Beiträge von KnightOfCydonia

    Diese Frage poppt eigentlich bei jedem Update auf.

    Näherungsrechnung:

    Ziel: 25% von 83,5 Millionen, also aufgerundet 21 Millionen

    Nimmt man die laut destatis 40 größten Städte, bekommt man insgesamt 21,2 Millionen, also Zielerreichung. Die Fläche dieser 40 Städte beträgt knapp 9.325 km2, das sind etwas mehr als 2,6% von den 357.022 km2 Gesamtfläche.
    Nimmt man die laut derselben Quelle 72 am dichtesten besiedelten Städte, bekommt man insgesamt auch 21,2 Milliionen. Die Fläche dieser 72 Städte beträgt knapp 8.360 km2, also knapp 2,35% der Gesamtfläche, und stellt in meinen Augen das absolute Flächenminimum dar, das 1&1 versorgen muss.

    Eine weitere interessante Zahl in dem Zusammenhang: Die Siedlungsfläche in Deutschland (also die Fläche, auf denen 100% der Deutschen siedeln=wohnen) beträgt laut destatis 34.114 km2, also gerade einmal 9,5% der Gesamtfläche. Zu beachten ist allerdings die dann teilweise doch starke Zersiedelung Deutschlands, die wiederum nicht bei den ersten (und i.d.R. einfachsten), sondern erst bei den letzten (und i.d.R. aufwendigsten) Bevölkerungsprozenten relevant wird (Paretoprinzip).

    Meine ganz persönliche Zusammenfassung und Abschätzung: 1&1 muss die Flächenversorgung von aktuell 1,4% ungefähr auf das Doppelte (2,8%) erhöhen, um das Ziel zu erreichen. Das ist wesentlich weniger, als ich aus dem Bauch heraus gedacht hätte, aber es ist immerhin eine Verdoppelung. Wenn man jetzt Gewissheit hätte, dass die vielen in den Städten herumstehenden und noch nicht integrierten Anlagen quasi mit einem Fingerschnipp on-air gehen könnten, könnte das vielleicht wirklich reichen. Ich bleibe allerdings weiterhin sehr skeptisch.

    Dann darf man sich aber auch nicht wundern, dass ein Anbieter da irgendwann die Notbremse zieht, denn für ihn dürfte es sich kaum rentieren, dass eine SIM-Karte vergünstigt gekauft, mit einer Aktion und MNP-Guthaben aktiviert und dann nach wenigen Wochen wieder deaktiviert wird. Im schlimmsten Fall wird in der kurzen Zeit auch noch mehrfach der Kundenservice mit Belanglosigkeiten belastet.


    Ich habe auch viele SIM-Karten, aber fast alle davon laufen schon seit mehr als 24 Monaten, obwohl die meisten davon auch eher weniger Umsatz machen, aber dafür benötige ich so gut wie nie den Kundenservice...

    Man hat ein Jahr Ruhe und trotzdem das Gefühl - und wenn man frühere automatische Volumenupgrades und die aktuelle Möglichkeit für Bestandskunden zum Upgrade von 13 auf 30 GB monatlich berücksichtigt, eher schon die Gewissheit - zu haben, sehr nah am Kostenoptimum zu sein. Außerdem kommt es vielen außerhalb der TT-Welt nicht darauf an, den eigenen Tarif ständig bis aufs Äußerste zu optimieren, sondern den Bedarf an mobilen Telekommunikationsleistungen zu decken: gutes Netz, zukunftssicheres Datenvolumen (15 GB würden aktuell reichen), funktionsfähiges Produkt...

    Heißt es nicht "wenn dein Guthaben einen bestimmten Betrag unterschreitet"? Das würde ich so interpretieren, dass nur dann die automatische Aufladung ausgelöst wird, wenn das Guthaben vorher über dem Grenzwert und nach einer Aktion unter dem Grenzwert liegt. Aktiviert man die automatische Aufladung, wenn die Grenze bereits unterschritten wurde, wird auch nichts ausgelöst.