Beiträge von Lartax1

    Quelle: Golem, 6.9.2019
    Auch der neue Netzbetreiber 1&1 Drillisch trägt mit dem Bau Hunderter Antennenstandorte zur Verbesserung der Mobilfunkversorgung in ländlichen Regionen bei. "Wir begrüßen sehr, dass dieser Ausbau in Kooperation mit den drei anderen Netzbetreibern geschieht", sagte Ralph Dommermuth, Chef von 1&1 Drillisch.


    Das ist ja interessant. Drillisch (mit aktuell 0,00000% Abdeckung) kündigt also an, mit neuen Masten die Mobilfunkversorgung zu verbessern. Ich glaub wichtig wäre vor allem mal, den Anküdigungen zu festgelegten Zeiten TATEN! folgend zu lassen. So ein Statement wirkt doch total unglaubwürdig.


    Unter Kooperation versteht er wohl, dass er sich auf den Masten der anderen einmieten will ohne selbst was aufzustellen.


    Wäre mal interessant inwieweit Drillisch die bei Telefonica angemieteten 30% Kapazität via national Roaming mit dem evtl. eigenen Netz verheiraten darf oder ob man darüber nicht so einfach mitbestimmen kann.


    Drillisch will die Kühe natürlich auch lieber auf die saftige Weide (sprich Großstädte) schicken als erstmal da aufzubauen, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Wahrscheinlich wird sich am Ende doch Telefonica - .wegen notorisch klammer Kassenlage - auf jede Art von Deal mit Drillisch einlassen müssen ....

    Bamboo - was hast Du bei der Telekom denn raushandeln können für den Magenta M ? Bei mir wollen sie quasi keinen Bonus geben, obwohl sie kündigen (müssen). Lass die jetzt erstmal n bischen zappeln, das zweite Anschreiben kam schon und die Bluthunde von der "Hotline" haben auch schon mehrfach Terroranrufe gestartet ...

    Dann definier ich es nochmal genauer - es ist interessant zu sehen, wie weit man mit 5G bei 3,5 Ghz - und nichts anderes wird es die kommenden nahe Zukunft geben - kommt.


    Ich kann theoretisch jedes Protokoll auf jeder Frequenz fahren - das heisst aber noch lange nicht, dass es auch gemacht wird.


    GSM wird aktuelle von 1800 auf 900 und e900 zurückgebaut. UMTS war ist und wird bis zum Auslaufen in DT auf 2100 Mhz bei allen NBs bleiben.


    Einzig LTE ist aktuelle breit gestreut. Wenn man die Hotspots mit 5G entlasten will dann ist die niedrige Frequenz gar nicht mal entscheidend -
    dann geht es eh erstmal nur um kleine Flächen bei denen man den Verkehr entlasten muss. Bin mir sicher dass bis mind. Sept 2020 bei 5G alles auf 3,5 Ghz laufen wird. Sonst hätte man 5G ja schon längst auf anderen Frequenzen gestartet und man hätte nicht auf das Ende der 5G Auktion warten müssen.

    Stehe vor der gleiche Frage wie der BigBamboo

    • Prio - ich will das einmal einrichten müssen und danach nix mehr mit zu tun haben
    • Es muss "langlebig" sein - nix gebrauchtes, "Geld" spielt bei 100-200 Euro absolut keine Rolle, langer Support dafür um so mehr
    • Blos nix experimentelles, darum hab ich bisher alles bis zur Kündigungsandrohung so weiterlaufen lassen
    • alter Speedport V701 an DSL lief eigentlich problemlos, will jetzt aber Fritzbox weil mir dieses "Rundumsorglos weiße Telekom Box Paket" nicht zusagt

    Wir werden statt auf Magenta M auf Magenta Start gehen - 24,95 Euro pro Monat, kein HotSpot möglich, ein Grund mehr auf den Hotspot Router der Telekom zu verzichten und statt dessen eine FB zu nehmen


    "Ätzend" ist der Umverdrahtungsaufwand, der ansteht. Bisher Bundespostkabel an Sinus Schnurtelefon .. keine Probleme bei Stromausfall, Fehler am Router oder sonstiges zu erwarten. Meine Eltern können Wochen ohne funktionierenden Internetzugang auskommen aber nicht einen Tag ohne funktionsfähiges Telefon.


    Das "Haupt"-Dect Telefon werd ich dann wohl tatsächlich direkt an der Fritz Box anmelden - allein schon um die alte "AWADO" zu ersetzten.


    Bamboo - welchen Dienst genau nutzt Du für die Handytelefonate (sind die nicht im Magenta M inklusive) - wie viel kosten die - wie werden die bezahlt ?

    Noch was - kann mal jemand der Bescheid weiß die Standorte in die Telekomkarte von Bonn eintragen damit man weiß, wo genau der Sendemast steht ?
    In Bonn müssen es bei 24 Antennen wohl 8 Standorte sein. Demnach müssten in Ramersdorf jeweils ein Mast im Landgrabenweg und einer südlich der Autobahn stehen ... wenn ich mir die Karte so ansehe .. korrekt ?

    Also ich find es gut, dass wirklich direkt von "Null" aus starten. Nicht ewig lang noch weiter herauszögern - allein schon die lange Ungewissheit zwischen Auktionsende - Frequenzzuteilung und Netzstart macht die early adaptoers nervös. Wenn die bis Jahresende gewartet hätten wäre die Schweiz bis dahin flächendeckend abgedeckt gewesen. Ausserdem durften sie Vodfone nicht noch weiter vorangalopieren lassen -
    die werden sich wahrscheinlich geärgert haben, warum sie nicht auch bei Telefonica Frequenzen "geleast" hätten.


    Was ich technisch interessant finde - endlich sieht man mal wie "weit" ein Sendemast bei 5G wirklich kommt. Wenn von 21 Antennen = 7 Sendemasten die Rede ist - und auf der Karte 7 Hotspots dargestellt sind hat man mal ein realistisches Bild, was da an Antennenwald in den Großstädten hochgezogen werden muss.


    Das wir bei 6G und 7G naturgemäß noch dichter - dann wird jede Telefonzelle, jeder Verteilerkasten der Telekom, jede Telekom Immobilie, jeder Telekom Router zu Hause und wohl auch jedes Endgerät von Telekomkunden in die Netzinfrastruktur mit eingebunden werden müssen.

    Es muss in Deutschland ja nichtmal eine aktive SIM sein, sondern es funktioniert auch eine inaktive SIM,


    Jetzt wird es interessant - ich hatte das mal vor Jahren mit einer QUAM NOW Sim Karte probiert und der Ruf ging durch; hab das damals darauf geschoben, dass - wenn die SIM nicht auf "aktivität/inaktivität" beim Netzanbieter angefragt werden kann, der Ruf durchgestellt wird.
    Wenn es jetzt aber tatsächlich so ist, dass jede x-beliebige SIM Karte genügt versteh ich den Sinn dahinter nicht so ganz. Wer tatsächlich Notruf-Terror machen will, würde sich demnach nur eine x-beliebige abgelaufene SIM (am besten unregistriert) einlegen und "die Katze wäre auf den alten Füß".


    Zumal die Sperre 2009 eh wenig Sinn gemacht hat - die Prepaidkarten hatten ja eh keinen Registrierungszwang bzw. konnten problemlos falsch registriert werden; wäre mal interessant gewesen zu hören, ob damit die Fakeanrufe wirklich drastisch eingedämmt worden sind oder nicht; kann mir auch vorstellen dass dabei gar nichts rausgesprungen ist aber man aus Bequemlichkeit das ganze nicht wieder zurückgedreht hat.

    Das sieht man daran, dass ich als Link 2 Fälle gepostet habe. Einer aus Rumänien, einer aus Litauen - und wir sprechen hier nur über die bekannt gewordenen Fälle, bei denen man im Nachhinein auf Grund des Auffindens einer Leiche Rückschlüsse wegen des Notrufs getroffen hat.


    Wie viele Notrufe gingen ein - es wurde bis heute keine! Leiche gefunden - aber der Sachverhalt ist der gleich wie die hier geschilderten ?


    Letztlich geht es mir nur um eins - was hat höhrere Priorität ? Einen Notruf auch ohne SIM absetzten zu können - oder Zeit/Geld/Arbeit/Nerven zu sparen, dass man die "Spassanrufer" nicht verfolgt ?


    Und klar - es stimmt - die meißten laufen mit aktivierter SIM Karte rum - nur eben bis auf die, die eben warum auch immer keine drin haben ...

    Ich bin sicher der letzte, der Vodafone in Schutz nimmt - wenn ich mich an die Vermarktung von LTE bei uns vor Ort (60K Einwohner Stadt) zurückerinnere, wo gerade mal 1 Mast 2 Jahre lang auf LTE lief.


    Dennoch - um das glaubhaft zu verifizieren muss man schon mit mehreren Endgeräten und SIM Karten testen; kann ja auch an einer temporäre Störung in der Anbindung der Station liegen - und zwischen Aufschaltung des 5G Dienstes und würde ich eh generell mal 2 Wochen ins Land gehn lassen; so wird der Eindruck erweckt, dass das jetzt die nächsten Jahre bei 30 Mbit/s über 5G an diesem Standort bleibt. Und das glaub ich nun wirklich nicht.