf, aber nicht benutzen?

    Aufbauen kann man eine nicht in der STOB beantragte Konfiguration schon, aber die Inbetriebnahme darf nur mit gültiger STOB erfolgen :).

    Also ich kenne es so das die meisten Standorte 3 Antennen haben die jeweils 120° Abdecken.

    So ist es ja am Standort der eNB 10054 auch :).

    o2 hat dort wohl mal LTE800 und LTE1800 eingetragen aber die Zelle sendet nur auf LTE 1800 und auch das nur sehr schwach.

    Eher MB 1800 + MB 2100 (die Frequenzen sind technologieneutral), wenn man bedenkt, dass dort bis zum 3G-Shutdown UMTS 2100 lief :/.

    Im Umfeld der S-Bahn "Hochkamp" plant die Telekom einen Standort, soweit ich es vor Jahren gehört habe, aber da tut sich offenbar nichts.


    Optimal wären wohl eher 3 hohe Masten: Nienstedtner Friedhof oder am/im Kirchturm, S-Bahn "Hochkamp" und Hirschpark... Glaube allerdings nicht, dass man das in der Gegend durchbekommt ^^...


    Wie bereits geschrieben: Es gibt am Standort 3 Sektoren LTE 1800.

    LTE 2100 muss auch nicht zwangsläufig laufen. 3G/UMTS gab es dort als es noch nicht deutschlandweit abgeschaltet war. Die Standortbescheinigung verpflichtet den Netzbetreiber übrigens weder zum Bau eines Standorts noch zur tatsächlichen Einschaltung bestimmter Frequenzbänder. Ja, der Standort hat 3 Sektoren mit je 120 Grad. Es kann auch sein, dass am Standort keine Carrier Aggregation (CA) genutzt wird. Theoretisch ist es auch möglich, dass der Standort gekündigt wurde und man deshalb auf die Zuschaltung von LTE 2100 verzichtet. Gibt auch Eigentümer, die Aufrüstungen/Umwidmungen untersagen ?(. Solange der Standort aber so ist wie er ist (niedrige Höhe der Antennenträger, Tarnung als 'Schornstein', augenscheinlich geringer "kontrollierbarer Bereich" und somit vermutlich recht niedrige Sendeleistung und schwierig zu erweitern) wird sich das Netz in der Gegend wohl leider nicht wesentlich verbessern lassen und da haben augenscheinlich alle Netzbetreiber in der Gegend diese Probleme (Standortsuche offensichtlich schwierig und immer gleich eine Bürgerinitative mit zig Anwälten da, wenn mal Infrastruktur gebaut werden soll. Beispiele gibt es westlich der A7 und südlich der B431 ja gerade genug für dieses NIMBY-Verhalten :S) :(. Es bräuchte wohl eher einen Mast für alle Netzbetreiber mit 30-40 m Höhe, damit das Gebiet gut versorgt werden kann, aber der wird dort wohl leider eher nicht kommen (dafür bräuchte es eine Baugenehmigung und geklagt wird in der Gegend eher schnell als langsam/gar nicht :S).

    Schön, mal jemand anderes aus Hamburg ;).


    Der vertikale Sicherheitsabstand beträgt 1,55 m bei voller Ausschöpfung der beantragten Sendeleistung. In der Realität dürfte diese sicherlich geringer sein, um Interferrenzen zu vermeiden, usw.


    Die Antennen sind durch die 'Schornstein'-Verkleidung getarnt, was daran liegen könnte, dass es a) Vorgaben des Eigentümers geben könnte und/oder b) es da irgendwelche Mobilfunkgegner gab/gibt, die damit ruhiggestellt werden sollten/sollen.


    Gemäß Cellmapper-Daten (die u. a. ich dort gesammelt habe) reichen die 1800er-Zellen gar nicht ansatzweise bis zur Winckelmannstraße.


    Die Mobilfunknetze im Bereich der S-Bahn "Hochkamp" sind eine Vollkatastrophe und Telekom (in Ermangelung eines Antennenstandorts) im Nienstedtener 'Ortskern', aber so ist das eben, wenn offensichtlich zu viele Menschen in der Gegend zwar Mobilfunk nutzen, aber bloß keine Antennen in ihrer Umgebung haben wollen ;(...

    Direkt westlich der eNB 10054 im Bereich Friedhof Nienstedten ist auch keine Verbindung zu ihr möglich. Es scheint als gäbe es nur nach Osten ausgerichtete Antennen? Wenn die Antennen unter dem Schornstein sind, werden doch die Mindestabstände gar nicht eingehalten?

    Es gibt 3 Sektoren für 1800/2100 MHz. Die Sicherheitsabstände gelten ab der Unterkante der Antenne. Der "kontrollierbare Bereich" ist nicht unterwiesenen Personen/der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Würden die Grenzwerte dort nicht eingahlten, so wäre der Standort offline...


    Die niedrigen Höhen der Antennenträger dürften Erweiterungen im Nienstedter 'Ortskern' eher schwierig machen. Ideal, in Anbetracht der örtlichen Gegebenheiten (keine sonstigen recht hohen Gebäude und freistehende Antennenträger wohl kaum machbar in der Gegend), wäre wohl ein Antennenstandort im Turm der örtlichen Kirche, aber dort stößt dieser Vorschlag wahrscheinlich auf eher wenig Begeisterung :S...


    Die EUTRA-Prios sorgen auch dafür, dass im Zweifel z. B. LTE800 statt LTE1800 genommen wird (je nach netzseitiger Konfiguration).


    Immerhin gibt es bei O2 und Vodafone dort überhaupt Netz, auch wenn bei Vodafone die Reichweite mit WLAN vergleichbar ist, aber das ist besser als 1 Balken EDGE, wie es die Telekom dort mangels Standort zu bieten hat...


    Die vermutlich nicht allzu hohen Geschwindigkeiten der O2-eNB 10054 könnten mutmaßlich an der Anbindung (Richtfunk mangels freier Sichtlinie wohl eher nicht möglich, somit also möglicherweise eine Kupferleitung) und/oder der Auslastung liegen…

    2600 war doch laut Auflistung aktiv? Und die 7 Band Antennen werden durch 6 Band getauscht? Wurde dann L15 wieder deaktiviert? Hier ist es eigentlich umgekehrt. Es kommen immer mehr Heptas zum Einsatz und die B32 Trails werden auch immer mehr.

    Im ersten Schritt kam ggf. 4x4 auf 2600, wenn vorhanden, aber jetzt kommt es meist neu dazu bei Aufrüstungen inkl. 4x4.

    Nur 2 1/2 Jahre nach der letzten Aufrüstung schon wieder neue Antennen. Gibt's sowas eigentlich öfter?

    Ja, in Hamburg ist das recht flächendeckend der Fall bei n78-Standorten, die vor 2022 umgebaut wurden. Erst kam 1800(4x4)+3600+ ggf. 4x4 bei 2100/2600 und nun kommt 700+1500(4x4) & 4x4 auf den restlichen Midbands, sowie z. T. 2600. Dafür werden die Heptabands von CommScope dann gegen Hexabands von Huawei getauscht.