Beiträge von CallMeMaybe

    3. Nimm eine andere Drillisch-Marke als WinSIM. handyvertrag.de und sim.de sind aktuell günstiger und sind vom Service her identisch.


    Die Rufnummernportierung ist nicht so kompliziert wie du denkst. Dafür solltest du beachten, dass Drillisch als Teil der 1&1-Gruppe in absehbarer Zeit zu Vodafone als Roamingpartner wechselt.

    Dafür musst du den Vertrag nicht kündigen. Einfach beim Serviceteam einen Tarifwechsel zum gewünschten Prepaid-Tarif beantragen. Ggf. musst du das Identifikationsverfahren durchlaufen.

    Hinzu kommt: Die Multibrand-Plattform ist gegenteilig aufgesetzt. Ist der Vertrag gekündigt, hat man sofort keinen Zugriff mehr aufs Konto, da wird alles direkt bereinigt. Besser machen es Anbieter, bei denen man sich noch x Monate lang einloggen kann, um etwa Rechnungen abzurufen. Bei o2 sind's, glaube ich, sechs Monate.

    Congstar hat also ein Designfehler in seinen Prozessen. Und wenn man sieht, dass man die Konten trotz Aufbewahrungspflicht etc. manuell löschen lassen kann, kann man sich durchaus fragen, ob Congstar gemäß Art. 5 DSGVO dem Gebot der Datenminimierung überhaupt nachkommt.


    Wer von euch hat Bock, die zuständige Datenschutzbehörde damit zu nerven?

    Bei Penny und Ja! Mobil bekommt man bei jeder neuen SIM automatisch ein neues Kundenkonto.

    Per Telefon oder Mail an den Service kann die SIM dem bestehenden Konto zugeordnet werden. Man muss nur die nötigen Aktivierungsdaten durchgeben - es klappt also nur, wenn die Karte noch nicht aktiviert wurde.

    Wer eine Postpaid-Partnerkarte buchen will, sollte folgende Neuerungen in den Fußnoten beachten:

    Zitat

    Prepaidkarten als Erstvertrag sind nicht für die Zubuchung von Partnerkarten berechtigt. [...] Pro Erstvertrag können bis zu vier Partnerkartenverträge zugebucht werden.

    Früher stand in den Fußnoten nichts zu Prepaidkarten und zur Anzahl der Partnerkarten Folgendes:

    Zitat

    Pro „Erst-Vertrag“ darf nur ein „Partner-Vertrag“ zugebucht werden.

    Bestandsverträge seien davon nicht betroffen.

    Die beste Methode wäre ja die Leute auszutrocken (also nicht darauf antworten und sie einfach ignorieren)... aber leider passiert das nie.

    Erstens das und zweitens hat sich Teltarif das ein Stück weit selbst zuzuschreiben. Wer sich die Artikel jenseits der klassischen Telekommunikations-Themen durchliest, erkennt, dass Teltarif ein Stück weit Dog Whistling betrieben hat - vermutlich, weil das in erster Linie Klicks bringt. Wenn man z.B. typisch rechtspopulistische Narrative übernimmt, um über ARD und ZDF zu berichten, anstatt wirklich präzise und eigenständige Kritik zu äußern (das geht nämlich auch!), dann entsteht eben die passende Community dazu.

    Hier wirkt es auf mich befremdlich was du machst. Tut mir leid.

    Das sehe ich entschieden anders. Wir leben in einer Zeit, in der sich immer mehr Menschen nicht mehr sicher fühlen, weil sich der Rechtsextremismus immer stärker durchsetzt. Das hat viel mehr mit der Telekommunikationsbranche zu tun, als sich hier manche einzureden scheinen. Es ist an der Zeit, klar zu benennen, wer Verantwortung übernehmen muss, und diese Verantwortung auch einzufordern.