Wenn sich ein Bundeskanzler inerhalb von Minuten von der AfD abgrenzt, um dann im direkten Anschluss seine These zu verteidigen, daß Ausländer das Stadtbild stören würden, kann man das dann schon als Schizophrenie bezeichnen? Ich unterstelle hier nichts, ich frage nur.
Auf der einen Seite hat er leider Recht ( was sein "Stadtbild" betrifft ) auf der anderen Seite ignoriert er aber genau auch das was ihm über 20% der Wähler versuchen klar zu machen und die - ich nenne sie mal Mitte-Links-Parteien - nicht verstanden haben und daher aus Protest AfD wählen.
( ich war vor einigen Wochen abends unfreiwillig mit der Strassenbahn unterwegs - kam mir an der Haltestelle vor wie mitten auf dem Basar in Africa )
Wobei ich mir sicher bin, wenn die AfD die KanzlerIn stellt, das Land hier endgültig den Bach runter geht - da kann man nur eines noch machnen, möglichst schnell auswandern und zwar weit weg.
Erst hat die Union die Zustimmung zu den bereits abgesegneten Verfassungsrichtern zurück genommen, und dann Pistorius mehrfach beim Wehrdienstgesetz vorgeführt. Also wer tanzt hier wem auf der Nase herum?
Die Verfassungsrichterin war ein Thema für sich.
Pistorius will Wehrpflicht für alle - womit er auch in meinen Augen vollkommen Recht hat, die Wehrpflicht hätte nie abgeschafft werden dürfen, aber die Forderung stößt gegen die Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag, da ist nur die Rede von "auf Freiwilligenbasis".
Aber das zeigt mir ganz deutlich, es gibt keine Zusammenarbeit zwischen den, egal wer schuld ist oder Recht hat.
Mir fehlt bei denen auch der Mut ( ums freundlich zu sagen ), mal unbequeme Entscheidungen zu treffen, weil die einfach Angst haben Wählerstimmen zu verlieren.
Die ganzen Politiker müssten jeden Morgen, wenn die Den Bundestag betreten, noch mal ihren Amtseid aufsagen, damit die jeden Tag dran erinnert werden.
"...dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden,...."