Beiträge von AlexCeres

    Mir ist folgendes aufgefallen:

    Speedtests, die über die Mein Magenta App durchgeführt werden, sollten das Datenvolumen nicht belasten. Bei mir ist das jedoch der Fall, sofern der Speedtest im 5G-Netz durchgeführt wird.

    Kann das jemand, der den Tarif hat, bestätigen?

    Wir hatten kürzlich die Diskussion, ob es im Krieg sinnvoll ist, Kombattanten und Privatpersonen zu separieren. Z.B. damit Privatpersonen etwas geschützt sind. Damit übliche Gebräuche des Krieges eingehalten werden.


    Wozu es führt, wenn nicht sauber getrennt wird, zeigt der Angriff der Russen auf das Kiever Einkaufszentrum „Retroville“. Die Ukrainer hatten dort Militärtechnik und Munition gelagert, und von dort aus auch offensichtlich Raketen auf die Russen abgefeuert.


    Eine einzige Rakete der Russen, und die dadurch ausgelöste Explosion des Munitionslagers hat das Einkaufszentrum pulverisiert.

    Wie soll das in der Praxis umgesetzt werden? Kämpfe finden nur in Kasernen und auf Flughäfen statt oder auf freiem Feld? Die Russen erhalten auf Ihrem Weg zu den "definierten Arenen" freies Geleit durch die Wohngebiete und dürfen nicht bekämpft werden?

    Ein Zivilist der sich freiwillig meldet, darf sein Land nicht verteidigen, weil er kein ausgebildeter Kombattant ist?

    So läuft Krieg nunmal nicht.

    Das ist eben die primäre Kriegstrategie der Ukraine. Die haben kaum gut ausgestattete reguläre Armee...

    Dazu gab es heute ein Interview im Handelsblatt aus dem ich mal zitiere:


    Die Militärs der Ukraine haben harte Arbeit geleistet, und sie zeichnen sich durch enorme Willensstärke aus. Sie wussten, dass Putins Soldaten kommen würden. Sie waren also nicht überrumpelt. Präsident Wolodimir Selenski setzt seit seinem Amtsantritt 2019 auf tiefe Reformen der Streitkräfte, er tauschte die Führung aus. Jetzt sind jüngere Generäle am Ruder, die seit 2014 gegen die Russen und die prorussischen Rebellen im Donbass gekämpft haben. Selenski ernannte auch einen neuen Verteidigungsminister, Oleksyj Resnikow, ein hervorragender Mann. Hinzu kommen moderne Ausbildung und Ausrüstung. Die aktuelle Armee der Ukraine gleicht den Streitkräften der Nato-Länder und hebt sich deutlich von der alten ukrainischen Truppe ab, die 2014 die Besetzung der ukrainischen Halbinsel Krim durch die Russen nicht verhindern konnte.


    Quelle:

    Endlich mal positive Nachrichten

    Angeblich erste Fluchtkorridore offen

    In der Ukraine sind nach Angaben der Regierung erste Fluchtkorridore für Zivilisten aus umkämpften Städten geöffnet worden. Evakuierungen seien in der nordöstlichen Stadt Sumy und in Irpin nahe der Hauptstadt Kiew bereits im Gange, teilt ein Vertreter des ukrainischen Präsidialamts mit. Zuvor hatten sich russische und ukrainische Vertreter darauf geeinigt, "humanitäre Korridore" einzurichten, um Zivilisten die Flucht aus einigen von den russischen Streitkräften belagerten Städten zu ermöglichen.

    Die ukrainische Vizeregierungschefin Iryna Wereschtschuk bestätigte, mit Russland und dem Roten Kreuz sei eine Vereinbarung für Sumy getroffen worden, die bis 18 Uhr Ortszeit (20 Uhr mitteleuropäischer Zeit) gelte. Die Route führe über Holubiwka, Lochwyzja und Lubny in die 170 Kilometer entfernte zentralukrainische Großstadt Poltawa. Laut ukrainischem Außenministerium hat auch ein erster Fluchtkonvoi mit Einwohnern und ausländischen Studenten die umkämpfte Stadt Sumy bereits verlassen. "Wir rufen Russland dazu auf, auch anderen humanitären Korridoren zuzustimmen", heißt es in dem Tweet.

    Auch in Charkiw, Mariupol und Tscherhihiw sollen Fluchtkorridore eingerichtet werden. Wie die russische Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf die Armee behauptet, gelte in diesen drei Städten sowie in Sumy und Irpin seit 10 Uhr Ortszeit (8 Uhr MEZ) eine Feuerpause. Die Einstellung der Kämpfe gilt als Voraussetzung für das Funktionieren von Fluchtkorridoren in den umkämpften Städten.

    In Mariupol warten nach Angaben des Roten Kreuzes 200 000 Menschen darauf, über verschiedene Routen aus der Stadt zu kommen. Dort handelt es sich um den inzwischen vierten Versuch, Menschen in Sicherheit zu bringen. Sie sollen mit Bussen und Autos herausgebracht werden. Dafür werden nach Angaben der ukrainischen Behörden Sammelpunkte in der Stadt eingerichtet. Vertreter der Ukraine und Russlands hatten bei einer dritten Verhandlungsrunde am Montag nach Angaben aus Kiew dazu Details vereinbart. Kiew hatte von Moskau vorgeschlagene Fluchtkorridore abgelehnt, über die Menschen fast ausschließlich nach Russland und Belarus gelangt wären. Russland wolle die Zivilisten als Geiseln nehmen, behauptete ein Berater des ukrainischen Innenministeriums.


    Quelle: SZ

    Die sind ihm ja nicht auf die Pelle gerückt, angeblich wurde er reingeschnitten, was der Griff durchs Mikrofon beweisen soll und mir aufgrund seiner bisherigen Distanz auch glaubhaft erscheint und der ukr. Präsident hat es dann prompt aufgegriffen ^^