Re: genion duo und tchibo >>bwhz
Also, ich will ja nicht der Spielverderber sein ... aber ich denke das geht alles so nicht.
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Original geschrieben von charly1
ich will zu meinem genion duo (alter studententarif 13,05/monat mit 10 sek-taktung) und zwei tchibo vertragstarifen für 2 personen eine bwhz zusammenfummeln.
Das geht generell ... aber - siehe unten.
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1. günstige gespräche untereinander.
Das geht mit Tchibo, aber nur solange keine portierten Rufnummern im Spiel sind. Man möge mich eines besseren belehren, aber ich habe die Frage hier öfters gestellt und nirgendwo eine gegenteilige Antwort bekommen. Somit muß ich davon ausgehen, daß Tchibo den interntarif für Anrufe auf Rufnummern aus dem Tchibo-Rufnummerblock gewährt und daher portierte Tchibo-Verträge ankommend keinen interntarif genießen.
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2. immer günstig erreichbar (fremdanruf >>fritzbox umleitung voip>> genion festnetznummer>>bwhz)
Ok, aber wofür? Man kann doch direkt auf der Festnetznummer anrufen. Oder meinst Du nur eine Weiterleitung für eine Voip-Numer?
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3. günstige externe gespräche
15 ct hätte man ja schon direkt mit Tchibo - mit Callback unter ausnutzen der bwhz könnte man besonders für Festnetzgespräche noch einiges einsparen (bitte selber testen, ob die Qualität ok ist). Dazu kann man entweder an der Fritzbox noch weiter basteln, oder eine ISDN-Anlage entsprechend einsetzen, oder einen Voip-Anbieter wie cocosys nehmen.
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4. nur ein handy benutzen.
Unterwegs jeweils nur eins, zu Hause ebenfalls je eines. Macht insgesamt vier, von denen zwei nur zu Hause regelmäßig geladen werden müssen, damit man erreichbar bleibt.
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5. keine angst vor leerem guthaben (kreditkartenaufladung wäre z.b. auch absolut o.k.)
Soweit ich weiß, kann man Tchibo-Prepaid leider nicht mit KK aufladen. Eine Behelfslösung wäre, sich einen oder mehrere Cashcodes im Handy zu speichern und bei Bedarf damit schnell mal eben aufzuladen. Ansonsten geht das Aufladen ja auch recht einfach über Onlinebanking, Bankomat, an der Tanke etc.
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11,50€ pro person und gesprächskosten von 0,15 € / minute und untereinander 0,05 €.
Das ist so nicht ganz richtig. Die Grundgebühr für den genion-Student steht auf wackeligen Füßen: Mit Handy kann man den nicht verlängern, ohne in die neuen Studentenkonditionen zu kommen (5 € Guthaben statt Rabatt). Ohne Handy macht der Vertrag besonders für die angestrebte Nutzung keinen Sinn: er ist je 2 € teurer als ein genion-card online und man würde von den alten Tarifen nicht profitieren können. Außerdem fragt o2 mindestens in Stichproben neuerdings den Studentenstatus ab und zu mal ab. Zu dem Tchibo-intern-Tarif habe ich ja schon oben was geschrieben.
Insgesamt gibt es also drei Möglichkeiten in zwei Gruppen:
1. Mobilrufnummern im unterwegs-Handy nutzen => neuen genion-card duo abschließen und als bwhz-Anker benutzen. Den alten duo-Vertrag auf genion-card duo (eventuell als online mit den FreiSMS) umstellen.
Das aktuelle duo-Gespräch kostet sogar nur 3 cent. Dann kann man entweder die inside-option wählen, um o2-Bekannte sehr günstig anrufen zu können und den Rest über callback erledigen (Festnetz ca. 3 ct, mobil ca. 23 ct) oder man wählt die mobile-option, damit man wenigstens abends für 19 ct direkt in Handynetze telefoniert (Rest über callback)
2. Rufnummern behalten, aber nicht direkt im unterwegs-Handy nutzen. => den Duo-Vertrag auf genion-card duo wechseln, damit man weniger Fixkosten hat. Damit kann man auf den bekannten Mobilnummern angerufen werden, allerdings landen SMS zu diesen auf dem homehandy, welches ja nicht mitgeführt wird. Wegen SMS müßte man also neue (Tchibo-)Nummern kommunizieren. Es gibt einen Interntarif für 5 ct. Für den mobilen Einsatz kommen dann in Frage:
a)Tchibo prepaid
Wenn man sich irgendwie mit dem Prepaid-Modell anfreunden kann, ist die Lösung nicht übel: Interngespräche für 5, extern für 25 cent. Die gesparte Grundgebühr kann man ja für die teureren Gespräche erstmal einsetzen. Weil Festnetz über Callback erledigt wird, kommt man also auf 50 Minuten in Fremdnetze. Bleibt man drunter, liegt man günstiger, kommt man drüber -> siehe b)
b)Tchibo postpaid
Callback für Festnetz, interntarif direkt und Fremdnetze ebenso. Letzteres lohnt sich, wie gerade beschrieben, ab 50 Minuten.
Nummer 2 hätte den Vorteil, daß man bei unterschiedlichen Nutzungsverhalten (Anzahl Fremnetzminuten, Komfortbedarf bezüglich prepaid) zwischen a) und b) beliebig wechseln kann. Sobald Datendienste oder SMS genutzt werden sollen, steigt die Attraktivität von Nummer 1. Zudem da keine neuen Mobilnummern kommuniziert werder müßten.
Viel Spaß beim weiteren Planen!