Beiträge von VFBler

    Zitat

    Original geschrieben von senderlisteffm
    Ich habe es einmal erlebt, da bin ich mit der IBERIA vielleicht mit 15 Leutchen von Madrid nach Frankfurt geflogen.


    Da konnte man sich keine Plätze aussuchen. Beim Checkin wurden die zugeteilt. Im Flieger waren dann die Passagiere ziemlich gleichmäßig in der A320 verteilt.


    Als ich das letzte mal in die USA zu meiner Verwandschaft geflogen bin, konnte ich in dem Reisebüro in dem ich den Flug buchte, einen Sitzplatz für mich und meine damalige Freundin reservieren. Soweit ich noch weis bezahlte ich einen kleinen Zuschlag, und ich bekam die Sitze dann auch. Daher verstehe ich grad net warum hier im Tread niemand einen reservieren kann???? *grübel*

    Ich kann es einfach nicht lassen:


    http://www.stuttgarter-nachric…a0-aef2-0bcf568e8375.html


    Zitat:


    Der böse Bagger. Reißt den alten Nordflügel des Stuttgarter Bahnhofs ab. Die Trümmer fallen, die Kritiker toben. Eines der Hauptargumente der Gegner von Stuttgart 21 ist das Geld. Das Bahnprojekt sei viel zu teuer, sagen sie, und es werde noch viel teurer. Eltern nehmen ihre Kinder mit auf Demonstrationen. "Ich will nicht, dass unsere Kinder mal die Schulden begleichen müssen, die wir jetzt anhäufen", sagt eine Mutter.


    Diese Mutter müsste eigentlich täglich demonstrieren gehen. Denn jeden Tag nimmt der deutsche Staat derzeit rund 240 Millionen Euro an neuen Krediten auf. Ende dieses Jahres wird der Schuldenberg auf 1,8 Billionen Euro angewachsen sein. 1,8 Billionen! Eigentlich ein unglaublicher Skandal. Das Problem ist nur: Dieser Skandal hat so gut wie nichts mit Projekten wie Stuttgart 21 zu tun. Die Mutter müsste aufbegehren gegen Zuschüsse an Rentner, gegen Beamtenpensionen, für die keine Vorsorge getroffen wurde, gegen eine Unmenge fragwürdiger Sozialausgaben und gegen die vielen Vorschriften und Förderprogramme, die unseren Staat so dick und so teuer machen.


    Das nämlich sind die mit Abstand größten Posten in den öffentlichen Haushalten von Bund, Ländern und Gemeinden. Dafür werden Schulden gemacht. Für die Infrastruktur, deren Erhalt und Ausbau eigentlich eines der wichtigsten Ziele eines Staates sein sollte, bleibt nur ein kümmerlicher Rest übrig. Ein Beispiel: Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat 2010 knapp 15 Milliarden Euro für Investitionen in die Infrastruktur zur Verfügung.


    Das klingt viel, sind bei einem Haushaltsvolumen von 328 Milliarden aber nicht einmal fünf Prozent. Für Soziales hingegen gibt allein der Bund inzwischen mehr als die Hälfte seiner Einnahmen aus. Ein Viertel des Etats, jährlich 81 Milliarden Euro, fließen in die Rentenkasse, damit die Renten nicht gekürzt werden müssen. Investiert wird ins Gestern, in Besitzstände, in Ansprüche, die bestimmte Gruppen glauben, für alle Zeiten erworben zu haben.


    Der Staat schafft es nicht einmal mehr, die bereits bestehende Infrastruktur zu erhalten. Notwendige Sanierungsmaßnahmen an Straßen, Brücken und öffentlichen Gebäuden werden immer weiter nach hinten verschoben. Betrieben wird nur noch Flickschusterei, wie jeder Autofahrer, jeder Behördengänger und jeder Schüler oder Student täglich feststellen kann. Instandhaltung ist nicht sexy. Damit lässt sich politisch nicht punkten. Deshalb wird sie vernachlässigt. Unser Staat lässt sein Eigentum, das doch angeblich den Gegenwert zu den Schulden darstellen soll, verkommen.


    Beton ist kalt. Bauen verursacht Lärm. Ein Staat aber, der eine gute Zukunft haben will, muss seine Infrastruktur auf dem neuesten Stand halten. Er muss, wenn ein Bahnhof sanierungsbedürftig ist, investieren können. Was das im Fall des Stuttgarter Bahnhofs konkret bedeutet, darüber kann man streiten. Unsere Kinder und die Schulden sollte man dabei aber aus dem Spiel lassen. Wenn etwas wirklich im Sinne unserer Kinder ist, dann dies: Viel weniger in den Konsum investieren, viel mehr in die Infrastruktur. Selbst wenn Stuttgart 21 am Ende zehn Milliarden Euro kosten würde, wäre dies im Vergleich zu dem, was sich Deutschland jährlich an Sozialausgaben und Subventionen leistet, ein kleiner Betrag.


    Die Politik weiß Bescheid, sie kann Haushaltspläne lesen. Es sei "unabdingbar", das Verhältnis von Zukunftsinvestitionen und Sozialausgaben neu auszutarieren, hat Kanzlerin Angela Merkel im Juni gesagt. Gestern hat das Bundeskabinett ein "Zukunftspaket" verabschiedet, das auch Kürzungen im Sozialbereich vorsieht. Ein erster Schritt, mehr nicht. Noch immer gilt: Das Geld unserer Kinder wird nicht vergraben. Es wird vervespert.


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    Zum Thema Ausstieg/Bürgerbefragung: Eines ist klar: Das Projekt ist weit gediehen, ein Ausstieg wäre mit hohen Schadensersatzkosten und anderen negativen Folgen verbunden, die manche der Projektgegner nicht sehen wollen. Dazu gehört, dass in Stuttgart und in Baden-Württemberg für lange Zeit keine Schnellbahn mehr gebaut wird. Deshalb ist das Vorgehen der Gegner unaufrichtig, beim Ausstiegsszenario die konkreten Folgen für das Land zu verschweigen. Eine Bürgerbefragung wäre außerdem keine isolierte Stuttgarter Angelegenheit, denn das Projekt reicht weit über die Stadtgrenzen hinaus.

    Ich denke es macht nicht wirklich Sinn bei so einem Thema weiter zu diskutieren. Wir drehen uns hier (wie so oft) im Kreis.


    Es gibt die Beführworter, wie auch die die was dagegen haben. Wer schlussendlich mit seiner Argumentation recht hatte werden wir (hoffentlich) in ein paar Jahren sehen. Den Fakt ist:


    Der Bahnhof wird gebaut.


    Ein letztes will ich noch einwerfen was ich von vielen Unternehmern immer wieder höre:


    Investiere in der Not dann hast Du was wenns läuft.



    Daher werde ich mich jetzt hier nicht mehr weiter äussern.

    Zitat

    Original geschrieben von Printus
    Die freien Bauplätze: zum einen scheint das Interesse daran nicht besonders groß zu sein. Investoren zeigen bisher kein besonderes Interesse. Zum anderen würden hier wieder primär wohlhabende Immobilien-Käufer Reibach machen, nicht die Bürger, die das ganze Projekt bezahlen. Letztlich wieder eine Umverteilung von Volksvermögen in die Taschen reicher Baulöwen.


    Genau das ist es: Der Bürger kann so ein großes Projekt, und was es künftig bringt, einfach nicht abschätzen. Auch ich zähle mich dazu. Ich hab allerdings genug Verstand um zu verstehen dass dieses Projekt richtig und wichtig für die Nachhaltigkeit und Wirtschaftsfähigkeit der Region Stuttgart ist. Und wenn ich mich getäuscht haben soll, darf man mich in in 20 Jahren gerne darauf ansprechen.
    Und warum sollen jetzt Investoren schon Interesse zeigen? Der Bau hat grad erst angefangen und wird noch Jahre dauern. Mit Sicherheit wird es da noch wärend der Bauzeit bauliche Veränderungen geben.


    Zitat

    Original geschrieben von Printus
    Aus dem Grunde klappt das auch mit dem Wirtschaftswachstum nicht: was das Projekt einerseits in die Kassen von Baunternehmen und Materiallieferanten spült, zieht es den Bürgern andererseits doppelt und dreifach aus der Tasche. Ein volkswirtschaftliches Nullsummenspiel wäre vielleicht noch OK, aber tatsächlich wird immens draufgelegt.


    Ok, ne Glaskugel habe ich nicht. Jedoch sehe ich sehr wohl eine Aufwertung des Wirtschaftsstandorts in Stuttgart.
    Es sei auch noch gesagt: Wenn irgendwo gebaut wird verdienen erstmal die Baufirmen und Zulieferer Geld, das ist ja richtig so, die Führen ja ne Tätigkeit aus. Aber es ist ja modern auf Firmen einzuhauen die Geld verdienen. Im Übrigen bin ich auch ein Arbeitsnehmer, äähhhh ne Firma, die monatlich Geld erwirtschaftet in dem ich es nem Kunden aus der Tasche ziehe :-)


    Zitat

    Original geschrieben von Printus
    Letztlich beruhen die gerichtlichen Entscheidungen dazu aber auf juristischen Winkelzügen. Rechtlich mag die Sache damit eindeutig sein, aber nachvollziehbar und gerecht wird es von vielen Bürgern nicht empfunden


    Darum geht es: rechtlich einwandfrei! Wo kämen wir hin wenn es keine vertragstreue mehr in unserem Rechtsstaat gibt. Wenn jemand was dagegen gehabt hätte, hätte er damals dagegen Klagen sollen und net jetzt.


    Zitat

    Original geschrieben von Printus
    Wäre von Anfang an komplett klar gewesen um was es wirklich geht, wäre es vermutlich nicht zu diesen Mehrheiten gekommen.


    Es war von Anfang an für alle Stuttgarter klar und einsehbar um was es geht!
    Punkt aus und Ende! Ich freu mich auf den neuen Bahnhof!

    Zitat

    Original geschrieben von Printus
    Jeder normal denkende Mensch würde das Projekt einer kritischen Überprüfung unterziehen und überlegen ob es wirklich sinnvoll ist, das auf Teufel komm raus durchzuziehen obwohl man wesentlich preiswertere - und nicht schlechtere - Lösungen mit viel weniger Aufwand, Risiken und Kosten realisieren könnte.


    Das wurde alles im Jahre 2001 gemacht als der Bau des Bahnhofs entschieden wurde. Warum soll man das jetzt nochmal machen?

    Hier wird immer nur geredet was der Bau kostet. Es geht aber darum was der Bau für die Zukunft bringt, nämlich weiteres Wachstum der Wirtschaft, freie Bauplätze für Büro´s und Firmen und somit auch weitere Arbeitsplätze. Von den Arbeitsplätzen die durch den Bau gesichert werden für die kommenden Jahre will ich mal gar nicht reden.


    Bei allen Demos und Gegenstimmen sollte man vielleicht auch mal ein bischen weiter in die Zukunft sehen was die Vorteile eines solchen Projektes sind.


    Hier noch ein schöner Kommentar der eigentlich meine Meinung zu dem Thema wiederspiegelt, vor allem folgende Absätze:


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    Für den bis zuletzt geforderten Bürgerentscheid war der Zug längst abgefahren. Das Verwaltungsgericht Stuttgart hatte vergangenen Herbst entschieden, dass ein Bürgerentscheid gegen Stuttgart 21 spätestens seit 2001 nicht mehr zulässig war. Damals hatte sich die Stadt vertraglich fest an das Projekt gebunden. Das Urteil ist wohlbegründet: Könnten Bürger vertragliche Verpflichtungen aushebeln, würde das Vertrauen in Verträge mit Kommunen erschüttert und damit deren Handlungsfähigkeit erheblich beeinträchtigt. Das Prinzip der Vertragstreue ist einer der elementarsten Rechtsgrundsätze überhaupt.
    ......
    Die Gegner sind enttäuscht - nach ihrem großen Engagement ist das verständlich. Doch sie sollten ihre Niederlage eingestehen und akzeptieren, dass es für Stuttgart 21 in allen Parlamenten stets breite Mehrheiten gab.
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    http://www.stuttgarter-nachric…ab-88e5-fa488bd930cf.html




    Ich will nochmal hervorheben an alle Kritiker: Das Projekt Stuttgart 21 wurde bereits im Jahre 2001 entschieden und festgelegt. Daher ist der jetzige Protest, ganze 9 Jahre später, absolut daneben. Hinterher kann man immer kommen!

    Re: IKEA Mitarbeiter anwesend?


    Zitat

    Original geschrieben von nehvada
    ist ikea ein familienfreundliches unternehmen? oder bekommt man da ne abmahnung wenn man pünktlich nach hause muss um die kinder aus dem kindergarten abzuholen?


    Merke:


    Im Verkauf wird es nie pünktlich Feierabend geben. Wenn Du noch ein Kunde bedienst dann kannst Du den nicht einfach stehen lassen nur weil Du jetzt Feierabend hast!


    Daran solltest Du denken bevor Du dich im Verkauf bewirbst! Der Kunde steht immer an erster Stelle!