Beiträge von s-elch

    Ob es eine gute Quelle ist, weiß ich nicht. Allerdings hat meine Freundin auch öfter mal nach Uhren geguckt, die bei ebay als "US-Version, hier nicht zu bekommen" gekennzeichnet waren. Sowohl bei S-Oliver, als auch bei Fossil konnte meine Mutter die Teile dennoch bestellen. Hier ist die Internetadresse ihres Arbeitgebers: Juwelier Becker.


    Wie gesagt: Mit den paar Teilen, die ich dort angefragt hatte, ging es immer. Allerdings weiß ich nicht, ob da ebay-shops mit "nur in US" übertrieben hatte, oder ob Beckers tatsächlich gute Beschafferqualitäten haben :)

    Im Grunde ist Base ja auch auf das Festnetz angewiesen - nur anders herum, als es die @home-Produkte sind. Schließlich dürften die kostenlosen Gespräche ins Festnetz der Schwerpunkt des Vertrages sein.


    Kostenlose oder günstige Gespräche von Handy zu Handy sind, wie ihr auch schon geschrieben habt, durch MNP immer risikobehaftet. Folglich ist das eine Sache, die höchstens in recht überschaubaren Nutzergruppen (Familie, clique, enge Bekannte) brauchbar ist. Abgesehen davon ist um einen wirklichen Wechsel zum Ersatz des Festnetzes für ankommend und abgehend herbeizuführen mehr als nur eine Base-Geschichte nötig: Man müsste verschiedene Nutzergruppen verknüpfen. TMO ist etwas zaghaft auf dem Weg dorthin: -xtra nonstop und click&go für Wenignutzer und Minderjährige -Happy Optionen für Normalnutzer und "Handy haben Woller" -Doppelflat für Vielnutzer.


    Leider wird das noch nicht aggressiv vermarktet und die Verbraucher sind durch Verfallsdaten und Fallstricke (Guthabengültigkeit) verunsichert. Verbesserungswürdig ist das allemal.


    Bis ein Anbieter mal einen breit gestreuten Coup landet, wird sich nicht so viel ändern, dass sich das Nutzerverhalten so stark anpassen kann, wie es Base gerne hätte. Und bis es soweit ist, werden die @home-Hybride weiter Zulauf bekommen. Zu guter Letzt sind da noch weitere Faktoren: Der Festnetzmarkt ist durch Voip unter Druck => günstige Festnetzflats; Voip-Flats sind zwar noch nicht entscheidend, aber tun das übrige. Der gemeinsame Nenner heißt dafür nunmal Festnetz - für ankommend und abgehend!


    Sich nur auf abgehend zu konzentrieren halte ich für einen Fehler.

    Einen Aspekt habe ich auch noch vergessen: Meistens will man ja erreichbar sein ... viele haben aber für den Erstauftritt nach Außen die FN-Nummer und die Sekretärin im Büro. Schließlich möchte man ja nicht immer und überall auf einmal mit neuen Geschäftskontakten/Kunden konfrontiert werden und die Arbeit bei anderen Kunden dafür unterbrechen müssen.


    In der zweiten Schiene ist dann beim Kunden oft auch noch ein "Belohnunssystem" vorhanden: Wenn man dem Kunden die Mobilnummer mitteilt, signalisiert man diesem, wertgeschätzt zu werden. Schließlich darf man jetzt offiziell jederzeit "stören".

    Hmm - nachvollziehbar ist das schon ... aber ich möchte nicht drauf wetten, dass die Rechnung aufgeht.


    Das "D1-Nummer haben müssen" ist dabei ein Faktor. Ich selbst finde es schwachsinnig, dass man aus Prestigegründen eine bestimmte Nummer haben muss. Viele geschäftliche Mobilfunkkunden sind aber auf eine bessere Netzversorgung angewiesen und tun sich daher mit dem Wechsel zu Base schwer.


    Wesentlich problematischer finde ich aber den Ansatz, die ankommende Telefonie lediglich durch kostenloses Base zu Base interessant zu machen. Das hilft nicht vielen. Auch wenn sich dann die kleinen bis mittleren Selbstständigen kostenlos gegenseitig anrufen können, finde ich dass es an einer Lösung im mittleren und unterem Preisbereich fehlt. Für denjenigen, der früher (inkl. Handysubvention) eine Rechnung von 40-50 EUR hatte ist Base interessant. Das ist aber bei vielen Mobilfunkkunden utopisch. Hier fehlt mir der (heimliche) Aldi-Ansatz: Discounter mit 5 ct eplus-intern. Würde Simyo das bieten, zöge das sicherlich mehr. Im Mittelfeld, z.B. in den 100er Time and More, fehlt ähnliches. Z.B. die 5-7,5 EUR eplus-Flat. Würden diese beiden Neuerungen kommen, könnte man den Base-Ansatz meiner Meinung nach erfolgreicher angehen.


    Neben der zu starken Konzentration auf Vielnutzer gibt es aber noch eine Krux: Für viele Kunden ist ein Mobiltelefon per se kein Festnetzersatz. Es wird der Festnetzanschluss wegen der ankommende Festnetznummer (günstige Erreichbarkeit und Seriösität), dem Internetanschluss oder dem komfortablen telefonieren mit Festnetzgeräten auf mehreren Leitungen einfach gebraucht. So wird Base nur zum Zusatz oder Ersatz in nicht konservativen ein-Mann-Betrieben. Das kann doch nicht reichen, besonders wenn man die Privatkunden mit wenig oder moderat Umsatz nicht mitnimmt.


    Ein kleines Beispiel: Hier im Studiwohnheim herrschen auch in Base-Zeiten die "standard-gemischten" Visitenkarten vor: D-Netz plus Festnetz (ganz sicher: Dachdecker, Blitzableiter-Mensch, 2*Elektriker, Generalhandwerker, Heizung+Sanitär,Maler). Lediglich der Fensterputzer hat ausschließlich Diensthandys (kein Base) und der Gartenbauer überlegt, auf Base umzusteigen.

    Shani Ace: Ob das denkwürdige Treiben eines westfälischen Partnerschops schon als "die werben mit der bwhz" bezeichnet werden kann, würde ich nicht unbedingt so sehen.


    Allerdings scheint für mich ebenfalls die langjährige Duldung der Tariflücke ein starkes Argument zu sein.


    Außerdem ist die bwhz mehr eine Tariflücke und ein technischer Zusammenhang, als eine Täuschung von o2. Die RUL ist nunmal kostenlos. Wenn es o2 nicht hinbekommt, die mittelbare Umleitung der Festnetznummer zu unterbinden, müssten sie halt die ganze RUL bepreisen (wie das VF ja auch macht). Nachträglich sollten sie das lieber nicht machen - und bei sämtlichen Tarifänderungen wurde dieses Thema nicht angetastet.


    Von daher neige ich auch zur hier vorherrschenden Meinung, dass es o2 nicht anders möchte und den Vorteil den Kunden mittlerweile stillschweigend gönnt. Bei TMO mag das anders sein - ob die aber den Äußerungen auch Taten folgen lassen, wird man sehen. [Vielleicht setzen die ja auch auf das Pferd, den @home-Tarif für mobile Nutzung attraktiver zu machen und damit die Schreibtisch-RUL-Nutzung unattraktiver zu machen. Siehe "Doppelflat".]


    Mit einer anderen Lücke wird mittlerweile offener umgegangen: Die Internet-GPRS-Flat via Wapflat wurde der CT als "Wir wissen, dass das so genutzt wird und das bleibt auch so" beschrieben. Bei diesem Thema war ich anfangs noch der Meinung, dass o2 das ohne Probleme nachbepreisen könnte. Wenn sogar diese Lücke hingenommen wird ...


    Außerdem geht es bei der bwhz meist nicht um mehrere Stunden täglich oder gewerbliche Nutzung, sondern wohl eher um moderate Verbindung von Features. Sonst würde o2 da schon längst gegen vorgehen. Wer weiß, ob VV, debitel und Konsorten da nicht schon eingeschlagen hätten ... aber wenn der kleine Netzbetreiber jetzt dahingehen würde und mit nachträglicher Bepreisung oder ähnlichem zuschlagen würde - das würde bestimmt die schon jetzt negative Stimmung extrem verschlechtern.


    An greifbaren Argumenten finde ich bei Dir nicht viel. Mag sein, dass es für Poweruser eine Sperre gibt. Wenn Du darauf anspielst, dann bitte Butter bei die Fische. Ansonsten wird jeder dieses Bla und Blubb zu Recht als aufgeblasene Wichtigtuerei verstehen.


    EDIT: Naja, wenigstens machst Du Dich jetzt selbst lächerlich - ich währ in Deinem Glashaus mal ein wenig vorsichtiger mit den Steinen :). Btw: Die Eigenschaft "Troll" findet man hier nicht - mit dem Zusatz "User ist gesperrt" würde ich mich an Deiner Stelle mal bekanntmachen.

    Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Für BWHZ bräuchte ich dann aber gleich zwei zusätzliche Verträge. Bei Vodafone, wo auch eine Kombination mit CallYa denkbar wäre gehts ja nicht.


    Hmm, einer von uns beiden hat jetzt 'nen :gpaul:: Bei genion braucht man einen Vertrag und eine Loop oder Tchibo, die auch noch für 1 ct pro Jahr am Leben zu erhalten ist. Bei Vodafone gibt es doch die kostenlosen Weiterleitungen garnicht, oder? Bei Zuhause only auf jeden Fall nicht, bei der Zuhause option bin ich mir nicht sicher. Zudem ist die Callya teuer am Leben zu erhalten und auch tariflich nicht unbedingt interessant (höchstens wenn man die Happy-Optionen für Prepaid nutzen möchte, aber da sollte ein ausgezahlter Vertrag trotzdem überlegen sein)


    Selbst wenn es mit VF gehen könnte, hat o2 doch die Vorteile auf ihrer Seite:
    -die bwhz wurde sehr lange geduldet
    -die absoluten Grundkosten von 5 EUR sind unschlagbar


    Zitat

    PLZ Bindung wäre ja schwierig, es gibt ja auch Gemeinden die zwar die gleiche PLZ haben aber unterschiedliche Vorwahlen.


    Bezüglich der PLZ-Zusammenhänge verweise ich mal ... hier habe ich das her: http://www.telefon-treff.de/sh…ostid=1700838#post1700838


    Mehr weiß ich dazu auch nicht - zumal das Problem ja in beide Richtungen existiert: flächenmäßig große PLZ-Bereiche, die wohl kaum in Mega-Homezones münden und das im Thread angesprochene "wohnen an der PLZ-Grenze". Vielleicht ist die PLZ-Geschichte nur eine immer vorhandene, zusätzliche Begrenzung des Homebereichs?

    Wenn Du nicht an Parzellentarifen interessiert bist ... dann ist doch prinzipiell eine bwhz was interessantes. Korregiert mich, wenn ich falsch liege: bei TMO kostenlos, aber es wird (Nach)berechnung angedroht, bei VF nicht kostenlos/nicht möglich, bei o2 kostenlos und "lange geübt". TMO hat mit den Discounterkarten die preislich interessantesten Endpunkte für bwhz, o2 mit loop/tchibo sehr genügsame Produkte. Trotzdem ist die Größe der Homezone bestimmt ein zu beachtendes Feature. Bei VF kann man mit der PLZ-Bindung gut, oder auch schlecht fahren (kleine Verständnisfrage: bekomme ich beispielsweise bei der Wahl der PLZ 34431 eine ganze sauerländische Stadt mit 17 Gemeinden? VF zeigt mir dort nur bis zweieinhalb Gemeinden an)


    Außerdem ist noch ein Faktor, welche Boni man bekommen kann. Da fallen mir spontan die bei allen möglichen Studi-Tarife und die Onlinetarife bei o2 ein.


    Um günstig an HOME zu kommen, könnte man auch noch Tarifabschlüsse mit Subventionsauszahlung in Erwägung ziehen. So kann man z.B. die 50er Tarife von VF und TMO effektiv kostenfrei bekommen und mit der kurzen MVL von 3 Monaten für die Option recht flexibel sein.

    Wirklich vermissen dürfte man die 12-Monatsverträge nicht ... jedenfalls was reine Telefonie angeht. Mittlerweile sind günstige discounter im Pre- und Postpaid-Bereich zu finden, die keinerlei Vertragslaufzeit voraussetzen. Dort ist die Subvention, die bei 24-Monatsverträgen üblich ist, quasi in Form von günstigen Tarifen bereits inklusive.


    Einzig für die schwachen Seiten der Discounter wäre ein Laufzeitvertrag immernoch besser: Datenoptionen, Seriösität, hier und da ein paar Details wie kostenfreie RUL, besserer Service etc.


    Wer deswegen nicht zum Discounter greift, muss dann halt mit den Subventionen ein wenig spielen. "Subventionsfreie Angebote" gibt es z.B. bei TMO in Form der Eco-Tarife (waren im Rahmen der DHL-Aktionen recht günstig) oder bei BMWmobil mit den laufzeitgebundenen, aber quasi kostenfreien Professional S. Ganz günstig kann man aber z.B. auch mit Auszahlungsangeboten fahren. Was stört mich da am Ende eine aktive Karte in der Schublade, wenn sie quasi nichts kostet?

    Jetzt sind wir wieder mal im Thema, "ein wie schlimmer Verbrecher man wegen Schnäppchen-Handykäufen" denn so ist. Für mich ist das Thema ausdiskutiert, aber ich kann den Diskussionsbedarf verstehen.


    Allerdings bringt das das Thema nicht viel weiter. Bitte geht doch ins Geplauder damit.


    Wer sich ein wenig einlesen will, bevor er neue Gesichtspunkte beiträgt, kann sich übrigens in diesem Thread bereits ordentlich schlau machen: http://www.telefon-treff.de/sh…ostid=1685800#post1685800

    EDIT: Zweiter :)


    sipgate ist ein voip-Anbieter, der als Besonderheit eine normale Festnetz-Einwahlnummer anbietet. Das ist soweit völlig kostenlos.


    Mit Asterix (voip-Software, mit der sich quasi komplette ip-basierte Telefonanlagen bauen lassen) kann man dann sicher das gewollte herstellen - man muss nur selbst basteln und einen ständig am Internet hängenden Rechner haben. Aber machmal macht ja gerade das Basteln Spass :D