Kündigungsdatum ist normalerweise der letzte Tag des Vertrags (aber wird nicht ganz einheitlich gebraucht). Portiert wird nur montags bis freitags, wenn in keinem Bundesland Feiertag oder Heiligabend oder Silvester ist. Theoretisch kanns auch noch weitere schaltungsfreie Tage geben, wenn ein Netzbetreiber Wartungsarbeiten, Betriebsausflug oder so hat. Wenn dadurch (oder durch zu knappe Kündigung) eine Lücke entsteht, muss der alte Anbieter zum halben Preis weiterversorgen (tagesgenau; voller Preis, wenn der Nutzer dran schuld ist). Rein praktisch machen sie es bei Prepaid glaub ich meistens so, dass sie das Kündigungsdatum bis zur Portierung verschieben. Falls das eine zusätzliche Abbuchung triggert, sollte man aufpassen.
Beiträge von xrw
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Das MMS-Ende steht übrigens schon lang in den Preislisten von Telekom und Telefonica. Letztes Jahr war da allerdings noch Ende 2025 drin. Die Telekom hat schon im Herbst oder so auf Ende Juni 2026 verlängert, bei Aldi Talk ist das erst kurz nach Neujahr passiert (und wie dort üblich, steht da auch jetzt noch »vorbehaltlich einer Verlängerung«).
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Normalerweise sollte es automatisch durchlaufen. Die Regeln dafür waren 2019 im Original so:
Ob ISO-8859-15 heute noch stimmt, ist fraglich, aber kann mir kaum vorstellen, dass sie eine Umstellung auf UTF-8 schon hingekriegt haben, so wie das allgemein läuft. Die Anhänge (worauf sich [4] bezieht) gibts wohl nicht öffentlich, aber technisch sind es jedenfalls irgendwelche X.400-Telegramme.
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Ihr vergesst die Menschen mit negativer Schufa, die keinen Postpaid- Vertrag bekommen können.
Für die ist aber nicht das nötig, was üblicherweise als »Prepaid« bezeichnet wird. Die Tarife bei Simply ließen sich ohne Weiteres per Vorauszahlung abrechnen.
Es gibt ja auch ein Recht auf Prepaid in dem Sinn, dass für Leute ohne ausreichende Bonität Vorauszahlung möglich sein muss. Das gilt auch im Festnetz. Weiß nicht, wer es da anbietet, aber wenn es niemand freiwillig tut, muss die Bundesnetzagentur wen zwangsverpflichten.
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Bei Kündigung sollte Opt-in nur dann nötig sein, wenn die Rufnummer vor Vertragsende portiert werden soll. Am einfachsten ist der Kündigungsbutton. Vodafone hat da auch ein Feld für Bemerkungen, wo man Opt-in verlangen kann. Bei Lidl Connect, wo es im Prinzip genauso funktioniert, hat das bei mir problemlos geklappt (in der Bestätigung geben sie wohl die Opt-in-Gültigkeit chronisch falsch an, aber hat auch mit nominell abgelaufenem Opt-in vor Vertragsende geklappt).
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Allerdings müssen die Inhaberdaten für die zu portierende Rufnummer exakt mit denen beim alten Anbieter übereinstimmen
Nach dem, was von den Regeln von 2019 öffentlich bekannt ist, ist es allerdings längst nicht so streng, wie es oft dargestellt wird. Allerdings ist das Geburtsdatum nötig. Sonst bei Privatkunden nur Nachname und Rufnummer. Der Vorname muss demnach für die automatische Prüfung auf Gleichheit komplett ignoriert werden, Umlaute, ß und æ gewandelt, sonstige Akzente u.Ä. beseitigt, alles auf Großbuchstaben konvertiert und außer Ziffern alle anderen Zeichen (inklusiv Leerzeichen) gelöscht.
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Natürlich bringen aber auch Kunden ihre Rufnummer zu Vodafone mit.
Die Möglichkeit darzustellen, war auch der Zweck meiner Aussage. Wobei ich nicht gewusst hab, ob es M2M-SIMs ohne Nummer in größerer Zahl gibt und wie Multicards und dergleichen gezählt werden.
Warum sollten viele Vodafone Nummern zu o2 und dann zu 1&1 gewandert sein?
1&1 hat früher relativ viel bei Vodafone gehabt. Allein 2019 ist es immerhin um etwa 5 Millionen 1&1-interne Portierungen von Vodafone zu Telefonica gegangen (aus der Klage von 1&1 wegen den von Vodafone dafür verlangten Entgelten ist die Funktionsweise der Portierungen öffentlich bekannt): https://www.bundesnetzagentur.…2/BK2-19-0012_Antrag.html
Durch die Portierungsmöglichkeiten, kann man gar nicht mehr sagen, wer jetzt wieviele Nummern zur Verfügung hat. Man kann nur die Blöcke, die einem Anbieter direkt zugewiesen sind betrachten. Und da hat VDF eben wie gesagt auch genug.
Es ist aber Kriterium für die Zuteilung neuer Rufnummernblöcke (zur eigenen Verwendung). Da müssen 50% der zugeteilten Nummern benutzt sein, egal von wem (was pauschal an MVNOs weitergegeben ist, zählt als benutzt). Die Informationen werden für das Routing ohnehin benötigt und sind aus der Portierungsdatenbank ermittelbar.
Wie das mit den M2M-Nummern ist, ist mir allerdings nicht klar. In den mir bekannten Dokumenten wird eigentlich unterstellt, dass es andersartige Nummern nicht gibt.
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Spezielle Sachen braucht man ja eigentlich auch nur für die Aufladung und nicht für Prepaid an sich. Teltarif listet die Tarife nicht ganz unzutreffend als kostenlos mit Bereitstellungsentgelt. Limits müssen wegen der Drosselung bei beschränkten Volumen heute eh überall umgesetzt sein.
Das übliche Konzept bei Prepaid hat eigentlich keine Existenzberechtigung mehr. Nicht umsonst stirbt es langsam aus. Seit die selbstverlängernden zeitbasierten Optionen oder Tarife dominant geworden sind, ist es in der faktischen Benutzung in der Regel wie Postpaid, bloß umständlicher und teurer. Aber vorallem die Telekom scheint bei den sinkenden Zahlen Panik zu bekommen. Teilweise ist es wohl auch noch geeignet, Leute abzuzocken. Aber Drillisch hat da seit jeher eher andere Methoden.
Transparent ist bei Prepaid auch nichts besonders; der einzige Punkt ist, dass das Risiko auf das Guthaben beschränkt ist. Ließe sich bei Postpaid aber auch machen. Die Funktionalität muss ja heute wegen dem verpflichtenden EU-Roamingdeckel ohnehin vorhanden sein. Muss ja nicht gleich so radikal wie bei Simply auf null gedeckelt sein.
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Die Jahrespakete von 1&1 waren offenbar doch echtes Prepaid und im Gegensatz zu den meisten anderen auch wirklich Pakete. Also ohne die Möglichkeit, irgendwelche zusätzliche Kosten zu verursachen, ohne automatische Verlängerung und folglich ohne irgendein Konzept von »Guthaben«.
Vielleicht sind sie nicht wie gewünscht gelaufen. Vielleicht war es aber auch von vornherein nur ein beschränkter Test für das, was jetzt Simply hat. Der offensichtliche Nachteil für 1&1 war jedenfalls, dass der Kunde nicht kündigen muss. Und an dem Punkt sind sie ja normalerweise beinhart.
