-
Genau so ist es. Nahezu alle Nutzfahrzeuge werden mit Diesel betrieben. Wenn dann der Preis noch höher ausfällt, wird das in sehr vielen Lebensbereichen zu weiterer Verteuerung führen. Aber bei dem derzeitigen Wirtschaftsminister kann ich mir gut vorstellen, dass er es macht und hinterher sagt "das konnte ich doch nicht ahnen"....
oder auch "... die reduzierten Fahrten dienen dem Umweltschutz".
-
Machen wir uns doch nichts vor, wer jetzt schon nicht mit dem ÖPNV zur Arbeit fährt, wird es auch mit einem 30€ Ticket nicht tun, denn dann wäre er längst beim 9€ Ticket umgestiegen.
Die Gründe mögen vielfältig sein, aber sie sind da: Ob asoziales Publikum in den Fahrzeugen oder am Angstraum Haltestelle, ob schlechte bis nicht passende Takt- oder Fahrtzeiten, umständliche Verbindungen mit x Anschlüssen, die nicht vernünftig funktionieren, ob der mangelnde Komfort etc. pp.
Hier haben wir übrigens genau die gegenteilige Aussage zur Anzahl der Umsteiger von Auto auf ÖPNV, Frank: Tagesschau
-
Wenn so viel Geld für Rüstung da ist, während beim Bürger immer die selbe Leier "mimimi, Kosten, mimimi" angestimmt wird, komme ich mich, mit Verlaub, verarscht vor, egal wie du das versuchst abzukanzeln.
Die Investition in die Bundeswehr ist auch eine Investition in unser aller Sicherheit.
Und man kann nun mal das Geld nur einmal ausgeben und für Spaßmaßnahmen wie dem 9€ Ticket, die kaum lenkenden Einfluss haben, sollte wirklich nicht die Kohle verschwendet werden. Was spricht denn gegen einen vernünftigen Preis von 29-49€? Nichts, jeder Pendler wäre froh und die Gelegenheitsfahrer können weiter Einzeltickets kaufen.
-
Die Weltanschauung von Bundesfinanzminister Lindner, mit wenigen Worten erklärt.
100 Mrd. € für die Rüstungsindustrie? Klar doch, machen wir
10 Mrd. € im Jahr für die Bürger, für das 9€-Ticket? Gratismentalität, ungerecht, nicht finanzierbar.
Ich hoffe dass die FDP bei der nächsten Bundestagswahl wieder unter die 5%-Hürde rutscht, so dass eine Regierungsbeteiligung noch nicht mal mehr diskutiert werden muss.
Alles anzeigen
nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich...
-
Aber 49€ ist doch immer noch ein sehr billiger Preis, bereits ab zwei Ländertickets wäre man damit immer noch in der Gewinnzone.
Luxemburg kann man aber schlecht mit einem Flächenland wie Deutschland vergleichen.
Denn dort wohnen ja die meisten Einwohner in der Agglomeration Luxemburg Stadt oder in einer gut ans Schienennetz angebundenen Stadt wie Bettembourg, Diekirch oder Ettelbrück und können somit den ÖPNV auch problemlos im Alltag nutzen. Und selbst wer abseits wohnt kommt meist mindestens 2-3x im Monat nach Luxemburg Stadt und kann wenigstens dann vom kostenlosen ÖPNV profitieren.
Aber in Deutschland wohnen eben auch viele Leute weit ab von den Ballungsräumen, das so gut wie nie vom kostenlosen ÖPNV profitieren würden, und da kann man es ihnen nicht zumuten das sie den Grossstädtern kostenlosen ÖPNV bezahlen.
Vorallem ist so ein Billigpreis auch ungerecht gegenüber Landbewohnern die keine Chance haben ÖPNV vernünftig zu nutzen.
Alles anzeigen
Natürlich ist 9€ zu billig.
Es soll ja in erster Linie die Pendler unterstützen und nicht jeden nur bei der "Lustreise" ab und an am Wochenende. Diese könnte man mit Einzeltickets im Regelfall günstiger abdecken.
Das 9€ Ticket hat ja gezeigt, dass man eben keine Verlagerung erreicht, sondern nur zusätzliche Fahrten generiert hat, die sonst nicht angegangen worden wären. Somit macht die Erhöhung zusätzlich Sinn, um die zu entlasten, die es brauchen können (Pendler) und die fern zu halten, die nur der billigen Fahrt wegen mitfahren und das Personal belasten.
Ferner sind, korrigiert mich, wenn ich irre, selbst in den Hartz-Sätzen knappe 50€ für Mobilität vorgesehen. Das deckt sich also ziemlich,
-
Gestern für nen „Drehspies nach Döner Art im 1/4 Fladenbrot“ stolze 6,30€ bezahlen dürfen und das für Hack und nicht mal Scheibenfleisch… 🤮
-
Genau das geschieht hier. Man Vergleich Arbeitseinkommen mit Arbeitseinkommen. Einkommen die einem ideologisch nicht passen heraus zu rechnen, wäre genau diese Verzerrung, die du initial beklagt hast.
Nein, das machst du.
Ich kann doch keine Teilzeiteinkommen mit Vollzeiteinkommen gleichsetzen, das bringt nichts. Von mir aus, könnte man TZ-Gehälter hochrechnen, um einen Vergleichswert zu haben.
Wenn jemand nur TZ arbeitet, verdient er logischerweise nur einen Anteil eines VZ-Mitarbeiters.
-
Mit anderen Worten, weil alle Arbeitseinkommen berücksichtigt werden, ist das Bild verzerrt? Was ist denn das für eine Logik? Auch diese Jobs bringen Einkommen und gehören damit zum Gesamtbild. Einen plausiblen Grund sie raus zu rechnen, kann ich beim besten willen nicht erkennen.
Man sollte halt nur Äpfel mit Äpfeln vergleichen.
-
Ich hätte das auch falsch eingeschätzt, da oft auf das Durchschnittseinkommen referenziert wird. Das lag 2021 wohl bei bei 4.100€, also ~50.000€/Jahr. Zweimal Durchschnitt wären grob die 100.000€.
Die Frage ist wie man Mittelschicht definiert. Die mit dem größten Anteil oder die in der Mitte des Gehaltsbandes. Da kann es verschiedene Sichtweisen geben.
/Edit: Interessant an der Statistik sind für mich auch die ~700.000 Menschen mit einem negativen Einkommen. Geht das praktisch tatsächlich oder haben die nur gute Steuerberater?
Die Tabelle bildet ja auch nur die halbe Wahrheit ab. Sie beinhaltet bei grob überschlagenen 40 Mio. dargestellter Einkommen auch sämtliche Teilzeit- und 450€-Jobs und verzerrt daher nicht unerheblich das Bild. Ferner steht da nur "Einkommen", welches nicht weiter definiert ist und somit so ziemlich alles beinhalten kann, was im worst case eben auch zu negativen Einkommen (zB aus Selbständigkeit oder Verlustvorträgen) führen kann.
Ich spreche die ganze Zeit über
a) ein Haushaltseinkommen
b) von zwei Erwachsenen
c) aus Erwerbstätigkeit
d) in Vollzeit
und da dürften 100 Steine im Jahr ziemlich exakt der Mittelschicht entsprechen.
-
Die Auswirkungen von Lindners geplantem Steuerentlastungspaket, von offizieller Stelle, in Zahlen. Grob zusammen gefasst. Die Bezieher kleiner Einkommen dürfen sich über einen ganzen Zehner im Monat mehr freuen. Na, das ist doch mal was! Wer hingegen ein zu versteuerndes Einkommen von über 100000€ hat, muss sich mit rund einem läppischen Tausender im Jahr begnügen, und wird wohl bald abstiegsgefährdet sein.
PS: Dieses Posting könnte Sarkasmus enthalten.
Und dann rechnen wir das nochmal schön in Prozent um und sehen, dass die Entlastung für die kleineren Einkommen gar nicht mal so schlecht ausfällt, oder?
Nochmal, nur Umverteilung funktioniert nicht auf Dauer, eine gewisse Spreizung muss es geben, sonst lohnt sich die Investition in Ausbildung und Arbeitseinsatz nicht.