Beiträge von GreenBay

    Ich kann das zu einem Mobilfunkvertrag buchen, aber dann nicht damit benutzen? 🙄

    o2 TV ist ja nun ein anderes Produkt, aber als sie WaipuTV als o2-TV anboten, war das so. Wenn man nicht das Paket mit Mobiler Nutzung gebucht hatte, hat man die mobile Nutzung unterbunden, bzw. versucht.


    Wie ist das technisch umgesetzt? IP Sperre für vermutete Mobilfunknetze?

    Also bei WaipuTV wird an mobilen Geräten die Nutzung unterbunden (wenn man nicht die mobile Nutzung bucht), wenn die APP erkennt, dass Wlan deaktiviert ist und die Daten über Mobilfunk gehen. Umgehen kann man das, wenn man WaipuTV am Browser nutzt. Bei dem neuen o2TV würde ich tippen, dass es ähnlich ist.

    Nehmen wir an, die Geschichte landet wieder vor Gericht und das Gericht sagt "ist nicht", bleibt nur die generelle Preiserhöhung oder die Netze bleiben überlastet

    Und wie ging bei Stream on und den Vodafone-Pässen die Geschichte aus? Es wurde nicht teurer sondern günstiger. Für die Kunden mit laufenden Streamon-Vertrag bei Stichtag gabs unlimited bis zum Vertragsende. Auf die Preisgestaltung zum Zeitpunkt von Stream On gemünzt gab es also alle weiteren Stream-On-Kategorien (kostete ja glaub 5 Euro pro Monat pro zusätzlicher Kategorie (Social Media, Musik, Video-Streaming, Gaming usw) kostenlos und dazu für jeglichen Datenverkehr unlimited. Ergo: Günstiger geworden. Danach gabs höhere Inklusivvolumina in der neuen Tarifgeneration.


    Bei Vodafone gabs ab dem Stichtag für fünf Euro Aufpreis unlimited, wenn man einen Tarif mit den Vodafone Pässen hatte. Ein Pass war inklusive, jeder weitere kostete ebenfalls 5 Euro (Video-Streaming 10 Euro). Man bekam also zum Preis eines weiteren Passes unlimited, nicht nur für eine weitere Kategorie, sondern für alle, und für Datenvolumen was in keinem Pass enthalten war. Gegenüber dem unlimited-Tarif also auch ein Preisnachlass. Auch danach gab es höhere Inklusivvolumina bei Vodafone, und unlimited immer günstiger.


    Alle, soweit ich weiß auch du, waren sich einig, dass Stream On und die Vodafone-Pässe die Entwicklung der Inklusivvolumina als auch unlimited zum besseren Preis behindert bzw. sogar fast zum erliegen gebracht haben. Auch für die in den Stream-On-/VDF-Pässen-Kategorien enthaltenen Anbieter wurde es günstiger, denn sie mussten nur noch einmal bezahlen (Peering, Traffickosten ins Telekom/Vodafone-Netz) statt ein zweites Mal, dafür dass man Teil eben von Stream on bzw. eiens Vodafone Passes war.


    Ich weiß also nicht wo da die große und breite Preiserhöhung war, und damals betraf es mehr Datentraffic als es 5G-Ultra in mittlerer Zukunft betreffen würde.


    Ich hätte ansich nichts gegen unterschiedliche Prioritäten im Netz, und gegen Tarife oder Aufpreis mit höheren Prioritäten. Die Anbieter in Österreich haben z.b. Netzklassen (bzw. Verwendungsgruppen (i.d.R bei LTE) und Produktgruppen). Bei Magenta AT kann man sich im 5G-Netz bei ausgelasteten Zellen mehr vom Kuchen sichern allein durch eine höhere vertragliche Maximalgeschwindigkeit (statische Aufteilung nach vertraglicher Geschwindigkeit). Wenn alles kommuniziert und festgehalten ist, ist das in Ordnung.


    Was aber eben nicht in Ordnung ist, was die Telekom mit dem Peering veranstaltet, und so eben auf dem Rücken der Kunden bei den Anbietern noch einkassieren will.

    ... und zahlen dafür z.B. bei der Commerzbank pro Einzahlungsvorgang 2,50 Euro oder bei unserer Sparkasse sogar 10,50 Euro. Für jede einzelne Einzahlung.

    Wenn es nur pro Vorgang ist, dann gibts einen Punkt, an dem es günstiger ist.


    Für den ehrlichen Unternehmer hat der bargeldlose Zahlungsverkehr aber (fast) nur Vorteile.

    Das ist eine pauschale Aussage, die nicht für jeden Händler stimmt. Kommt zum einen auf die Umsätze an, und da auf die Anzahl der Klein- und Kleinstumsätze, wenn er einen Vertrag mit Basisgebühren pro Umsatz hat, und was für einen Kontovertrag bzw. -verträge diese haben. Deswegen kann man es nicht pauschal sagen, ob es (fast) nur Vorteile gibt.


    Bei uns auf dem Markt kommt donnerstags eine Gemüsehändlerin mit der ich mich gut verstehe und mal aus einem Anlass des vergessenen Bargeldes (bei uns am Markt gibts nur einen Händler der Karte nimmt, Rest und Imbisse nur Bargeld) gefragt habe, ob sie Karte nimmt. Natürlich nicht, ich fragte warum. Sie hat mir dann dargelegt, dass es ihr bei ihrer Bank, der Coba, die besagten 2,50 Euro kostet, das Geld einzuzahlen, sie zahlt nur die Scheine ein, Münzen nicht. Bei 1000 Euro Umsatz sind die 2,50 Euro, 0,25%, tendenziell weniger, weil sie ja mehr Umsatz macht. Da kann auch SumUp* mit 1,9% nicht mithalten. Bei uns ist die Commerzbank direkt am Markt, in den anderen Städten wo sie steht, kommt sie vorbei, wo sie dann vorbestellte Münzen mitnimmt.


    Solche kleinen Händler mit entsprechendem Umsatz und passenden Kontoverträgen und die das Bargeld eben selber zur Bank bringen, sind also die Nische, wo die Kartenzahlung eben nicht (fast) nur Vorteile bietet, sondern dann wirklich mehr kostet. Und da überlasse ich es am Ende eben dem Händler zu entscheiden, ob er das Kärtchen will oder nicht. Auch wenn ich lieber mit Karte zahle, akzeptiere ich dann bei den Händler, dass sie nur Bares wollen, wenn das Angebot und die Qualität stimmt.


    *SumUp funktioniert ja auch erst seit letztem Jahr mit GC, wer halt eben GC akzeptieren wollte, musste vorher bei einem der etablierten Anbieter für teureres Geld nen Vertrag nehmen.