Beiträge von Tom4711

    Dass es bei Kuka schlecht läuft liegt neben den politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen an hausgemachten Problemen und Arroganz.

    Natürlich - wie sagt man immer: "Der Fisch stinkt vom Kopf" - viele Probleme deutscher Unternehmen sind auch in falschen Management-Entscheidungen begründet, z.b. einem Verkauf für schnelle Geld ins Ausland und dann rum jammern, das die bösen Chinesen alles kopieren und billiger verlaufen. Die kaufen sich das KnowHow einfach und bauen es dann selber.

    Da müssen wir als Firma uns nicht wundern, wenn man so arrogant ist und nicht mal Kundenkontakte pflegt, das die Kunden mir den Mittelfinger zeigen und auch im Ausland kaufen, weil die Firmen wissen wie es läuft.

    Bei Heise feiern die Leute einen Landmaschinen-Roboter von Fendt - früher mal deutsches Unternehmen, heute haben die Amerikaner dort das sagen - nämlich AGCO, denen u.a. auch John-Deere gehört.

    Was will man dazu noch sagen.

    Würd dich an deiner Stelle auch so machen.

    Dito.

    Wobei ich keine Lust mehr auf die jährlichen zweimal Rädertauschen. Zuhause hab ich keinen Platz die zu lagern, ergo würde die beim Händler gelagert und direkt gewechselt, das kostet bei VW mittlerweile 94€/Wechsel inkl. Einlagern - Reifenhändler nehmen sogar noch mehr.
    Da ich wenig fahre und auch die Freiheit habe, bei Schneefall auch mal das Auto stehen zu lassen - kommt hier am Niederrhein eh selten vor, bin ich auf Ganzjahresreifen umgestiegen letztes Jahr und das war eine gute Entscheidung. Neue Sommer- und Winterreifen währe eh fällig gewesen.
    Selbst wenn jetzt nach 4 Jahren die Reifen runter sind, spare ich da immer noch Geld mit.

    . Sie ist inzwischen fast 60, hat seit Beginn ihrer beruflichen Laufbahn dort im Lager gearbeitet, und hatte alle Hoffnung bis zur Rente bleiben zu können. Satz mit X, war wohl nix. Irgendwie habe ich seit der Bankenkrise den Eindruck, dass es hierzulande nur noch bergab geht.

    Je nach was sie gemacht hat und wie flexible sie ist, ist es auch mit 60 Jahre noch möglich einen neuen Job zu finden.

    Viele Firmen suche gerade erfahrende Leute, auf die mehr Verlass ist als der Gen-Z und Co. ( Originalworte einer Bekannten von mir die Personalberaterin ist )


    Man muss nur flexible sein und was neues machen wollen und nicht die Augen zumachen.


    Ich bin auch kurz vor 60 und bekomme noch laufen Anfragen über Heathunter für nen Jobwechseln.

    Korrektur, auch im Festnetz. Mir ist es nur nicht aufgefallen, weil meine Fritzbox die Anrufversuche gleich versenkt, und erst gar nicht zum abgeschlossenen Telefon durch gelassen hat. Seit dem 12. November haben die es praktisch jeden Tag versucht, manchmal sogar zwei mal. Die haben doch echt einen an der Waffel.

    Bei mir kommen die direkt auf die Blacklist, egal ob Festnetz oder werden im Handy gesperrt - vor allen weil die jeder unmöglichen Zeit anrufen.


    Ich hab mal Anrufe eines Call-Center eines bekannten Unternehmens hier aus der Region bekommen, teilweise 10 Anrufversuche direkt hintereinander - sich sag nur Dialer.

    Nachdem die auf freundlich Aufforderung, meine Rufnummer aus ihre Datenbank zu löschen und weitere Anrufe zu unterlassen - nicht reagiert haben, muss die eben einen mit dem Hammer bekommen. ( Antwort: "Ihre Rufnummer steht nicht in unserer Datenbank" )

    Beschwerde bei der BNetzAG, schön die Anrufliste aus der Fritzbox exportiert und mitgeschickt - den wurde eine Unterlassung auferledigt mit Androhung einer Strafe in 5-stelliger €-Höhe - komischerweise war danach direkt Ruhe.

    Kleine Ergänzung noch, nur so ein Beispiele, was hier bei uns falsch läuft:


    Heute in der Presse:

    KUKA will 560 Stellen abbauen - KUKA Weltmarktführer im Bereich Industrieroboter, war mal ein Deutsches Unternehmen, gehört heute zu 100% den Chinesen.

    Grund für den Stellenabbau: Mangelnde Nachfrage aus der Industrie, hautpsächlich Autoindustrie - was ein Folge der Probleme dort ist und

    günstigere Konkurrenz aus Asien !


    Ich sag mal so, die Chinesen haben KUKA nicht gekauft, weil die in Deutschland so eine tolle Produktion haben, die haben KUKA gekauft, weil die so eine gewaltige KnowHow in der Branche habe - das gehört denen nun und die können machen damit was die wollen, z.b. auch in China produzieren.

    Was wird auf lange Zeit mit dem Standort in DE passieren.....


    Der früher Vorzeigebereich von Deutschland "Maschinenbau" wird immer mehr ausverkauft.

    Das sieht Tom4711 aber teilweise ganz anders,der meinte der Zug wäre schon abgefahren,vor allem im Vergleich mit den USA und Softwarelösungen.dort.

    Das sehe nicht nur ich so, sonder viele Leute, die sich halbwegs für Technik interessieren.

    Mikroprozessoren usw. entwickelt man nicht von heute auf morgen, das dauert Jahre und dann hast du noch keine Fertigung. Was hab ich letzten von einem Bekannten gehört, der in der Branche tätig ist, ein Reinraum-Produktionsanlage aufzubauen bis die die volle Produktionsleistung und geringe Ausschussraten hat, dauert bis zu 10 Jahre. Das sind in der Mikroelektronik Welten.
    Einzig gut, das wir in Europa noch die Produktionsanlagen für Halbleiter entwickeln und bauen und die anderen da von uns abhängig sind.

    Deutschland / Europa hat sich ja Jahrzehnte schon auf die faule Haut gelegt und mal alle ins Ausland verschoben, weil die Produktion dort viel günstiger ist - das bekommen wir jetzt knallhart um die Ohren gehauen und das vielfach. Die Asiaten haben sich freundlich bedankt und hintenrum totgelacht.
    Wenn die Chinesen keinen Bock mehr haben, drehen die uns den Elektronik-Lieferhahn zu, wenn die Amis keine Bock mehr haben, drehen die uns den Softwarehahn zu und wir machen einfach mal garnicht daran.

    Was war vorgestern noch zu lesen, die Stadt München will einen großen Auftrag an Microsoft für Clouddienste geben - München, das war doch die Stadt, ide klaglos bei der Migration auf OpenSource versagt hat - oder anders gesagt, plötzlich wieder damit aufgehört haben, als Microsoft seine neue Niederlassung in München bauen wollte.
    Was will man da noch sagte, - die haben nicht gelernt.

    Und was Software betrifft - was haben wir in Europa noch an großen Herstellern oder Dienstleistern für z.b. Clouddienste.
    Software fällt mir nur SAP ein, Suse als Linux-Distributor, dann wird die Luft schon dünn.

    Cloud-Dienste für Unternehmen, die MS, AWS oder GCP die Hand reichen können - wüsste ich keinen. Dei Schwarz-Gruppe arbeitet dran, aber mehr für internen Gebrauch, Hetzner, Ionos, etc. vielleicht noch in Ansätzen, aber gegen eine Azure oder AWS kommen die nicht an.

    Der Herr Bundeskanzler spricht und selbst der Redakteur erwähnt es nicht in seinem Komentar.

    Ist ja nicht die erste Luftnummer, die die Merz-Regierung produziert.

    Ich bin schon mittlerweile von meiner Prognose abgekommen, das diese Regierung max. 2 Jahre hält - ich hab das schon auf 1 Jahr korrigiert, der nächste Knall kommt mit dem Rentengesetzt - wenn die JU ihre Blockade durchzieht.
    Dann sehe ich keine Zukunft mehr für Schwarz-Rot.

    Dazu kommen die Fehlbesetzungen mit Bas und Reiche.

    Grund ist oft verschiedene Läger bzw. Versanddienstleisteranbindung und -auslastung.

    Die werden alle ans selbe Verteilzentrum in der Nachbarstadt geliefert und von dort kommt der Auslieferfahrer.

    Es ist also kein Problem die Lieferung dort zu sammeln und in eine Tüte zu verpacken

    Ändert nichts daran, das ich als Kunde den bevorzugten Liefertag auswählen kann für die komplette Lieferung und Amazon dann doch macht was die wollen, zumal Amazon noch bestimmte Tage als Liefertage vorschlägt.
    Der Fahrer ist gestern abend für zwei kleine Teile extra gekommen - Optimierung sieht für mich anders aus.

    Warum kann ich bei Amazon den Liefertag für eine Bestellung auswählen, wenn Amazon doch liefert was die wollen.


    Beispiel:

    Gestern 5 Teile bestellt, eines kann erst Dienstag geliefert werden, also hab ich für alle als Liefertag Dienstag gewählt.

    Und was macht Amazon:

    - zweit Teile werden heute geliefert

    - zweit Teile Montag

    und das letzte dann am Dienstag.


    Die sind selten dämlich, Dienstag kommen die für ne Tube Klebstoff .....

    angeblich will Bundeskanzler Merz gar keine chinesischen Firmen quasi miteinbezogen sehen.

    "selbst produzierte Komponenten" ersetzen - selten so gelacht.

    Wer soll die den produzieren ?

    Die Kanzleraussage ist genauso eine Luftnummer, wie die Erklärung der Regierung, nach den Dronenvorfällen an belgieschen Flughäfen kürzlich, das Deutschland Belgien bei der Abwehr von Drohnen unterstützen will - wir bekomme es ja nicht mal an unseren eigenen Flughäfen hin, aber große Reden schwingen.