Beiträge von GreenBay

    Absolut behämmert, warum die das nicht begründen.

    Naja aus ihrer Sicht haben sie es ja: Sie wollen kein Geld verdienen. Zuviele Verträge, die Geld bringen sind da nicht erwünscht. Man zahlt ja dann lieber, nachdem weitere Kosten, wie für die Identifikation, entstanden sind, die Kosten für das Starterset aus. Im schlimmsten Fall: Karte via Payback mit Punkten gekauft, und sie zahlen dann 10 Euro aus, und dazu dann evtl. Kosten an die Dt. Post für die schon erfolgte Identifikation. Muss man nicht verstehen. Hat was von Beamtentum, wo man lieber auch nen Brief für mehr Portokosten schickt, für 10ct Aussenstände und so.

    Bei meiner letztens aktivierten Karte im 9 GB-Aktionstarif war heute der Tarifwechsel zum 18 GB-Aktionstarif. Das Tarifarchiv ist nicht wieder aufgetaucht, wo ja der 9GB-Tarif eig drin sein müsste.


    Ich würde mal stark denken, dass es mit Absicht ist. Wer den Aktionstarif bucht, kann ihn nur erneut buchen dann wenn er gerade in der Aktion ist.

    Natürlich bleibt o2 direkt mehr. Aber passiert mit den Mehreinnahmen auch was?


    Man muss aber auch in Relation sehen. Der 3 GB-Kunde bei Drillisch, der haut im Jahr 36 GB raus. Wohingegen o2 sich Kunden rangezüchtet hat, die teilweise nur 120 Euro im Jahr bezahlen, und jenseits der 1 TB verbraten, pro Monat. (Oder lass es 240 Euro pro Jahr sein, wie die Verlängerungsangebote hier durchweg lauten). Wer verursacht da mehr Kosten? Der Traffic "ins Internet" ist für o2 auch nicht kostenlos. Zumal bei den 120/240 Euro noch andere Kostenpunkte auf dem Plan stehen, wie der Vertrieb, Personalkosten usw, was bei den Drillisch(1und1-Einnahmen nicht ist. Natürlich alles Milchmädchenrechnungen. Aber man kann behaupten, dass o2 pro GB was Drillisch verbraten hat mehr verdient, als bei den eigenen Kunden.


    Und deswegen wird der "Einschlag" bei Vodafone auch wesentlich geringer sein, als dass von der Lastwaage bei o2 runterkommt, wenn alle bösen Kunden des bösen Schmarotzers weg sind. Von der besseren Frequenzausstattung und den Anstehenden Verschiebungen fangen wir nicht an. Für o2 wirds nicht wesentlich besser und für Vodafone nicht signifikant schlechter. Erstmal steht mehr Geld bei Vodafone an, die Braut wird hübscher. Was für mich einer der Hauptgründe für den (vergifteten) Deal mit 1und1/Drillisch ist. Vergiftet deshalb, weil der langfristig unter Wert ist, und das dann aber den neuen Eigentümern im Magen liegt, nicht mehr den Briten.


    Und persönlich habe ich auch meine Zweifel, dass o2 die 100 Mio von 2018 bis 2022 großmundig investiert hätte, wenn im gleichen Zeitraum nicht mehr als eine halbe Milliarde (brutto) von 1und1/Drillisch gekommen wäre.

    Wieviel das konkret ist, verrät Dir keiner, klar :-)

    Kann man bei UI rauslesen. 1und1 (1und1 nicht Drillisch) hatte vor knapp 10 Jahren bei Vodafone schon jährlich 65 Mio Euro Vorleistungsentgelte bezahlt. Die Zahl war mir noch im Kopf, weil damals Vodafone die Vorleistungsentgelte angezogen hatte, und somit bei 1und1 bzw UI ungeplante Mehrkosten verursachte. Damals hatte 1und1 etwa 2 Mio Mobilfunkverträge. An o2 geht natürlich weniger pro Vertrag aber unter dreistellige Beträge sind es nicht.


    United Internet hat 2021 für die Erfüllung der Mobilfunkverträge über die (Kundenvertrags-)Laufzeit der damaligen Verträge 223 Mio Euro veranschlagt als Vorleistungsentgelte. Natürlich für o2 und Vodafone zusammen.

    Das können die meisten Router. Selbst die billigen Mobilteile von 1und1 und das Ortel-Ding.


    Du musst aber bei Nachbuchung jedes Mal die SMS vom Router aus schicken. So wie sich das liest, geht das Nachbuchen nur per SMS, nicht per App oder so, wo man dann vom Smartphone wieder buchen könnte. Man will also kurzum den Prozess des Nachbuchens erschweren bei Routernutzung, als auch durch die temporäre Drossel das Nutzererlebnis stören.

    o2 hat genug verdient mit Drillisch. Nach der E-Plus-Übernahme musste man Kapazitäten des Netzes vermieten, 1und1/Drillisch hatte 30%. Die 30% haben sie nicht für nen Appel und nen Ei bekommen. Mit dem Roaming bekommen sie weniger seit 2021, weshalb sie ja auch sich weigerten 5G herauszugeben. Und plötzlich nach dem Vodafone-Deal ging es ganz schnell. Wenn dafür kein gut verdientes Geld rüber kommt, wofür dann? Also kann man solche Märchen, dass o2 nichts mit Drillisch verdient hat im Grimmschen Buch lassen.


    Alles kostenintensive hat 1und1/Drillisch an der Backe, o2 stellt nur Zugang und Daten zur Verfügung.