Beiträge von area58653

    Die meisten Datenkarten können zumindest ankommende und abgehende SMS, oft auch MMS.

    Aber allein die Möglichkeit ankommende SMS zu empfangen ist schon viel wert, da man dann ja WhatsApp und Viber einrichten kann, und ausserdem die Nummer auch für 2FA nutzen kann.

    Denn die Hautprufnummer würde ich nicht für 2FA nutzen, sondern die Zweitrufnummer was durchaus eine Datenkarte sein kann. Denn dann kann man diese SIM einfach auf Lautlos konfigurieren, und man wird nicht von Werbung und Bagatellinfos, das automatisch 4,63€ von der Kreditkarte abgbucht worden sind weil sich eine $3,99 App verlängert hat.

    Allerdings kann man damit auch übel in die Falle tappen! Zum Beispiel bei der Kombination o2 Connect-Option im Roaming ausserhalb der Ländergruppe 1.

    In Deutschland und der Ländergruppe 1 funktionierten SMS und MMS einwandfrei, aber in der Schweiz buchten sich die Datenkarten zwar brav ins Netz ein sind aber defacto unerreichbar und können dort nichtmal mehr SMS empfangen. Und somit hat man sich dann schnell von Onlinekreditkartenzahlungen und PayPal ausgesperrt.

    Davon auszugehen, dass das mit Geiz zu tun hat ist nur eben völlig falsch. Und nein es macht eben keinen Sinn einen 8GB Tarif für 7€ zu buchen wenn man nur 300-400MB im Monat verbraucht. Denn Kunden von diesen kleinen Tarifen sind Leute die durchaus mal den einen Tag WLAN-Ausfall nocht einmal mitbekommen oder den drei Tage Aufenthalt im Hotel ohne WLAN ohne Einbußen in ihrer Lebensqualität aushalten. Da geht es schlicht darum, dass man per WhatsApp erreichbar ist und den Freunden zuhause zwei/drei Fotos schicken kann ohne Gefahr zu laufen gedrosselt zu werden.


    So 7,99€ empfinden die meisten Leute aber als günstig genug und denken dann eher nach dem Motto: Nem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul und nehmen das eigentlich nicht benötigte Datenvolumen dankbar mit.

    So 3-4€ Sparpotential intressieren kaum jemanden, denn dafür bekommt man ja heute nichtmal mehr nen Döner, bestenfalls noch ne Tasse Glühwein, und das wird schon knapp.


    Ich erinnere mich noch gut an die Zeit wo man sich mit so 250MB bis 750MB begnügt hat, weil selbst das um die 20-35€ kostete und 2GB is 3GB Tarife so 55-80€ gekostet hätten.


    Und gerade ältere Leute, oder Leute die nicht so internetaffin sind verbrauchen oft mehr Datenvolumen als nötig, weil sie den Volumenbedarf von Vidoes in Apps wie Programmführern nicht so einschätzen können. Oder irgendwelche WhatsApp Gruppen beitreten wo sie sich Videos schicken und nicht auf WLAN Empfang achten. Da macht ein grosser 9GB Tarif für Sorglos-Feeling schon Sinn statt die letzten 3-4€ Sparpotential rauszuquetschen.

    Manchmal dauert es echt sehr lange bis ein Ausbau erfolgt, und kommt dann ganz anders als beantragt, z.B.

    September 2009: Ausbau von UMTS beantragt
    nie etwas passiert
    März 2020: Ausbau von LTE800 beantragt
    November 2020: LTE800 geht tatsächlich in Betrieb

    Juli 2014: Ausbau von LTE800 beantragt
    nie was passiert
    Februar 2020: ca. 300m weiter steht ein neuer Standort den ich erst für Vodafone gehalten hab
    Dezember 2020: o2 sendet plötzlich GSM, LTE700 und LTE800 mit ganz neuen CIDs -> neuer Standort in Betrieb, alter Standort ganz deaktiviert

    Ob das sinnvoll ist oder nicht wird die Zukunft zeigen. Nur wenn selbst Drillisch keine derart günstigen Tarife mehr anbietet schwindet auch der Druck für den Wettbewerb unter diese Marke zu gehen. Ist gerade dann schade, wenn der 200MB Tarif von Netzclub nicht mehr ausreicht für Onkel/Tante, aber ein 6€ Tarif mit 5-7 GB einfach überdimensioniert ist.

    Solche extremen Geizhälse kenne ich in meinem Umfeld garnicht, sondern ich hab eher die Erfahrung gemacht das bei Preisen unter 8€ die Leute garnicht mehr auf den genauen Preis schauen, sondern dann lieber etwas mehr Datenvolumen.

    So ein 9GB Tarif von winSIM für 7,99€ macht durchaus Sinn selbst wenn man nur so 1,5 bis 4GB im Monat verbraucht.


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    Denn:
    - das Festnetzinternet kann durchaus mal für zwei, drei Tage ausfallen
    - man kann mal in einem Hotel landen wo das WLAN nichts taugt und man tethern muss.


    Wenn man bei Basistarif um ein paar Euro geizt aber dann gelegentlich Datensnacks und Tagesflats zubuchen muss wird es unterm Strich meist teurer.


    So wäre die Wiedereinführung des o2 Free Modells sicherlich eine interessante Option für einige. O2 selbst war da ja bei Preisen von 7€ für 3GB mit 1Mbit/s WSG angekommen.


    Ein Knaller wäre vorallem das Free Modell in Verbindung mit Prepaid, denn das würe ideal für Kinder denen man keinen klassischen Laufzeitvertrag anvertrauen will. Oder natürlich auch für Austauschstudenten, Touristen, Geschäftsreisende aus dem Ausland, Arbeitskräfte aus dem Ausland, etc.

    Kiddie-Tarif
    7,50€ pro Abrechnungszeitraum -> 15€ Aufladung würde für zwei komplette Abrechnungszeiträume reichen
    5GB Semi-Highspeed Datenvolumen bis 25/5 MBit/s danach Drosselung auf 512/128 KBit/s -> reicht um mit Freunden über Social Media in Kontakt zu bleiben
    75 Allnet-Einheiten -> Kinder und Jugendliche telefonieren eh nicht mehr soviel das sie was von einer Allnet-Flat hätten

    Mainstream-Tarif
    15€ pro Abrechnungszeitraum
    25GB Semi-Highspeed Datenvolumen bis 25/5 MBit/s danach Drosselung auf 2/0,5 MBit/s -> reicht für noch bequemere Internetnutzung
    Allnet-Flat -> braucht zuwar heute kaum noch jemand aber bei einem 15€ Tarif wird es in Deutschland einfach erwartet

    Premium-Tarif

    25€ pro Abrechnungszeitraum
    75GB Unlimited-Highspeed Datenvolumen danach Drosselung auf 5/1 MBit/s
    Allnet-Flat -> braucht zuwar heute kaum noch jemand aber bei einem 25€ Tarif wird es in Deutschland einfach erwartet


    Daten-Tarif

    25€ pro Abrechnungszeitraum

    250GB Unlimited-Highspeed Datenvolumen danach Drosselung auf 5/1 MBit/s

    5G wär für mich jetzt auch interessant . Oder gibt es einen besseren Weg den Tarif zu modernisieren?

    Was hast du den aktuell für Konditionen bei Tarifhaus? Weil finde eine Modernisierung lohnt sich nur dann wenn es ein Tarif ist der noch auf der echten o2 Plattform läuft und wo da Datenvolumen erweitert wurde.

    Weil 3GB mit harter 32 KBit/s Drossel für 15,99€ wären für heutige Verhältnisse völlig unintressant.

    Wenn man nicht viel Datenvolumen braucht und Geld sparen will würde sich dann wahrscheinlich Blau Basic mit 6GB für 6,99€ anbieten, oder wenn man 5G will o2 Free mit so 20GB-25GB für 14,99€-21,99€.

    Aber hier ist die Kaufkraft viel höher als in Marokko oder Chile.

    Da wäre ich mir nichtmal so sicher! Klar haben wir in Deutschland ein wesentlich höheres Einkommen.


    Aber die niedrige Eigenheimquoute (ich glaube die niedrigste in der ganzen EU und nach der Schweiz die zweitniedrigste in ganz Europa) sowie die hohen Kosten für Wohnen und Mobilität zehren schon einen Grossteil des Einkommens wieder auf. So das dann garnicht mehr viel Kaufkraft verbleibt. Unsere im internationalen Vergleich hohen Einkommen sind leider zum Grossteil defacto nur ein durchlaufender Posten.

    Entscheidend ist der Preis, den er dafür verlangt. Wenn er eine unlimited Flatrate (Daten/Telefonie) für sagen wir 19,95 / Monat anbieten könnte, wäre das der Knüller und als Drittkarte ein Versuch wert.

    o2 Unlimited Smart mit Priority Code ist doch bereits auf dem Level.

    Die Strompreisbremse halte ich für sehr kurzsichtig. Kurzfristig dämpft sie zwar die Strompreise. Mittel- und langfristig sorgt sie jedoch für höhere Strompreise - weil sie die Attraktivität von Investitionen in die Produktion von Strom verringert. Zusammen mit den leidigen Diskussionen über eine „Übergewinnsteuer“ führt das bereits zu weniger Investitionen, auch und insbesondere in den Ausbau erneuerbarer Energien.

    Ich hab den Eindruck das die Strompreisbremse nichtmal kurzfristig wirkt sondern sogar auch kurzfristig die Strompreise weiter befeuert, denn ansonsten könnte ich es mir nicht erklären das die Strompreis inzwischen oftmals bei ca. 60 ct/KWh liegen.

    Das zum Jahreswechsel die Strompreise nochmal ein gutes Stück steigen war schon klar, denn bei den Tarifen mit längerer Preisgarantie ha sich der Strompreis zuvor schon bei so 42-45 ct/KWh eingependelt. Aber der Sprung auf 60ct/KWh kam erst dann als die Strompreisbremse durch die Medien ging.

    Ich hab den Eindruck das die Stromanbieter sich nicht drauf verlassen das sie den Anteil über der 40 ct/KWh Schwelle wirklich vom Staat bezahlt bekommen, sondern den nötigen Strompreis deshalb über den 20% Anteil direkt vom Kunden nehmen wollen. Oder sie denken das viele Kunden nicht mehr so genau auf den Strompreis achten ist wenn 80% ohnehin auf 40 ct/KWh gedeckelt ist, und deshalb jede Preiserhöhung schlucken.


    Die Preise müssen sich im Wettbewerb am Markt bilden (die DDR mit subventionierten Preisen ging schief). Eine Steuerprogression („Übergewichtssteuer“) gibt es längst.

    Der Wettbwerb funktioniert aber nur in idealen Märkten gut, und die sind rar. Meist hat man es mit Oligopolen zu tun, und da funktioniert es weniger.