Beiträge von Hightower2004

    Es gibt gute Nachrichten...

    Seit Tagen sinkt die Anzahl der Covid-19 Intensivpationenen. Die Massnahmen scheinen also nun endlich Wirkung zu zeigen.


    Inzwischen ist die Zahl der intensivmedizisch behandelten Covid-19 Patienten wieder auf unter 5.000 gefallen!


    Die Auslastungsquote der Krankenhäuser ist zwar unvermindert konstant hoch, aber das wird sich hoffentlich auch bald wieder zum Besseren wenden.


    Nach meiner Meinung wäre eine Verlängerung der aktuellen Maßnahmen notwendig um diese Zahlen weiter zu drücken. Eine Verschärfung sehe ich derzeit nicht gegeben. Es sei denn es gibt Hinweise dass die aktuellen Maßnahmen nicht gegen die neuen Mutationen helfen.

    Deine Logik erstaunt mich immer wieder...

    Egal, sie dürfen es und das ist der springende Punkt. Gerade in solchen sensiblen Bereichen. Und der dumme Normalbürger soll sich einsperren?

    Diplomaten geniessen Immunität und müssen daher keine Strafverfolgung fürchten. Und deshalb verhalten sie sich im Straßenverkehr nicht immer so wie sie sollten:

    Zitat

    Weit vorne bei den Chaoten fahren in Berlin die Angehörigen des Diplomatischen Dienstes mit. 2015 haben sie mit ihren 2.786 Fahrzeugen 24.118 registrierte Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr begangen. ... Unter den Verstößen sind auch 79 Verkehrsunfälle, in die Diplomatenautos verwickelt waren. Dabei wurden 2015 insgesamt 25 Menschen verletzt. In 50 Fällen liegt sogar ein Verdacht auf Unfallflucht vor.

    Nach Deiner Logik soll sich also "der dumme Normalbürger" nicht mehr an die Verkehrsregeln halten, weil es Ausnahmen gibt? Gerade in so einem sensiblen Bereich wie dem Strassenverkehr mit mehreren Tausend Toten und Verletzten pro Jahr?

    Diese 0,37% bei Infektionen weiter arbeiten zu lassen entspricht planmäßig durchgeführten Superspreading-Events. In manchen Landkreisen machen daher die Heimbewohner fast die Hälfte der Infizierten aus. Es liegt mir fern Quarantäne-Bruch zu verteidigten, aber hast du je mal gehört dass Quarantäner-Brecher einen ähnlichen Impakt verursachten? Also lass mal die Kirche im Dorf.

    Ich halte es auf jeden Fall auch für falsch, dass bestimmte Personengruppen von Quarantäne oder anderen Schutzmassnahmen abgeschlossen sind und dass Regeln prinzipiell auch für alle gelten sollen. Aber Saftkocher schrieb, dass es unverhältnismäßig sei, dass sich die Menschen in Quarantäne begeben sollen, nur weil ein bestimmter Berufszweig davon ausgenommen ist. Ich habe aufgezeigt, dass diese bestimmte Berufsgruppe nur einen winzigen Bruchteil der Bevölkerung ausmacht. Die Verhältnismässigkeit ist also gegeben.

    Wieso sollten sich die Leute an Quarantäne halten, wenn z.B. Pflegepersonal damit legal arbeiten darf? Steht in keinem Verhältnis!!!

    Bei solchen Aussagen muss ich wirklich an der Intelligenz der fragenden Person zweifeln. Aber ich versuche trotzdem sachlich und mit Fakten zu antworten:

    1. Nach der Pflegestatistik 2015, (erschienen 2017) gewährleisten 310.539 Altenpfleger und Altenpflegehelfer in 13.300 ambulanten Pflegediensten und in 13.600 stationären Pflegeeinrichtungen eine qualitätsvolle Versorgung der Pflegebedürftigen(1)
    2. Zahl der Erwerbstätigen stieg im Jahr 2015 auf 43 Millionen Personen(2)
    3. Ende 2020 haben in Deutschland nach einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 83,2 Millionen Menschen gelebt.(3)

    Das bedeutet: 0,72% der Erwerbstätigen bzw. 0,37% der Wohnbevölkerung(4) sind Altenpfleger und Altenpflegehelfer.


    Warum sollen sich deshalb 99,28 % der Erwerbstätigen bzw. 99,63% der Wohnbevölkerung(4) sich nicht an die Quarantäne halten? DAS!!! steht in keinem Verhältnis!


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    (1) https://www.bundesgesundheitsm…raefte/beschaeftigte.html In dieser Quelle wird auch die Zahl von knapp 1,1 Millionen Personen genannt, die in ambulanten Pflegediensten und stationären Pflegeeinrichtungen beschäftigt sind. Hierzu gehören nach meinem Verständnis aber auch das Personal in der Küche, Verwaltung, Transport, für die Reinigung u.a. Also Personen, die keine Altenpflegefachkräfte sind und daher nicht von der Regelung betroffen sind.

    (2) https://www.destatis.de/DE/Pre…16/01/PD16_001_13321.html

    (3) https://www.destatis.de/DE/The…kerungsstand/_inhalt.html

    (4) Mir ist bewusst, dass ich hier die Zahlen von 2015 und 2020 vermische, halte aber die daraus resultierenden Abweichungen für nicht signifikant.

    Es wird immer bekloppter: Der "Freistaat" Sachsen plant Knast für Corona-(Ver-)Brecher.


    https://www.bild.de/bild-plus/…igerer-74898904.bild.html

    Selbstverständlich. Und das ist gut so. Aber was Du nicht schreibst ist, es geht nicht um die Nichteinhaltung der Abstandsregel sondern um Quarantäne-Verweigerer. Wer sich also nicht selbst wegsperren kann (weil möglicherweise eine Gefahr für andere) muss eben von staatlicher Seite weggesperrt werden.


    Und ich hoffe, dass diese Leute die Kosten für Kost und Logie selbst zahlen müssen.

    Beim Thema Briefwahl geht übrigens die AfD konform mit Donald Trump:

    Die Mär von der gestohlenen Wahl


    Also für einen ausreichenden Popcorn-Vorrat sorgen, sollte es dazu kommen...

    Das Problem in den USA war/ist, dass es

    1. Keine Präsidentenwahl auf Bundesebene gibt, d.h. es gibt keinen verantwortlichen Wahlleiter (wie z.B. in Deutschland der Bundeswahlleiter).
    2. Jeder Bundesstaat wählt die "Electors" nach dem Wahlrecht des jeweiligen Bundesstaat. Dies führt dazu dass...
    3. In einigen Bundesstaaten, nicht ein Eintreffen des Stimmzettels relevant ist, sondern der Poststempel
    4. In einigen Bundesstaaten die Briefwahlumschläge erst nach Schliessung der Wahllokale angefasst werden dürfen (also um die Rechtmäßigkeit der Briefwahlstimme zu prüfen)
    5. In einigen Bundesstaaten die Stimmen in den Wahllokalen vor den Briefwahlstimmen ausgezählt wurden und diese Zwischenergebnisse auch offiziell weiter gemeldet wurden.

    Keine Ahnung wieso man Wahlen verschieben muss. Corona ist ja nicht erst seit heute da. Wozu gibt es die Briefwahl?

    Klar, bisher musste man die aktiv beantragen. In Corona-Zeiten könnte man einfach jeder Person die Unterlagen per Post zukommen lassen.

    In der Schweiz gibt es etwa vier Mal im Jahr Abstimmungen. Die Wahlberechtigten müssen gar nichts unternehmen. Die bekommen einen dicken Umschlag mit den Stimmzetteln plus einer sachlichen, neutralen Schilderung des Sachverhalts, sowie das Stimmergebnis des Parlaments bzw. Empfehlung des Bundesrats. Man muss die Unterlagen also nur beim Gemeindebüro abgeben oder in den Briefkasten werfen (ob das Porto zu zahlen ist, hängt von der Gemeinde ab).