Beiträge von Baerbue

    Moment. Ein Teilnehmer bekommt ja nicht die komplette MHz Bandbreite eines Bandes. Außerdem sind die 400 Mbit ja die Begrenzung, die dieses Band per LTE ausgeben kann. Die Basis wird mit deutlich mehr angebunden sein. Mindestens 1Gbit per Fiber; eher 10Gbit.

    Es ist auf jeden Fall nicht so, dass ein Teilnehmer mit einem Download das gesamte Band dicht machen kann. Das wäre ja witzlos. Dann müsste so gut wie jede Basis immer mal voll am Limit laufen, zumal bei der DTAG fast alle Kunden 5G-Max haben.


    Die Basis, über die ich hier rede, hat die Bänder 3,8,20. Eine benachbarte, die ebenfalls letztes Jahr aufgerüstet wurde (Anbindung per Fiber) weist 1,3,8,20 auf. Ich habe den Download bei beiden Basen getestet. Auch wenn ich über das Band 3 mit voller Bandbreite lade, kann definitiv ein anderer Teilnehmer mit gleicher Leistung im gleichen Band funkten.


    Und doch, bei vielen Wald und Wiesen Stationen merkt man, dass die Anbindung dort nicht optimal läuft. Problem ist dort schon der Richtfunkverteiler, der meist mehr als 10 Basen versorgen muss.


    Also wie gesagt. Wenn o2 ihre Stationen wirklich optimal anbinden würde, dürften die Stationen nicht durch eine Person vollgepumpt werden können. Ich weiß, du bist davon kein Fan. Aber zumindest bei mir in der Region macht das die Telekom im Verhältnis zu Tef und Vf deutlich besser. Die Basen hier geben meist die doppelte Bandbreite aus, bzw. erreichen bei optimalen Bedingungen fast immer das Limit, was überhaupt geht.

    Ganz ehrlich. So der richtige Weg von o2 ist das doch nicht. Klar, es ist deren gutes Recht auch Verträge ihrerseits zu kündigen. Und es ist auch sinnvoll dafür zu sorgen, dass die Zellen nicht von Einzelusern verstopft werden.

    Aber!: Sollte o2 nicht ihre Hausaufgaben machen und die Basen vernünftig anbinden. Es kann ja nicht sein, dass es ein User schafft, ein komplettes Band lahn zu legen. Klar, wenn die Basisstation per ausgereiztem Richtfunk angebunden ist, dann kann das passieren. Sollte die Anbindung aber ordentlich sein (Glasfaser, 10Gbit Richtifunk), sollte es hier doch keine Probleme geben. Zumal man doch sowieso bei 500Mbit gedrosselt ist.

    Also letztendlich sollten die überlasteten Zellen eigentlich den Hallo-Wach-Effekt haben, sich hier um eine ordentliche Anbindung zu kümmern.


    Ich habe bei der Telekom ebenfalls einen "unlimited"-Tarif mit 5G max. Wenn ich hier auf dem Land in der Homezone einen fetten Download mache so mit knapp 400Mbit, dann bekommen die anderen immer noch die gleiche Leistung. Das habe ich selbst getestet.

    Sodele. Schönen guten Morgen. Ein weiterer Tag ohne Netz bei 1&1.

    Zum Glück habe ich nur eine Testkarte bei Blacksim und mein Hauptvertrag ist bei der DTAG.

    Mein Telefon konnte sich die letzten drei Tage überhaupt nicht einbuchen. Bei ist dauerhaft kein Netz; es ging nicht einmal eine SMS durch.

    Jetzt wird es langsam echt wild.


    Gestern bei Fußballtraining hat auch schon ein Mannschaftskollege geflucht, der eine Drillisch-Karte als Haupttarif nutzt. Wie gesagt, zum Glück bei mir nur zum spielen.

    Ja, Richtfunk ist besser geworden und kann mittlerweile auch hohe Datenmengen sicherstellen. Nichts destotrotz ist es auch oft ein Flaschenhals.

    Hat man z.B. für eine ländliche Region einen Richtfunksammler, der viele Basen versorgt, sind die Datenraten dann doch meist beim Endkunden nicht mehr das gelbe vom Ei.

    Des weiteren - ich bin bei der Feuerwehr und wir achten dort besonders darauf - gibt es schneller Probleme bei Stromausfällen. Bricht der Sammler weg, sind zig Basen tot.


    Dass die Telekom nur Glas verlegt, weil sie es durch VDSL sowieso vor der Tür habe, ist Quatsch. Bei neuen Basen wird oft ein großer Aufwand betrieben, diese Leitungen zu verlegene (selbst miterlebt).

    Sollte dann mal eine Basis ausfallen, interessiert das die anderen nicht die Bohne.

    o2 und VF waren bei den letzten Ausfällen immer weiträumig tot.


    Misst man die Spitzengeschwindigkeiten vor allem auch vom N78 von o2 und VF, kommen die einfach nicht an die Performance der Basen der Telekom, die per Glas angebunden sind. Das sind alles erstmal Dinge, die den Endverbraucher jetzt eher weniger interessieren. Ich bin mir jedoch sicher, dass man mit einer sauberen Glasanbindung auf jeden Fall für die Zukunft deutlich besser gewappnet ist.

    Nein, moderner Richtfunk ist was Geschwindigkeit und Ping angeht, Glasfaser ebenbürtig.

    Einziger Nachteil des Richtfunks ist weiterhin die reduzierte Datenrate bei Gewitter und extremen Regenfällen.

    Direkte Glasfaser-Anbindung ist nur durch GLasfaser zu ersetzen.

    Wenn Richtfunk ebenbürtig sei, wieso baut die Telekom fast nur noch Basen mit Glasanbindung?

    Das ist halt eine Sache des Preises. Wie viel Geld investiere ich in die Infrastruktur

    Die Netzabdeckungsbroschüren von VIAG Interkom und viele andere Druckererzeugnisse zu Mobilfunkthemen aus den 1990er Jahren musste ich beim letzten Umzug leider entsorgen (das war damals der Deal ||).
    Vielleicht wird hrgajek in seinem Archiv fündig? Was ist denn deine Homezone? Zig Seiten mit Detailkarten von ganz Deutschland einzuscannen wäre dann doch ein aufwendigeres Unterfangen.

    Meine Homezone wäre Hannover und das Weser-Leinegebiet. :-)