Beiträge von area58653

    Natürlich hatte die damalige Zeit auch ihre Probleme, das will ich garnicht abstreiten.

    Arbeitslosigkeit war natürlich ein Problem, aber wenn man es geschafft hat einen Job zu bekommen war das dann wenigstens auch ein wirklicher Aufstieg. Aber auch wenn man Pech hatte, Arbeitslos wurde, und nach dem Arbeitlosengeld in die Arbeitslosenhilfe die es damals noch gab gerutscht ist, hatte man damals selbst mit Arbeitslosenhilfe mehr Kaufkraft als wie wenn man heute für so 13€ ... 13,50€ in Vollzeit beschäftigt ist.

    Die Balkankriege waren natürlich für die Menschen dort eine Tragödie, das will ich nicht leugnen. Aber die Flüchtlinge hab ich damals nicht als Problem gesehen. Denn so ähnlich wie jetzt bei den Ukrainern waren das ja Europäer, und vorallem kamen damals ja ganze Familien, was heisst das sie sich quer durch alle Altersgruppen und gleich auf Frauen und Männer verteilt haben.

    Bei der aktuellen Flüchtlingswelle seit 2015 ist ja das eine Problem die Kulturferne, und das andere Problem der enorm hohe Anteil von 16-30 jährigen Männern.

    Die heutige AfD, die Lucke-AfD aus der Gründungszeit sowie die Werteunion haben aber drei komplett unterschiedliche Ausrichtungen und unterschiedliche Zielgruppen

    Heutige AfD: rechtspopulitische Partei für die untere Mittelschicht die sich die Aufstiegschancen der 90er und 00er Jahre zurückwünscht
    Lucke-AfD: neoliberale und libertäre Partei für Reiche die möglichst wenig Steuern zahlen wollen und möglichst wenig soziale Absicherung um billige Arbeitskräfte zu haben
    Werteunion: vorallem geschellschaftspolitisch ultrakonservativ wie die CSU zu Stoibers Zeiten für konservative Hardliner


    Überschneidungen sehe ich eher zwischen der heutigen AfD und dem BSW einerseits und anderseits eher zwischen CDU / CSU und Werteunion, aber nicht zwischen AfD und Werteunion.

    Und in Zeiten wo jeder Internetzugang hat muss man nach einem Parteienverbot nicht in eine andere, bekannte Partei eintreten, sondern kann einfach wieder eine Neugründung machen.

    Naja, ich finde die Entwicklung zwar auch nicht schön, aber wenn man in Berlin die Menschen in Thürigen oder allgemein in strukturschwächeren, kleinstädtischen und ländlichen Gegenden (ob West oder Ost spielt garkeine grosse Rolle) nicht ernst nimmt, sondern ihnen von oben herab rot-grüne Grossstadtkonzepte überstülpen will, muss man sich nicht wundern.

    Und manchmal finde ich ehrlich gesagt Rechten Mob immer noch angenehmer als wie die Situation inzwischen in Frankfurt oder München ist. Vom Rechten Mob wird man wenigstens nicht als Kelp oder Eyri beschimpft und man nicht ständig dieses Vallah, Inshallah, Bismillah, gottlos, isch schör dir, du weisst, etc. anhören.

    Muss schon sagen, dass mich der ID.7 Kombi ziemlich anfixt.



    Man muss schon gestehen, dass VW auf einem guten BEV Weg ist. Glaube aber, dass die mit einem so teuren Kombi total am Markt vorbei entwickelt haben.


    Ich denke das der ID.7 nur Businesskunden und vielleicht noch Amis als Zielgruppe hat, aber europäische Privatkunden wird man kaum in der Zielgruppe haben, denn wenn man auch europäische Privatkunden erreichen möchte, müsste man schon ein paar individuelle Konfigurationsmöglichkeiten bieten. Aber leider gibt es beim ID.7 ja nahezu nur "Einheitsautos".

    Nur fünf Lackierungen ( Gletscherweiss, Scale Silver, Mondsteingrau, Aquamarinblau, Grenadilschwarz ), 19" und 20" Felgen die ohnehin fast gleich aussehen, nur ein paar Pakete und ansonsten nur Wärmepumpe, Anhängerkupplung und Texitlfussmatten als Sonderausstattung ist doch echt arm.

    Mir ist schon klar das ein Serienauto irgendwie immer ein Massenprodukt und keine Individualanfertigung ist, aber wenn ich mir da wesentlich günstigere Audi Q4 (um mal im Volkswagen-Konzern zu bleiben) oder auch BWM iX1 oder Opel Astra anschauen kann man sich schon was zusammenkonfigurieren von dem es keine Clone gibt.

    Ansonsten finde ich ihn optisch von aussen zumindest von der Seite und von Heck her auch ziemlich gut gelungen. Aber die Front ist einfach ein No-Go,durch die komplett geschlossene Front so ein brav unterwürfiger Goleo-Blick das geht einfach garnicht. Mir ist schon klar das ein Elektroauto keinen Kühler braucht. Aber beim Audi Q4 e-tron hat man es auch auch optisch chic hinbekommen.

    Gleiches gilt für den Innenraum. Dieses Cockpit ohne Kombiinstrument aber mit reingebasteltem Tablet in der Mitte wäre für mich auch ein No-Go.

    *****

    Mir wäre es völlig egal ob man so wie beim VW e-Golf, Opel Astra und BMW iX1 sich die Plattform mit den Verbrennern teilt oder so wie beim Audi Q4 e-tron eine reine Elektroplattform benutzt. Hauptsache man steht zu seinen VW bzw. Audi "Genen" und hält daran fest, denn das ist irgendwie Identität.


    Aber der VW ID.7 oder ganz allgemein die VW ID Modelle verleugnen ihre VW Gene ja komplett sondern machen irgendwie auf "verkappte Tesla".

    Bist du sicher das der "1u1-Drillisch" Schriftzog irgendwas mit der o2 Karte zu tun hat?

    Ich würde eher davon ausgehen das der "1u1-Drillisch" eher von der Firmware des Smartphones kommt und egal ob du eine SIM von Telekom, Vodafone, o2, Lebara, Lycamobile oder einem ausländischen Anbieter einlegst so angezeigt wird.


    Nur mit einer SIM von 1&1 oder Drillisch wird er natürlich mit dem jeweiligen Markennamen überschrieben.

    Ich hätte erwartet das man bei älteren Starterseits die Wahl zwischen dem letzten 4G Aktionstarif (12GB für 9,99€ mit 4G) und den aktuellen 5G Aktionstarif (18GB für 10,99€ mit 5G) hätte aber nicht das noch Uralt-Versionen des 4G Aktionstarifs frisch aktiviert werden.

    ich gehe mal von aus das man am tag nur die 2 GB hat!

    Im Prinzip sind 2GB pro Tag auch garnicht schlecht, aber für eine Reise-SIM ist es doch eher schlecht, wenn man nicht die vollen 30 Tage vor Ort bleiben will. Und wenn man wo so lange bleibt dann gibt es meistens günstigere Angebote.


    Die Idee mit Gratis-Highspeed für Werbung ist garnicht schlecht, aber wenn es bereits nach maximal einer 1 Stunde oder sogar nach 15 Minuten verfällt ist das irgendwie schon zu stressig.

    Sorry, aber die Forderungen vom Westen bzw der Ukraine sind keineswegs unerfüllbar, sondern unabdingbar. Sobald Putin auch nur einen Quadratmeter Ukrainischen Staatsgebietes behalten darf, wird er das als Sieg verkaufen, und jeden Friedensvertrag nach kurzer Zeit "vergessen", und erneut in der Ukraine oder wo auch immer einmarschieren.

    Der Ukraine-Konflikt ging auch an Russland nicht spurlos verüber und Putin hat gemerkt das es eben doch nicht so einfach geht. Abgesehen davon ist Putin ja auch nicht mehr der allerjüngste und wird nach seiner nächsten Amtszeit dann 2030 ja 78 sein.


    Ich denke das er nach einem gesichtswahrenden Ende des Konflikts sich doch nach und nach aus der aktiven Politik zurückziehen und 2030 nicht mehr antreten würde.


    Sorry, aber wo kannst Du nicht mehr Leben? Mc Donalds hat doch ganz normal auf, und sonst läuft auch alles.

    Mir und vielen Leute die ich kenne steckt noch immer der Corona-Lockdown in den Knochen, und wegen dem Ukraine-Konflikt sind wir nicht dazu gekommen die verpassten Chancen aufzuholen, sondern es ging direkt aus der Krise in die nächste Krise. 2022 hat man zwar noch versucht ein bisschen zu leben, aber nicht viel erreicht, und jetzt lebt man eben so planlos und hoffnungslos dahin.


    area58653


    Ist die einzige Forderung „des Westens“ nicht einfach, dass Russland seine Soldaten vom fremden Staatsgebiet abzieht und aufhört, Menschen zu töten?

    Leider nicht, sondern es werden utoptische Forderungen gestellt das Russland allein für sämtliche Kriegsschäden aufkommen soll, und seine poltische Führung ausliefern soll.

    Putin kann ein Kriegsende nur in Den Haag überleben

    Das wäre sicher das Allerletzte was Putin oder auch ein anderer rational denkender Mensch in seiner Situation möchte.


    Plan A dürfte ein einigermassen gesichtswahrender Frieden sein und um anschliessend sich allmählich aus der Politik zurückzuziehen und 2030 nicht mehr anzutreten, aber als einigermassen ruhmreicher Präsident der den Westen in die Knie gezwungen hat und einen passablen Frieden geschlossen hat in die Geschichte einzugehen. Und das es dazu kommt ist nichtmal so unwahrscheinich.

    Plan B dürfte das Exil in einem befreundeten oder neutralen Staat sein. Und Plan C der Tod.

    Aber was sollte Putin von einem überleben in Den Haag haben. Angesichts seines Alters würde er da eh nicht mehr lebend rauskommen. Und ein paar Jahren in Gefangenschaft des Feindes dahinvegetieren hätte doch null wert sondern wäre eine ehrlose Schmach. Da wäre der Tod nicht wirklich schlechter und wenigstens würdiger.


    Die russische Wirtschaft ist vollständig auf Kriegswirtschaft umgestellt und eine Rückkehr zu zivilen Produkten dauert.

    Das wäre kein Problem, die Konsumgüter wurden und werde eh alle überwiegend improtiert, nur die Handelspartner haben sich geändert.

    Die Russische Wirtschaft die jetzt Rüstungsgüter produziert hat auch vorher keine Konsumgüter produziert sondern eher spezielle Sachen für spezielle Industrien.

    Aber es je mehr die Russische Wirtschaft auf Rüstungsgüter umgestellt ist, desto stärker wird sie im Ukraine-Konflikt und desto mehr wird sie langsam aber sicher die Oberhand gewinnen und immer weiter auf Ukrainisches Territorium vorrücken.

    Was die Ukraine dann vielleicht 2029 / 2030 bekommen kann wird schlechter sein, also weniger sein, als das was sie jetzt bekommen könnte.