Beiträge von Kloeffer

    Die Entscheidung des EuGH dürfte auf bestehende Veträge keine Auswirkungen haben - jedenfalls nicht, soweit sie zu Nachteilen für den Verbraucher führen. Gleiches sollte für passive Vertragsverlängerungen gelten.

    Eine für mich interessante Frage ist aber, wie "aktive" Vertragsverlängerungen zu behandeln sind. Hier könnten solche Goodies durchaus wegfallen.

    sehe ich ander, aber das wird sich ja zeigen. Aktuell sieht sich die Telekom ja noch im Recht.


    Aber bezüglich der Tarife könnte die Telekom sogar die Optionen einfach abschaffen ohne ein Sonderkündigungsrecht anzubieten, da es sich nur um kostenlos zubuchbare Optionen handelt und eben nicht um essentielle Bestandteile des Tarifes an sich. Auch wenn die meisten die Tarife wohl genau wegen dieser Optionen abgeschlossen haben.

    So schade ich es für alle Kunden finde, die diesen Bonus ihres Vertrages nun womöglich verlieren, so gut finde ich die Erkenntnis des Gerichtes, dass die Netzneutralität durch diese Optionen nicht gewährleistet war.

    Mal sehen was Vodafone und Telekom machen, ob sie die Optionen einfach wegfallen lassen, oder das generelle Datenvolumen aufstocken oder eine komplett andere Idee in der Hinterhand haben.

    Vollautomatisierte U-Bahnen gibt es schon. Die Einstellungen des Fahrweges b.z.w. dafür zu sorgen dass dieser frei ist (Züge fahren ja nicht auf Sicht, ausser vielleicht Straßenbahnen), ist bisher Aufgabe des Fahrdienstleiters und kann wohl mittelfristig auch von einer Software übernommen werden, und wenn auf dem Gleis was im Weg steht (Auto, Selbstmörder) knallt es so oder so. Dann ist es letztlich eh egal ob ein Lokführer vorne sitzt oder nicht.

    Bei U-Bahnen funktioniert das, da die weitgehend frei von äußeren Einflüssen sind und oftmals im reinen Linienbetrieb fahren, wobei nur wenige oder sogar keine Linien einen gemeinsamen Gleisbereich befahren.
    Und bis Fahrdienstleiter durch Software ersetzt werden können dauert es noch ewig, da sprechen wir von mehreren Jahrzehnten. Dafür gibt es einfach viel zu viele Einfluss und Störungsmöglichkeiten, aber die Bereiche die eine Person bedienen kann werden immer größer, da viel bereits heute vorprogrammiert werden kann.


    eben. Und man könnte auch jeden Zug mit einem Radar ähnlich eines Teslas ausstatten, dass er eine Notbremsung dennoch hinlegt.

    Der ganze Witz an der Sache ist ja, dass alle schreien man solle auf die Bahn setzen. Im Personen als auch im Güterverkehr. Die Bahn ist aber zu unzuverlässig im Personen als auch im Güterverkehr und damit hat es sich schon erledigt. Für den Streik habe ich auch eher wenig Verständnis, und "Grün" ist die Bahn auch nicht, auch wenn der ICE nun vorne so fesche Streifen in grün hat...

    Leider ist das im Bahnverkehr nicht so einfach. Für Bahnübergänge wird teilweise auf Radar gesetzt um festzustellen, dass diese frei sind, aber an der Spitze des Zuges bringt dir ein Radar überhaupt nichts. Das liegt daran, dass man bei Zügen Bremswege von über einem Kilometer hat aufgrund des niedrigen Reibungskoeffizienten zwischen Rad und Schiene. Und nicht überall ist die Strecke so gerade, dass das Radar diesen Kilometer abdecken könnte. Außerdem würde dann ja jedes Mal, wenn in einem Kilometer Entfernung ein Reh über das Gleis hüpft eine Notbremsung eingeleitet werden.

    Für Streiks habe ich sehr wohl Verständnis, denn auch dank diesem Instrument haben wir heute tendenziell arbeitnehmerfreundliche Arbeitsbedingungen. Aber für diesen machtgeilen Streik wie es aktuell der Fall ist kann auch ich nur wenig Verständnis aufbringen.


    Ja, wenn es 25°C warm wird fällt bei denen eh die Klimaanlage aus und sobald ein kleines Windchen weht sind die Gleise eh versperrt.. oder im Winter... Naja... Ich saß einmal auf Dienstreise in einem ICE der auf der Strecke angehalten wurde im Sommer. Die Klimatisierung ging nicht (mehr), und der Witz: Es gibt keine Fenster die man öffnen kann. Man sitzt also in einer geschlossenen Röhre die sich erwärmt. Einmal und nie nie wieder.

    Die Fenster kannst du deshalb nicht öffnen, da die ICE sonst nicht mit 200km/h und schneller durch die Tunnel fahren könnten. Nennt sich "Druckertüchtigung". Sonst hättest du nach jedem Tunnel Druck auf den Ohren. Zudem sinken die Luftverwirbelungen an der Außenhaut des Zuges und somit steigt die Energieeffizienz.

    Das Problem an Wahl-o-mat und co ist doch, dass mir viele der Punkte egal sind bzw. ich darauf nicht mit Ja oder Nein antworten möchte sondern eine differenzierte Herangehensweise befürworten würde. Klar mit Ja/Nein/Vielleicht kann man grob abstecken welche Parteien interessant sein könnten, aber am Ende muss man dann doch detailliert nachsehen wie die Parteien die jeweiligen Fragen beantwortet haben und ob man sich darin wiederfindet.

    Dabei tauchen auch immer wieder kleiner Parteien wie z.B. Volt auf die zwar interessant sind, aber bei denen man quasi bereits vor der Wahl weiß, dass die eigene Stimme wohl aufgrund der 5% Hürde verloren gehen wird.

    Meine Frage bezog sich eher auf mögliche Auswirkungen für den Kunden. ;)

    Etwa in Bezug auf die Höhe der gesicherten Einlagen. Eine (mit Einschränkungen) unbegrenzte Deckung des Sicherungssystems ist auch in Deutschland keineswegs zwingend.

    wie Muckk schon schrieb: Für den Kunden ändert sich dadurch erstmal nichts außer, dass der Sicherheitsfond ein anderer wird. Aber welcher das ist interessiert den normalen Kunden sowieso nicht.

    Was aber der Kunde bekommt ist die Hoffnung, dass die DKB die altbackenen Sparkassenstrukturen hinter sich lassen kann und somit es schafft den verloren Boden zu ING und Comdirect sowie den Neobanken hinsichtlich der Digitalisierung gut zumachen.

    Hmm... und das bedeutet? Mal ergebnisorientert betrachtet...

    Das bedeutet, dass die DKB eigenständiger wird. Die Beherrschungsrechte der BayernLB enden und die Trennung zum Sparkasse lnverband wird deutlicher. Dadurch ist die DKB auch weniger internen Zwängen ausgesetzt und letztlich wäre ein Verkauf der DKB schneller möglich. Auch könnte die DKB die Sparkassen Finanz IT jetzt links liegen lassen und auf einen Anbieter setzen der Ahnung von IT hat.