Beiträge von CallMeMaybe

    Was ist der Hintergrund für solch eine Aktion?

    Das Web-Frontend und die App, das sind zwei verschiedene Plattformen. Es gehört zur Telekom-Strategie, dass günstigere Nebenmarken vom Serviceumfang her spürbare Grenzen haben. Nun ist Congstar wieder dran und die Entwicklungsressourcen werden offenkundig auf die App fokussiert.

    Das Problem ist nur, dass die App längst nicht ebenbürtig zur Web-Ansicht ist. Congstar hat ein deutlich umfangreicheres, komplexeres Angebot als ja! und Penny Mobil und hat seine Hausaufgaben einfach noch nicht gemacht.

    Ich hatte unter dem Teltarif-Artikel schon geschrieben, dass bei Prepaid-Anschlüssen schon vor einer Weile die Verbrauchsdaten nicht mehr im Web dargestellt wurden und zur selben Zeit eine Umfrage gestartet wurde. Der Schritt kam für wenige Leute also nicht überraschend.

    Vermutlich wird die Marke eventuell übernommen da ich hier nur als einziger Gewinn noch sehe der da reinsprudelt,

    bei insolvent ist die ja noch gewinn bringend zu veräußern Einzugliedern

    Vertragspartner ist und bleibt laut AGB die Telekom Deutschland GmbH, nicht die ethno IQ GmbH. Da gibt es also nichts, was man übernehmen könnte. Die Telekom könnte von sich aus auf andere Kooperationspartner zugehen. So wie damals, als der Turkcell-Bestand zu Kaufland mobil überführt wurde. Oder noch früher: als Vodafone den smobil-Bestand zu Rossmann mobil überführt hatte.

    Was schon eher wegfallen könnte: die monatliche Gutschrift von Bro Points, wenn man die 4B-Flexz-App mit der 4Bro-App verknüpft. Diese Leistung wurde aber eh nie in den AGB festgeschrieben.

    Denn da liefern die viel zu wenig Datenvolumen

    Das ist pure Absicht, es ist ihre Strategie und auch nichts Ungewöhnliches. Man kann das Prinzip sehr gut bei McDonald's beobachten: Auch da wird seit geraumer Zeit erst ab acht Euro aufwärts eine Schwelle überschritten und man bekommt erst dann, na ja, "sättigende" Angebote mit vielen Extras über die App.


    Und wie gesagt, mit relativ leicht zugänglichen Partnerkarten wird selbst das untere Preissegment für die wirklich preissensiblen Gruppen erschlossen. Alle anderen finden durch dieses "Security through obscurity"-Konstrukt keinen Zugang zu diesen Angeboten, zahlen im Zweifel den doppelten Preis und empfinden den Vertrag trotzdem als günstig bepreist.


    Besser geht's nicht für Congstar.

    Und wer entweder noch eine alte Prepaid-Karte ohne Grundgebühr rumfliegen hat oder die zwei Euro für den kleinsten Prepaid-Tarif verschmerzen kann, kann von attraktiven Partnerkarten-Konditionen profitieren, die seit geraumer Zeit auch bei Tarifwechseln gelten. Manchmal wird man sogar als Bestandskunde oder -kundin mit mehr Gigabytes bevorzugt. 11 € für 25 GB oder 15 € für 40 GB sind aktuell für Neu- und Bestandspartnerkarten drin. Und das bei einem Anbieter, bei dem der Service tatsächlich schnell und unkompliziert helfen kann.


    Mich nervt nur die Ungleichbehandlung beim Roaming in der Schweiz, der Rest ist für mich fair bepreist.