Beiträge von area58653

    Eigentlich herrscht jetzt ziehmlicher Gleichstand zwischen Fraenk und MagentaMobil Prepaid, bei Beiden bekommt man (ohne Freunde) nun für ca. 10€ seine 6GB Datenrate.

    Beide haben Vorteile und Nachteile im Detail:

    MagtenaMobil Prepaid:
    + Zugang zum 5G Netz
    + Keine Bandbreitenbegrenzung
    + Telekom Hotspot Flat
    - SpeedOn relativ teuer
    - kein VoLTE
    - in der Schweiz nur kostenloses Datenroaming aber Telefonieroaming teuer

    Fraenk:
    + günstiges SpeedOn mit 2GB für 5€
    + VoLTE möglich
    + in der Schweiz auch Telefonieroaming kostenlos inklusive
    - kein Zugang zum 5G Netz
    - 25 MBit/s Begrenzung
    - keine Hotspot Flat

    Als 10€ Einstiegstarif finde ich Fraenk immer noch gut genug, aber ich könnt mir sehr gut einen "grossen Bruder", nennen wir ihn mal Fraenk Pro für so 20€ oder 25€ vorstellen mit dann:

    + 15GB Basisdatenvolumen + 3GB Aktionsdatenvolumen + 3GB pro Freund
    + LTE bis 100 MBit/s möglich
    + Roaming in Ländergruppe 2 (Balkan, Kanada, Türkei, USA) kostenlos inklusive
    + Auch aus Deutschland in alle Länder von Ländergruppe 1 und 2 telefonieren kostenlos inklusive

    Das würde dann auch den ARPU etwas anheben.

    Ziemlich sicher hat da wer nachgeholfen, So viele Turbinen wie bei NS1 nach Jahrzehntelangem Betrieb ohne unplanmäßige Unterbrechung innerhalb weniger Monate Zeit den Geist aufgegeben haben kann ja auch kein Zufall sein.


    Ich sehe nicht, welchen Vorteil Rußland von der Sabotage der eigenen Gasrohre hätte. Sie sitzen doch sowieso am Ende der Röhre und können den Hahn zudrehen, ganz ohne Begründung. Warum also die eigene Investition zerstören, auch wenn sie derzeit brach liegt?


    Warum sollte Russland die Pipelines sabottieren? Denn sie stehen ja eh unter russischer Kontrolle, und solange sie intakt waren, konnte man sie als Druckmittel gegenüber dem Westen verwenden (wenn ihr die Sanktionen lockert bekommt ihr wieder Gas), aber wenn sie ohnehin kaputt sind, nicht mehr.

    Einen plausiblen Grund hätten eher zum Beispiel die US-getreuen Polen, die schon lange dagen waren, das andere EU-Staaten egal ob Deutschland oder Ungarn, noch Gas und Öl von Russland beziehen und schon immer für einen kompletten Importstopp waren.

    Ich könnte mir aber auch vorstellen das es die Amerikaner direkt in Auftrag gegeben haben.

    Ansonsten bin ich mit meinen Gedanken definitiv nicht allein, auch Wolfgang Grupp von Trigema denkt ähnlich: https://www.focus.de/finanzen/…ergrund_id_152986759.html

    Die Öffnung von Nord Stream 2 wäre ein eher kurzes Vergnügen gewesen. Die Pipeline ist nicht ganz dicht.


    Von 105 auf sieben Bar - Druckabfall in Nord Stream 2


    Wenn man Nord Stream 2 in Betrieb genommen dann wären die Beziehungen zu Russland nicht so extrem eingefroren, und folglich hätte man dann immer noch Nord Stream 1 als Backup.


    Pfusch am Bau und Materialfehler gab es auch schon an wesentlich kritischeren Stellen. Ich erinnere nur an die tausende von Haarrissen in den Reaktordruckbehältern belgischer AKWs.


    Möglich ist viel, natürlich ist ein technischer Defekt nicht unwahrscheinlich, aber es würde mich auch nicht wundern wenn irgendwer von den russlandkritischen Ostseeanrainern nachgeholfen hätte. In diesen Zeiten werden wir die Wahrheit wahrschienlich niemals erfahren, wiel keine der Seiten mehr wirklich vertrauenswürdig ist.

    Na da wird sich sicherlich der "Ami" und Herr Scholz freuen, so kann man sagen: Nord Stream 2 öffnen bringt doch nichts.


    Das der Schaden gerade jetzt wo es ganz konkret in Lubmin Demonstrationen entstanden ist, ist in der Tat ein merkwürdiger Zufall. Aber es kann naürlich auch ein wirklicher technischer Defekt sein.


    *****

    Und der Euro ist gegenüber Dollar und Franken auch noch weiter abgestürzt:


    euro19.jpg

    euro18.jpg

    Der ist weggebrochen und seitdem ist im Kontext zu früher das Netz (kummuliert aller Anbieter) wesentlich besser und die Preise zumindest flexibler gestaltet, eben nicht nur bei einem Anbieter sondern im ganzen Markt.

    Der Unterschied ist aber das andere Länder den Ausbaustand den unsere deutschen D-Netze so 2018 und Telefocia o2 so 2021 erreicht haben schon 2011 mit UMTS900 erreicht haben.

    Und tariflich gab es dort schon 2008 so 5GB für knappe 25€.


    Die Kunden die heute im o2 Netz sind kannst recht einfach umstellen, wer noch einen Vertrag in einem anderen Netz hat, kommt dann hinzu, da wird spannend sein, ob o2 die zusätzliche Last auffangen kann. Die Vertragsgestaltung zum national Roaming ist natürlich verschlusssache, aber ich hätt an Telefonicas Seiten da schon reingeschrieben, wenn die 1&1 Kunden an einer Zelle richtig Last machen, musst du selber ausbauen.


    Meinst du die paar Drillisch Kunden mit Tarif im Vodafone-Netz die über McSIM und Simply vertrieben wurde?

    Denke das die wahrscheinlich im Vodafone Netz bleiben werden. Aber wenn dann wäre es wohl keim Problem für das o2 Netz.


    Denn ich glaub die Tarife gingen da los bei 8 ct für Anrufe und SMS sowie 49 ct/MB beim grundgebührfreien McSIM Einstiegstarif bis auf maximal Allnet-Flat mit 15GB Daten für 39,95€ beim grössten Simply Tarif.


    Selbst 15GB Daten sind für heutige Verhältnisse keine Last, aber ich glaub nicht das jemand dafür heute immer noch 39,95€ zahlt, sondern die betroffenen Kunden sind doch längst zu anderen Anbietern gewechselt.

    Die verbliebenen Kunden sind wahrscheinlich ein paar Wenigstnutzer im 8 Cent Tarif.

    Dafür bekommt man schon ein Telefon.


    So billig bekommt man kein vernünftiges Smartphone.

    Bei brauchbaren Refurbished-Geräten geht es bei so 124€ für ein refurbished LG G6 32GB ( https://www.ebay.de/itm/40313942413 ) und bei den Neugeräten bei so 299€ für ein LG Velvet 4G ( https://www.saturn.de/de/product/_lg-velvet-4g-2665411.html) los bis hin zu so 899€ für Sony Xperia 1 III 256GB ( https://www.saturn.de/de/produ…21-9-display-2736277.html )

    Das durchschnittliche Preisniveau für ein Mittelklasse-Smartphone dürfte so um die 450€ sein.


    Das kostete früher ein Handytarif, in dem ein subventioniertes Gerät enthalten war.


    Dafür war in diesen Tarifen ausser monatlich 100 Frei-SMS auch nichts inklusive. Da zahlte man dann schon 0,29 €/min ins Festnetz und eigene Netz, 0,59 €/min in Fremdnetze und 1,49€ pro 100KB Block Daten (entsprechend 14,55 €/MB) oder eben 19,95€ für 15MB; 39,95€ für 50MB; 69,95€ für 200MB oder 99,95€ für 500MB;

    In Estland leben etwa 25 % Russen.

    Da werden die Esten froh sein, wenn keine russischen Asylbewerber in ihr Land kommen.


    Genau deshalb wäre aber Estland für Russen ein intressanter Zufluchtsort, eben um nicht total fremd in einem Land zu sein, sondern Anschluss an eine Community zu haben.


    Da könnte ich mir vorstellen, dass einige aus Kaliningrad Asyl in Polen beantragt hätten.

    Aber Polen will keinen "Deserteuren" Asyl gewähren.


    Polen waren schon immer Ami-Buddys die Russen gehasst haben, da würde kein Russe freiwillig hingen, weil von vorn herein klar wäre, das sie keine echte Chance bekommen würden.


    … oder die Nummer anrufen.

    Extra eingerichtet wegen der Mobilmachung.

    https://gur.gov.ua/content/zap…osiiskykh-viiskovykh.html


    Das ist aber ein genauso fadenscheiniges Angebot wie die 5-Punkte-Formel von Selenskyi.

    Denn dort wird nichts als das Überleben garantiert. Das würde dann aber wahrscheinlich erstmal vielleicht 3 Jahre Kriegsgefangenschaft in der Ukraine -> Abschiebung nach Russland -> Anklage wegen Fahnenflucht -> 10 Jahre Arbeitslager in Sibirien

    Das wäre doch das Dümmste was man machen könnte.

    Und dann kommen wir mal zu der 5-Funkte-Forlem von Selenskyi: Punkt 2 ist natürlich am wichtigsten, und über Punkte 3-5 müsste man natürlich auch verhandeln wenn man Frieden möchte. Aber bereits Punkt 1, das Russland bestraft werden soll, ist etwas dem weder Putiin noch ein anderer Russe (z.B. ein potentieller Nachfolger) jemals zustimmen kann.

    Ich kann ja verstehen das die Ukraine Vegeltung möchte, deshalb wäre es ja noch verständlich wenn es als letzter Punkt oder als Zusatzbemerkung angeführt wäre.


    Aber allein die Positionierung als Punkt 1, noch vor Punkt 2 (Schutz von Leben), ist eher ein Statement das die Ukraine scheinbar garkeine Friedensverhandlungen will, sondern lieber weiterkämpfen will.

    Nicht die Konkurrenz hat die Anbieter zum Ausbau gezwungen sondern die BNetzA, die sich irgendwann wieder daran erinnert hat, dass die Anbieter mit der Lizenzvergabe Ausbauverpflichtungen eingegangen sind.

    In Deutschland leider nicht, weil die beide UMTS-Challenger Quam und mobilcom nicht überlebt haben und es bei LTE nichtmal mehr einen Challenger gab.

    Aber in anderen Länder haben die Challenger wie z.B. 3 in Österreich, Italien und Grossbritannien schon die etablierten Anbieter zum Ausbau getrieben.