Beiträge von Tom4711

    Es ging auch eher um die Netzbetreiberwahl in Cellmapper nicht im Endegerät, dort sollte das Campus Netz angezeigt werden.

    Hab ich andersrum verstanden.

    Aber wenn das Netz mit Name und Netzkennung nicht auf der SIM eingetragen ist ( die Liste wird vom Provider ja on-the-air aktuell gehalten ) kann das Endgerät den Namen nicht anzeigen, da siehst du nur die Landes/Netzkennung, wenn überhaupt.


    Das du ins Netz nicht reimkommst, ist richtig und logisch, gilt für alle Campus und Testnetze, weil die SIM dort nicht bekannt ist

    Der Ausbau kostet, ja, aber der wird nur einmal gemacht, Anschließend folgen Jahrzehnte mit Grundgebührzahlungen.

    Ich glaube, du bist dir nicht darüber bewusst, was so ein Netzausbau kostet.

    Das ist ja nicht nur die Verlegung der Glasfaserkabel - wobei das Kabel selber der kleinste Kostenfaktor ist, der Tiefbau kostet richtig Geld.
    Bekannter von mir sagt hat ne große Elektrofirma, die oft Tiefbauleistungen einkaufen, die rechnen mit 400 bis 600€ pro laufenden Meter, je nach Bodenart. Bei Strassenbelag deutlich mehr, der muss ja wieder hergestellt werden.


    Das hast aber noch lange kein Internet an den Häuser, weil das komplett Backbone, die Verteilestandorte überall in der Stadt, die Anbindung, die zentralen Netzknoten.
    Da steht viel Technik drin, die kosten sehr viel Geld, braucht Wartung, da braucht es Personal für usw.

    Ich kenne die aktuellen Zahlen nicht, was der Glasfaserausbau bei uns im Stadtteil kostet, für die 8900 Häuser waren aber kalkuliert rund 18 Mio. €
    Selbst wenn alle Häuser einen Vertrag machen würden, reicht die Grundgebühren von 24 Monaten nicht aus die Kosten auszugleichen.


    Berücksichtig man das ein großere Teil der Nutzer überhaupt nicht den max. höchsten Vertrag ( = teuersten Vertrag ) nimmt und das die Nachfragebündelung gerade mal 22% Interesse zeigte, kannst dir selber ausrechnen, wie viele Jahre das laufen muss, bis alleine der Ausbau bezahlt ist. Zudem noch Betriebs- und Wartungskosten einpreisen, das bist schnell mal bei über 10 Jahre, die es braucht, die alleine der Ausbau wieder reigekommen ist.

    Nein, die Leute wollen Glasfaser, verstehen aber nicht, wieso die eine Straßenseite was bekommt und die andere nicht oder wieso die Müllerstraße ausgebaut wird, die Mayerstraße aber nebenan nicht.

    Das Problem ist aber nicht neu bei FTTH, sondern gibt es schon seit es Internet für den Hausgebrauch gibt. Der Nachbar hat Kabel, aber wir nicht, die andere Strasseseite hat DSL 250Mbit und bei uns kommen nur 175 MBit an ( ist bei uns übrigens auch so )


    (klar, mehr Bandbreite … nur, braucht man die dann wirklich?).

    95% der Leute, egal ob Familien mit oder ohne Kinder, kommen problemlos mit ner 250 Mbit/s Leitung locker aus, das reicht für YT, Instagramm und TV-Streams auf 2 TV paralle locker aus.

    Ich kenne bei mir im kompletten Bekanntenkreis 1 Person, die viel Bandbreite zuhause braucht und nutzt - Bekannter von mir sehr viel CAD zuhause macht und da große technische Zeichnungen und Projektdaten mit der Firma austauschen muss, das sind jedes mal etliche GByte und da willst zuhause nicht mit 50 MBit/s Uplink stunden darauf waren.

    Für mich persönlich, ich brauch meinen GBit-Anschluss auch nicht, aber ich möchte mehr Uplink haben, weil ich viele Daten in die Cloud sichere, da nerven eben die 50 MBit/s beim Kabelintert im Uplink gewaltig, selbst die möglichen 75 Mbit/s sind da auch nicht besser ( für 15€ mehr ), wenn ich für 5€ obendrauf dann 500 Mbit bekommen kann.

    Der Artikel zeigt aber auch, dass Kartenzahlung schon einen gewissen spürbaren Umsatzanteil kostet. Für Girocard-Zahlungen erscheint mir das noch angemessen (6–8ct pro Transaktion, 0,24% Umsatzanteil), für Kreditkartenzahlungen (1% und mehr) schon weniger.

    Muss man gegenrechnen, was kostet es mich an Ladenbetreiber, wenn ich jeden Tag Bargeld zur Bank bringen und einzahlen muss ( Zeit, Aufwand, Fahrerei ). Früher wurde das in eine Geldkassette gepackt und im Nachttresor eingeworfen, ich glaube das gibt es schon zig Jahre nicht mehr.
    Mit Scheinen kannst zum Geldautomaten, bei Münzen wird das kritisch und aufwendig.

    und Bargeld willst ja auch nicht im Laden liegen lassen über Nacht und nach Hause mitnehmen schon mal garnicht.

    Wer das Onlinebankingprogramm MoneyMoney ( MacOS ) nutzt, nur als Hinweis, Kontoanrufe der Kreditkarten bei easybank funktionieren derzeit nicht und es wird auch einige Zeit dauern, bis ein Update dafür kommt.

    Falls es jemanden interessiert - MoneyMoney funktioniert mit der Easybank nun, man muss das Kreditkartenkonto aber neu einrichten


    Ja, die meinte ich eigentlich auch. Also die mit Hochprägung waren besser als die jetzigen Karten, und die neuen von der Easybank gefallen mir am wenigsten

    finde ich garnicht, die Hochprägung ist nervig, weil ich ein Kartenvallet nutze und da stört die Prägung nur

    Mit Kartenzahlung wird es transparenter.“

    Genau aus dem Grund wollen einige Betriebe die eben nicht - ohne denen was schlechtes zu unterstellen, aber ist merkwürdig.


    2 Dönerläden hier bei uns - nur Barzahlung

    ausl. Restaurant in Düsseldorf - nur Barzahlung


    Das mal elektr. Regiostrierkassen manipulieren kann, hat ja schon bekannte Sterneköche in die Schlagzeilen gebracht.

    Ich hab mittlerweile kein Bargeld mehr in der Tasche, dann gabs beim Dönerladen eben nichts, sondern der Imbiss nebenan hat was verdient, weil dort geht Kartenzahlung. Meine Friserin ist froh um jeden der per Karte zahlt, erspart ihr die Rennerei zur Bank um das Geld einzuzahlen.

    Als Steuerzahler (und als Verbraucher) bin ich froh, dass das nicht gemacht hat.

    Davon mal abgesehen, das die gigantischen Summen verschlingen würde, es hätte aber auch seine Vorteile:

    - der Staat baut und betreut das Netz, egal ob nut FTTH oder Mobilfunk

    - die Provider kaufen ihre Kapazitäten ein und vermarkten diese.

    Damit hätte wir nicht 3 verschiedene halbwegs gute Netze sondern eine richtig gutes ( naja, das müsste natürlich dann eine kompetente Firma machen und kein Staatsbetrieb, aber diese Firme dürfte keine Verträge vermarkten, auch nicht über Tochter/Beteiligungsgesellschaften ) und für die Provider bestehen gleiche Voraussetzungen.

    Der Zug ist aber abgefahren, das hätte schon vor 30 Jahren gemacht werden müssen, als das Zeitalter von D-Netz began.

    Es gehört eine Gemeinde-Fläche komplett umgerüstet, d.h. alle Telefon-Anschlüsse dort anfassen und umstellen. Wirklich alle.

    komplett Umrüsten halte ich für falsch, aber mit FTTH eine zusätzliche Alternative schaffen.

    Letzteres wird ja bei uns gemacht, wir haben bei uns im Haus DSL mit max 175 MBit/s, wir haben Vodafone-Kabel mit GBit und dennoch wird FTTH ausgebaut und das ist gut so.
    Ich will selber wählen können, ob ich weiter Vodafone-Kunden bleiben werden ( was ich partou nicht will bei dem Ranz-Laden ) oder zur Telekom gehe.


    Wäre nur ein Anschluss mit FTTH vorhanden, gäbe es ein Monopol, weil die ersten 24 Monate kannst nicht wechseln und wechseln geht auch nur, wenn der Netzbetreiber die Glasfaser auch für andere öffnen - bei der DG bei uns nicht der Fall ( wobei damals Vodafone im Gespräch war ) , bei der GlasfaserPuls derzeit nicht der Fall ( nur Telekom möglich ).

    Die Stadt hat bei uns über die Förderprogramme ausgerufen um als Zeil eine Vollversorgung zu erreichen - den schaffen die nach jetzigen Stand nicht mehr.
    Ausser die GlasfaserPlus übernimmt weiter Mehrfamilienhäuser, welche die Deutsche Glasfaser nicht ausbauen wird - das ist derzeit in Prüfung. Für 262 WE gibt es schon grünes Licht, 1000 weiter stehen noch im Dunkeln, ist natürlich ne Kostenfrage, weil die teilweise weit abseits des Ausbaugebietes der GlasfaserPlus liegen.