Beiträge von s-elch

    Ich kann vzinn in jedem Wort Recht geben. Mit meinem RC30 plus für knapp 300 EUR (iirc 2003 gekauft, war ein "Vorjahresmodell" und preislich daher ein echter Schnapper) bin ich top zufrieden. Lediglich die hinteren Speichen hätten bessere Qualität haben können, bzw. ich hätte ordentlicher Zentrieren müssen. Besonders in der dreistelligen Gewichtsklasse sollte man nicht weniger Qualität als "Gudereit Einsteigerklasse" oder halt das Äquivalent preiswerter 250-400 EUR Räder kaufen.


    Ich hätte damals Baumarktmodelle für einen ähnlichen Preis haben können, aber deutliche Abstriche in Sachen Qualität machen müssen. Gottseidank kamen ein paar technische Neuerungen auf, die mir das Schnäppchen ermöglich hatten. U.a. waren es die Nabendynamos und eine neue Schaltungs-Modellreihe. Ersteres wäre "nice to have", aber mit der einfachen Schaltung (Acera/deore-Gemisch) bin ich 100% zufrieden. Bei dem Gudereit ist noch ein kleines Manko dabei: ein paar wenige Schrauben und Unterlegscheiben setzen Rost an. Ich hätte mir gewünscht, man hätte die 5 EUR Aufpreis hingenommen um komplett rostfrei zu produzieren. Äußerst postiv hingegen war der anfangs unbeachtete Pletscher-Systemgepäckträger. Kurz zusammengefasst: Ich würde mich jederzeit wieder in der Gudereit Einsteigerklasse umgucken - besonders bei Vorjahres- und Auslaufmodellen :)


    Für meine Freundin musste schnell ein Rad her. Ein meiner Meinung nach zu 95% technisch gleichwertiges Rad haben wir dann bei AT-Zweirad in Altenberge gefunden. Dort mussten wir rund 100 EUR mehr bezahlen. Empfehlen kann ich das trotzdem: ebenfalls ein grundsolides Rad. Und den Mehrpreis hat man für die Unterstützung eines guten deutschen Mittelständlers auch nicht verkehrt angelegt.


    Für unsere Jahreslaufleistung von mehr als 2000 km als gutes Transportmittel reichen die Räder völlig. Allerdings würde ich sie schon als recht weit unten angesiedelte Lösung ansehen, auch für deutlich weniger Gebrauch. Lediglich der Wartungsaufwand wird bei weniger Nutzung geringer ausfallen ... und man könnte sich z.B. das bei meinen Modellen ordenlich Upgrade des Sattels (in der höheren Gewichtsklasse versteht sich :D) sparen. Nicht knausern sollte man meiner Meinung nach bei den Mänteln: Wir fahren mittlerweile auf Continental Contact Kevlar. Damit ist nach mittlerweile jahrelanger Nutzung ohne Schonung nicht ein Schaden aufgetreten. Die Schwalbe Marathon Bereifung bei Auslieferung war offensichtlich jeweils das entscheidende Quentchen schlechter. Das ist allerdings meine Meinung - andere fahren mit den Mittelklasse-Schwalben gut.

    Da will ich jetzt auch mal meinen Senf hinzugeben - schließlich gucke ich mich in ähnlicher Richtung schon eine Weile um, weil mein Genion online ohne Handy in Zukunft höchstwahrscheinlich wegen wegfallender Homezone-Notwendigkeit die Berechtigung verlieren wird. Außerdem stört mich das Gebaren von o2 sehr: Zu den schon hier im Forum allgegenwärtig anzutreffenden Murren über unangekündigte Preiserhöhungen kommen bei mir noch ein Kundenservice, der mittlerweile sämtliche negativen Einschläge verfestigt und dazu alles positive Verloren hat. (Konkret: Die Servicemitarbeiter haben immer weniger Ahnung, reagieren mittlerweile pampig und die bei mir bisher immer äußerst gute Kulanz ist wohl Geschichte). Außerdem habe ich es in Discounterzeiten langsam satt, dass sich der kleinste Netzbetreiber bezüglich Tarifen, Optionen und co die haarsträubensten Dinge einfallen lässt, um Bestandskunden zu kneifen. Aber egal ... der Ärger musste raus - zumal ich unten leider nochmal ordentlich pro o2 votieren muss :)


    Mir ist ebenfalls wichtig, klare Strukturen in den Tarifen zu haben. Ich bin ebenfalls Wenigtelefonierer mit schwankendem Telefonieaufkommen. Mit Prepaid habe ich grundsätzlich kein Problem, solange es vernünftig gehandhabt wird (evn, automatische Aufladung, schnell durch Kreditkarte, variabel am Geldautomaten, per Überweisung und cashcodes). Simyo ist in der Hinsicht die beste Lösung, die ich bisher gesehen habe. In Sachen Tarifen gäbe es ja ein paar interessante Postpaid-Alternativen. Allerdings mag ich es nicht, dass sich die Kollegen von einer Aktion zur nächsten hangeln. Wenn mir postpaid so wichtig wäre, würde ich doch lieber noch ein paar cent drauflegen und zu einem Genion greifen: Die interntarife sind noch günstiger und vielleicht hat der Homezoneeffekt irgendwann doch einmal seinen Nutzen. Man denke nur an einen innerdeutschen urlaub, einen Notfall durch den man beruflich oder privat kurzfristig an einen anderen Ort gebunden ist, etc. Bezüglich den unsortiereten Rechnungen sehe ich keine Verbesserungsmöglichkeit. (Gottseidank bin ich Alttarifler mit der "schönen" Rechnung.:))


    Im Endeffekt bin ich gedanklich schon ein wenig näher an simyo. Leider verstehe ich nicht ganz, wo die bezüglich der Guthabengültigkeit hängen geblieben sind. Einerseits geben sie die Gültigkeit schon garnicht mehr an und haben eine endgültige Lösung in Aussicht gestellt - andererseits lässt die seit anfang des Jahres auf sich warten. Ist die Kulanzlösung (Guthaben verfällt, wird jedoch auf Kundenanfrage wieder aktiviert, Karte verfällt nicht) noch immer Stand der Dinge? Vielleicht weiß ja wer anders - eventuell im Prepaidforum - was genaueres. Hier ein paar Einstiegsinfos: Teltarif-Meldung


    Zwei Kleinigkeiten zugunsten von Simyo wären auch noch zu nennen: Momentan gibt es Bonusguthaben, wenn man auflädt. Ist zwar nur ein gimmick, aber die 30 Tage gültigen 60 Minuten bei 15 EUR Aufladung sind bis zu 1,5 EUR wert. Ist bisher nur eine Aktion, die allerdings schon verlängert wurde - eventuell kommt das ja im Regelbetrieb. Rechnerisch auf jeden Fall schwerwiegender ist die Möglichkeit, cashcodes bei ebay günstig zu erwerben und dadurch die Tarife nochmals um ein paar cents zu drücken.


    Leider kann ich aber meinen Wechsel nicht ganz vollziehen, was dem TE aber egal sein sollte: ich kann nicht ganz ohne die relativ beste Netzverfügbarkeit von D1 im Sauerland und die 50 SMS, die ich monatlich brauche, lassen meinen alten Genion online ohne Handy mit dem Interntarif von 7 ct und den für mich kostenlosen SMS geradezu aberwitzig günstig erscheinen. Diese Vorteile wiegen komischerweise noch immer die Nachteile der teuren Telfonie in der Hauptzeit auf. In der Nebenzeit ist dieser Tarif für einen Wenigtelefonierer nahezu noch immer discountergünstig. Zwei weitere Faktoren wurden schon angesprochen: (noch) keine Usim, was mir egal ist, aber vor allem: keine MNP. Das letztere ist der entgültige Tod für meine Wechselpläne. Warum ist das eigentlich noch immer so? Ein sehr signifikanter Teil des Marktes dürfte doch vor allem deswegen vor einem Wechsel zum Prepaid-Discounter zurückschrecken und die simyo/penny/aldi-Karte weiterhin höchstens im Zweithandy oder dual-simadapter steckenlassen, oder?

    Na dann wollen wir mal gucken, ob die genauso liederlich mit der Abbuchung umgehen, wie mit den Aufbuchungen in letzter Zeit. Meiner Erfahrung nach dürfte man mit 4-5 Mails rechnen, bis der Fehler auf dem Konto behoben ist. Also Geduld :D

    Arcor im "Festpreis-Paket" ist T-DSL-Resale mit Voip für Sprache. btw: Alice meint nun doch schalten zu können - von daher wird das wohl erste Wahl sein. Obwohl das Angebot für T-com doch schon verlockend ist ....


    Ich werde mit meiner Freundin am WE nochmal etwas überlegen.


    Schonmal Danke für das Angebot!

    Hmm ... habe den Tarifvergleich in letzter Zeit nicht verfolgt - aber irgendwie fühle ich mich jetzt bestätigt, dass das keine hochgradig effiziente Option ist: die "zehnsation" ist ja nicht aufgenommen.


    Könnte man ja einerseits sagen, dass die den ja verständlicherweise mit der MVL verdrahten und wenigstens als eigenständigen Tarif anbieten. Insofern bin ich nicht negativ überrascht, aber mir fehlt ebenso die positive Überraschung :) Da werde ich wohl dabei bleiben, echte Tarife zu empfehlen und nicht auf eine Tarifgarantie nach Anbieters Gutdünken zu setzen.