Beiträge von KnightOfCydonia

    fehlende LTE2100-Abschaltung


    Liste aus Thread 5G Netzausbau der Telekom:

    • 24118 Kiel, Ravensberg, Christian-Albrechts-Platz 4 (Uni-Hochhaus) | eNB 177602 | echter B1-only-Standort
    • 24105 Kiel, Brunswik, Feldstraße 23 (Hochhaus Finanzamt Kiel) | eNB 197519 | Ausnahme von LTE2100-Abschaltung vielleicht wegen Neu-Integration

    Ergänzung:

    • 24568 Kaltenkirchen Holst, Rudolf-Diesel-Straße 6 | eNB 177605 | Ausnahme von LTE2100-Abschaltung vielleicht wegen gerade erfolgter Erweiterung von B1-only auf B20/B8/B3

    irgendwie gefällt mir ja der Dialekt, hat was charmantes.

    Wir sind ja nicht oft einer Meinung, aber das Wienerische (und für meine norddeutschen Ohren spricht ganz Österreich außer Vorarlberg Wienerisch) strahlt auch für mich diesen sprichwörtlichen "Wiener Schmäh" aus. :love:
    Das ist natürlich kein Kriterium bei der Wahl des Mobilfunkanbieters, aber spusu macht aus meiner Sicht vieles richtig und besser als z.B. Lebara oder Lycamobile. K.O.-Kriterium speziell für mich ist aktuell das Vodafone-Netz: ein Standort im Ort ist komplett weggefallen, der Standort im Zentrum ist von der Frequenzausstattung 10-12 Jahre alt: B20+n3/B3-DSS+B1... und wird wohl erst nach Abriss des bisherigen Gebäudes bei Neubau modernisiert. Inzwischen sind schon so viele Touristen - obwohl noch nirgends in Deutschland Sommerferien sind - hier auf der Ecke, wo ich mich im Sommer fast 24/7 aufhalte, dass das Vodafone-Netz spürbar in die Knie geht, aktuell 10/2, gestern Abend 3/1. Das hatten wir in den Vorjahren vielleicht Mitte/Ende Juli mal so krass.

    Och, der Preis ist meistens ein guter Treiber. Wenn es für die ebenfalls teuer wird dich anzurufen, einigt man sich irgendwann auf einen besseren (günstigeren) Kanal, oder man stellt zusätzlich einen bereit (z.B. eine Mobilfunknummer mit dem Hinweis, hier Whatsapp o.Ä.).


    Du hast schon recht, der Standard ist mit den Telefonnummern. Aber die Alternativen werden zugänglicher, und irgendwann müssen die Telekomfirmen die Preise reduzieren, oder die Einnahmequelle versiegt langsam.

    Siehst du noch Möglichkeiten, da über den Preis etwas zu erreichen? Das Handwerkerle von einer 5-Mann-Bude könnte man sicherlich noch zur Nutzung eines Messengers überzeugen, aber bei einer Kommunalverwaltung, einer Hausverwaltung, einem Gericht usw. sind bei häufigen Gesprächen ins Ausland die Business-Tarife entsprechend gestaltet, bei seltenen/einmaligen Gesprächen (wie eben diesem Handwerkerle) fallen doch die Dreieurofuffzig (oder meinetwegen auch zehn Euro) für eine Viertelstunde auch gar nicht auf. [Auf meinem Diensthandy sind übrigens Messenger-Dienste verboten und auch ohne Weiteres nicht installierbar.] Im B2C-Segment haben sich die Telkos den Markt doch durch ihre lange Zeit prohibitionstische Preispolitik selbst aus der Hand nehmen lassen (Substitution mit Messengern).

    Ich sehe da Ähnlichkeiten zum Non-EWR-Roaming mit Substitution durch lokale oder Reise-(e)SIMs. Der größte Unterschied für mich ist, dass das Ausweichen beim Roaming mit gewissem Aufwand verbunden ist. Für dich und mich wäre das Buchen und Installieren einer Reise-eSIM kein Problem, aber für Lieschen Müller schon (sofern sie überhaupt von Reise-eSIMs weiß). Das ist mit WhatsApp & Co. bei Privat-zu-Privat-Auslandsgesprächen anders... das hat ohnehin fast jeder irgendwie auf seinem Privat-Smartphone. Daher sehe ich beim Roaming noch Chancen (und die Telekom offenbar auch), aber bei Auslandsgesprächen?

    Es bleibt eben die Nische der B2C-Kunden, die nicht-private Kontakte im Ausland anrufen wollen oder müssen, aber vermutlich sind wir damit off-topic.

    Ich entschuldige mich bei dir Tayku noch für den Tellerrand-Spruch. Dein Post war nur indirekt der Auslöser, die eigentliche Ursache liegt vielmehr in meiner eigenen Unzufriedenheit darüber, wie viele hier im Forum "diskutieren".

    Das mag schon sein, dass früher TEF das nicht wollte. Zieht sich ja schon die Geschichte. Aber jetzt wären sie vielleicht sogar froh gewesen

    Man wird den Verlust von sicheren 12 Millionen Kunden (von 1&1) nicht mit einer unbekannten - und potenziell sehr viel geringeren - Anzahl von Kunden (bei spusu) gleichsetzen können. Vielleicht hatte Telefónica aber auch nach der Entscheidung von 1&1 schon gar keine Möglichkeit mehr, spusu ins Netz zu holen, weil die sich da schon - bedingt durch die vorangegangenen juristischen Querelen mit Telefónica - Richtung Vodafone orientiert hatten. Aber nach dem 1&1-Bang kamen immerhin Lycamobile und Lebara zu Telefónica... und spusu hätten sie da bestimmt auch gern noch genommen, aber verzockt ist verzockt.