Beiträge von TommySaar.

    Da ist Vodafone jetzt ja mal wieder o2 voraus.

    Der Mast in Selbach, der ja auch Eiweiler versorgt, ist seit Jahren für o2 in Betrieb, aber bislang nur GSM.

    Die Telekom hat ja dort ihr Funkloch neulich auch gestopft, allerdings mit einer Installation am Mast der (ehemaligen?) Kabelkopfstation in Eiweiler.


    Und auch in Kastel müsste sich bei o2 langsam mal was tun, aber wenn die Anbindung selbst für Vodafone noch nicht steht, bleibt es dort erst mal bei UMTS vom Nachbarstandort in Braunshausen.


    Und was den Standort am Saarbrücker Kreuz angeht, klären sich damit auch die Einträge auf 25 m in der STOB. Die 11,44m Sicherheitsabstand hätte ich auch der Telekom für 3.5 GHz zuordnen können. Dann halt jetzt eben Vodafone im Lowband mit viel Dampf.

    Das ist der Standort des ehemaligen Fernsehfüllsenders in der Ruckertstraße. Ist das immer noch der alte Mast, den man auch in Google Maps sieht, oder wurde da was neues gebaut?

    Heute mal was von mir zum Thema 5G, mangels passendem Handy nur visuell detektiert.


    eigenes Zitat aus dem LTE-Thread von 02.07.21:

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    Noch der Funfact des Tages:

    Die Telekom ist nicht nur beim Aufbauen schnell, sondern auch beim Abbauen.

    Die GSM/UMTS Basisstation beim Routier an der Goldenen Bremm in Saarbrücken hatte noch die alte verdreckte Konstellation mit UMTS Antennen über den GSM Antennen am Standrohr der Dachinstallation. Die GSM Antennen wurden vergangenes Jahr gegen neue Panels mit neuer Sektorierung getauscht und offenbar ging auch LTE Band 1 vor kurzem darüber in Betrieb. die UMTS Antennen blieben aber auch weiterhin in der Standortbescheinigung.

    Am Dienstag noch hab ich mir im Vorbeifahren die Unterschiede bei der Sektorierung angeschaut, heute sind die UMTS-Antennen plötzlich schon weg und nur noch die Halterungen am Mast.

    Das ist jetzt für mich das Symbolbild dafür, dass UMTS Geschichte ist: wenn man schon einen Tag nach der Abschaltung die Antennen vom Mast runterwirft. ;-)

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    Mittlerweile ist auch offensichtlich, warum das so schnell ging.

    Seit einigen Tagen hängt an einer der ehemaligen UMTS-Antennenhalterungen über den LTE-Antennen ein einzelnes 3.5GHz Panel, das Richtung Grenzübergang zeigt, bzw. in Richtung des dortigen kleinen Industriegebiets.

    Ebenso fällt mir auf dem benachbarten Mast im Industriegebiet Süd (LTE eNodeB ID 160045) ein einzelnes Panel neben den übrigen Antennen auf, das in der Abendsonne für das geschulte Auge unübersehbar ist.

    Die STOBs sind seit Juli tatsächlich auch mit diesen einzelnen Sektoren aktualisiert.

    Da die Telekom bislang in Saarbrücken gerade mal ein halbes Dutzend 3.5 GHz-Standorte geplant oder in Betrieb hat, ist das für mich zunächst verwunderlich gewesen, zumal in ziemlicher Grenznähe noch nicht mal LTE vollständig in Betrieb ist.

    Allerdings hat die Telekom auch 2019 erste 5G Pilotprojekte u.a. mit ZF Friedrichshafen durchgeführt.

    Und die beiden Sektoren decken zumindest die in den vergangenen Jahren neu aufgebauten Werkshallen von ZF in Saarbrücken vollständig ab.

    Also eindeutig ein erster Aufbau gezielt für die Industrie hier in der Ecke.

    Im Saarland ist neben dem neuen Standort in Losheim und dem gerade genannten in Niederlinxweiler auch ein Ausbau der Band 20 eNodeB 170869 in Sulzbach-Altenwald erfolgt. Band 1 und 3 wären hier möglich. UMTS ist dort jedenfalls verschwunden.

    Ebenso in St. Ingbert-Rentrisch, wo es bestimmt noch einen LTE Band 1 Schnellausbau gegeben hat.

    Weil Cell2gps.com wieder geht, ist jetzt auch klar, dass in Altenwald nur Band 1 dazu gekommen ist.


    Nach genauer Betrachtung der 'UMTS-Abschalt-Karte' gabs auch noch weitere Änderungen:

    eNodeB 170536 St. Ingbert/Ernst-Heckel-Str. neu Band 1 zusätzlich zu Band 20, UMTS weg

    eNodeB 170415 Saarbrücken-Brebach/Blumenstr. neu Band 1 zusätzlich zu Band 3, UMTS weg


    Rentrisch hat die eNodeB 177806 und in der Tat Band 1.


    Ebenso ist in Neunkirchen-Furpach und in Türkismühle, wo es neulich eine LTE Band 1 Erweiterung gab, UMTS verschwunden.

    Das Gleiche in der Pfalz an der Raststätte Waldmohr.

    Aufrüstungen und Band 1-Erweiterungen scheinen hier in der Region also seit 01.07. zu 100% mit UMTS-Abschaltungen einherzugehen.

    Brebach/Rathaus war kurz zuvor dann wohl der letzte Standort, wo man UMTS hat weiterlaufen lassen.

    Erst im September ist ja im Raum Saarbrücken die generelle UMTS-Abschaltung angesetzt.

    Im Südwesten muss man den Blick auf der Karte schon weit schweifen lassen, um eindeutig neue LTE Erweiterungen zu erkennen.

    Schuld im Ahrtal und nebenan Leimbach haben jetzt LTE. Aber die Menschen dort haben jetzt wohl ganz andere Sorgen.


    Im Saarland ist neben dem neuen Standort in Losheim und dem gerade genannten in Niederlinxweiler auch ein Ausbau der Band 20 eNodeB 170869 in Sulzbach-Altenwald erfolgt. Band 1 und 3 wären hier möglich. UMTS ist dort jedenfalls verschwunden.

    Ebenso in St. Ingbert-Rentrisch, wo es bestimmt noch einen LTE Band 1 Schnellausbau gegeben hat.

    Es kann schon mal ein Jahr dauern, bis neue Standorte erscheinen. Oft auch länger, aus welchem Grund auch immer.


    Bei mir in der Ecke warte ich z.B. auch schon seit Jahren auf Neueinträge im Bereich zwischen Dillingen und Rehlingen an der A8.

    Da gibt es zwei eNodeBs (161971 und 151666) mit je LTE 800/900/1800 und GSM auf 2 Sektoren.

    Einen hab ich in Cellmapper auf den GSM-R Mast an der Bahnstrecke Dillingen-Niedaltdorf gesetzt, obwohl die Antennen dort gar nicht den Eindruck erwecken, dass welche von der Telekom sind, und den anderen bei Nemak Casting aufs Dach. Da sind aus der Ferne zwischen den Schornsteinen Strukturen zu erkennen, die Mobilfunkantennen sein könnten. Ggf. sind es sogar 4 Antennen, gesplittet auf 2 eNodeBs, falls es das bei der Telekom gibt.

    Bin dort auch mal Wandern gegangen, aber MRTs hab ich auch keine gesehen. Diese erscheinen bei der BNetzA offenbar generell nicht.

    Ich denke mal, es dauert noch bis zur vollständigen UMTS Abschaltung in den einzelnen 'Abschaltregionen', bis auf Mittenkanal 300 und 20 MHz Bandbreite umgestellt wird. Spätestens Anfang nächsten Jahres sollte das aber überall der Fall sein.

    Die 4 Jahre bis 2025 wird man auf jeden Fall noch mitnehmen. Bis dahin muss man halt auch 1800 MHz flächendeckend auf 20 MHz erweitert haben.

    Obwohl ... in diesem Band werden ja auch 10 MHz von o2 nochmal neu versteigert.

    Wenn man die BNetzA-Vorgabe mit LTE800 + ggf. LTE900 erfüllt bekommt und die Zellen ohnehin nur gering ausgelastet sind, sollte die Verfahrensweise ja auch OK sein.

    Aber man kennt ja auch den angeblichen Bill-Gates-Spruch '640 kByte Speicher sollten genug für alle sein' ... ;-)