Beiträge von s-elch

    tchibo ist "o2 von einem fremden Anbieter" und gilt bei o2 tariflich sowohl für Anrufe, als auch für RUL als o2-Nummer. RUL zu o2 ist immer kostenlos.


    Die bwHz ist eine schon lange geduldete Lücke im Tarifsystem. Zuerst war ich auch skeptisch, aber o2 scheint sich damit abgefunden zu haben.

    Martyn hat schon richtig gerechnet ... und obwohl ich ungern Trolle füttere - verbessern könnte man schon einiges. Base ist kein Allheilmittel und die Teilzeitflats sind für viele brauchbar. Wer bis Feierabend eh nicht viel telefonieren kann, und seine Gesprächspartner im eigenen Netzt hat und sich ansonsten mit Minutenpaketen anfreunden kann, ist nicht schlecht bedient.


    Kleines Rechenbeispiel, das nicht unrealistisch sein dürfte:


    Jemand möchte ein neues Handy haben, telefoniert im Monat 25 Minuten ins Festnetz, 30 Minuten ins eigene Netz und 35 Minuten in fremde Netze - ansonsten wird in der Happy Abend-Zeit ins eigene Netz telefoniert. Dafür werden 37,5 EUR fällig. Bei Base zahlt man für die Fremdnetzminuten 8,75 EUR für den Tarif selbst 25 EUR und für das Handy rund 10 EUR. Macht monatliche Kosten von 43,75.

    Prinzipiell ist das schon nicht schlecht, ein anderes Prinzipt wäre aber IMHO qualitativ besser und wesentlich einfacher umzusetzen - lediglich der Komfort beim Anrufer leidet im Vergleich ein wenig:


    Wie wäre es die Festnetznummer mit einer Ansage zu betreiben "Der Anrufteilnehmer ruft sie umgehend zurück, bitte legen sie auf"? Wenn keine Nummer übermittelt wird, kann man zur Eingabe auffordern. Die Rückruf-Bereitschaft könnte auf zwei Stufen sicherstellen: Einmal klingelt der Anbieter kurz auf dem Base-Handy an und überprüft, ob man nicht auf der Mailbox landet, zum anderen kann der Kunde per SMS, Telefon und per Internet festlegen, ob er generell Rückrufbereit ist. Zeitgesteuerte Automatismen sind zudem denkbar.


    Neben dem Testanruf auf dem Base-Handy kann auch noch eine SMS mit der Anrufernummer gesendet werden. Die muss nur noch geöffnet werden und bei der Nummer auf den grünen Hörer gedrückt werden.

    Den vorhandenen Genion kann man dann ja auch sehr gut mit dem Tchibo verbinden, um gewisse Vorteile dann bundesweit zu genießen :)


    Im Gegensatz zur bisher genannten Lösung ist das ein unschlagbares Argument. Außerdem sind die günstigen Interntarife nicht übel, wenn man z.B. Familie/Freundin mit Tchibo pre- und postpaid ausstatten kann. Wenn man zudem noch eine Callback-Lösung für Anrufe ins Festnetz nutzt, dann braucht man nicht mehr viel zu rechnen, was günstiger ist. (ohne letzteres fährt man rechnerisch ab 100 Minuten mit der Genion-Tchibo Lösung günstiger)


    Einzige Einbuße ist, dass man innerhalb der Homezone nicht mit dem Mobilgerät für homezonepreise telefonieren kann. Dafür müsste man das an sich fest abgelegte Gerät dann mitnehmen.

    Hallo zusammen,


    auf der Cebit habe ich bei der Fa. FWD eine interessante Sache gesehen. Ich denke es wurde die Audio Com erklärt. Jedenfalls soll es eine 400 EUR teure Lösung sein, die einerseite eine bluetooth-FSE hat, andererseits auch einen Simkarten-Slot hat. Außerdem gehört ein Mikro, ein kleines Display und eine Fernbedienung mit Annahme-/Auflegetaste und Drehrad zur Ausstattung. Der Ton wird über die Autoradio-Lautsprecher ausgegeben. Ich weiß nicht, wie das realisiert wird. Vielleicht werden die Lautsprecheranschlüsse durch die Blackbox geführt.


    Mich interessiert nun, ob es eine abgespeckte Variante gibt. Theoretisch würde mir eine Lösung völlig reichen, die ohne Display und bluetooth auskommt - dann natürlich für einen entsprechend geringeren Preis. Die o.g. Lösung kostet übrigens im freien Handel rund 300 EUR.


    Wenn man nun das Display wegrationalisiert, müsste natürlich eine andere Möglichkeit der Dateneingabe dazukommen - z.B. ein Tastenbedienfeld. Das wird natürlich dann ein wenig schwieriger. Mit Display wäre also schöner. Mir geht es nur darum, eine möglichst günstige Lösung zu haben, die vom Autoradio unabhängig ist, für die Tonausgabe die vorhandenen Lautsprecher nutzt, eine Simkarte aufnimmt. Mehr muss nicht, weniger darf nicht.


    Was gibt es, was kostet sowas und wie sind eure Tips, was ich mir näher angucken sollte?


    Gruß, Matthias

    Sorry, wenn ich den Kern der Diskussion ein paar Beiträge hinterherhinke - aber hier noch ein paar Gedanken zu der Unnötigkeit des Festnetzes:


    Das Festnetz ist auch meiner Meinung nach heute unverzichtbar - selbst wenn es als quasi-Festnetz in Form von HOME oder VoIP-in genutzt wird. Was hätte ich von einer Base-Flat, Homezonetarifen, einer HOME Festnetznummer und VoIP (inklusive der Flats, Adapter etc.) wenn sich nicht der gesamte Telekommunikationsmarkt auf diesen gemeinsamen Nenner einschießen könnte? Die totale Mobilfuk-Flat ist aufgrund der Konstruktion mit "Der Anrufer zahlt die erhöhten Gebühren" im Gegensatz zum Airtime-Modell der USA nicht zu machen. Enum-Nummern werden sich die Leute auch in absehbarer Zukunft wohl kaum merken - höchstens für ein oder zwei regelmäßige Gesprächspartner. Ich gehe sogar davon aus, dass uns das Festnetz auf Dauer als Bindeglied im Telefonmarkt erhalten bleibt. Auch weil das Rosinenpicken dabei so schön ist und sowohl die Nutzer als auch die Anbieter anscheinend drauf stehen. (erstere haben lieber das Gefühl, sich ihre besonders günstige Telekommunikationslösung gebastelt zu haben, zweitere möchten die unwissenden Nutzer lieber in Fallen laufen lassen - die Alternative fairer Preise möchte anscheinend niemand.) Im Grunde basieren die beiden Gegensätze, die ohne einander nicht denkbar wären, genau darauf: die Festnetzflat von eplus und die günstigste HOME-Nummer bei o2-genion. Bei beiden Lösung profitieren die Anschlussinhaber vom allgegenwärtigem Festnetz, lediglich auf eine leicht unterschiedliche Weise.


    Ein Großteil des Marktes ist momentan und wird auch noch in Zukunft ohnehin per Festnetztelefonie angeschlossen sein. Bevor man sich von VoIP den Markt komplett leergraben läßt, wird mit den Festnetznummern der eigene homezone und Festnetzmarkt mit den schon vorhandenen Voiceflats noch ein wenig günstiger werden.


    Damit bricht z.b. den Mobilfunkern schon ein wenig vorzeitig der ic-Gewinn weg und andere Einkommensquellen müssen gefunden werden. Weil man mit sinkenden Preisen die Datennutzung auch noch attraktiver machen müsste, wird das schwer. Die Margen sinken und sinken ...


    Darin sehe ich einen der Hauptgründe, warum ein fairer Preis für Mobilfunknutzung heute einerseits näherzukommen schein, andererseits ferner ist denn je. Die nächsten Preissenkungsrunden wirken sich wie schon die letzten extrem auf die Fussnoten aus - die Befristungen und Aktionstarife werden immer wichtiger und der einzige Kompromiss, man könnte auch Kuhhandel sagen, sind die Fixkosten mit immer mal wieder veränderten und in letzter Zeit immer wertiger werdenden Flatrates hochzutreiben. Die blöden Kunden geben sich ja nicht von Minutenpaketen zufrieden und lassen sich von Discountern locken, obwohl sie doch eigentlich auch ein Handy haben wollen.


    So blöde wie es klingt: Der Umweg über das Festnetz ist für die Mobilfunker und für VoIP so unverzichtbar wie nur was.



    Und zu den Minutenpaketen: Eplus hat da einerseits die besten Tarife, andererseits die schrumpeligsten Rosinen, die dazu nur am Wochenende verteilt werden. :) Muss jeder wissen, was er wirklich braucht.

    Mir erklärte ein Mitarbeiter zu o2-DSL folgendes:


    -Das sind bisher nur Ziele bzw. gefestigte Gerüchte - 100% sicher ist noch garnichts.
    -Der Preis soll unter qsc-Niveau liegen. Darüber hinaus werden ein oder mehrere Genion in irgendeiner noch nicht näher bekannten Form mit eingebunden werden, was sich auf Tarifrabatte (Grundgebühr des gebundleten genion, Telefonie untereinander bzw. mit dem "Festanschluss") auswirkt.
    -Es wird eine Box enthalten sein, die einen VoIP-Anschluss für ein analoges Telefon bereitstellt. Dieses Telefon funktioniert dann sowohl abgehend, als auch ankommend mit der Festnetznummer des gebündelten genion-Vertrages.
    -Über Mindestvertragslaufzeiten, Tarife des VoIP-Anschlusses und Anschlusspreisen ist noch nichts bekannt.

    Der mit dem Bart: Danke nochmal für die Beschreibung, habe sie heute erfolgreich getestet. Der Toyota-Händler verkauft zwar Honda, aber sonst stimmte alles tadellos :D


    Die Rückfahrt war übrigens weit schlimmer als die Hinfahrt - allerdings war die Station Lahe und die Fahrt mit der S-Bahn die Rettung: dem zähfließenden Verkehr auf dem Schnellweg entgangen und fix aus der Stadt auf die Bahn gekommen. Dort wurde es dann ein wenig hakelig, ohne Stau oder zähfließend genannt werden zu können. Die Straßenverhältnisse hatten sicherlich auch ihren Anteil.


    Die Messe fand ich übrigens recht enttäuschend. Ich kann zwar nicht wirklich sagen, dass mir vieles wirklich negativ aufgefallen wäre, allerdings hat mich auch nichts wirklich beeindruckt. Die Beutelrattten hatten nur Beutel zu sammeln - Gewinnspiele, Sonderaktionen etc. waren IMHO schonmal mehr und qualitativer. Die Stände der größeren Hersteller wirkten allesamt nicht besonders informativ, mitunter sogar steril, ein wenig einfallslos und hier und da ein wenig monströs. (Welcher Autofreak hat eigenlich seine Sammlung von Coupes und F1-Replika dort großzügig über die Messe verteilt?) Die Mobilfunker der D-Netze waren in der Hinsicht beispielhaft - o2 hat mich wider Erwarten überrascht. Das Lounge-Konzept brachte eine gute Atmosphäre, die aufgestellten Testmodelle (surf@home-Laptops, Handys) waren informativ, gut nutzbar und viele nette Ideen (Erfrischungsgetränke, Handy-Ladestation, Messeradio etc.) waren gut umgesetzt. Den HSDPA-Test fand ich übrigens sehr überzeugend, auch wenn sich das Testgefühl unter "Laborbedingungen" sicherlich in freier Wildbahn nicht dasselbe sein wird.


    Ebenfalls ist mir der freundliche und gut informierte o2-Mitarbeiter positiv im Gedächtnis geblieben. Die Qualität der Beratung war übrigens auch bei den anderen durchweg gut: Wo die Freundlichkeit ein wenig der Arroganz wich, wurde das durch präzise Antworten und Fachkenntnis wieder wettgemacht.