Beiträge von s-elch

    Ich sehe das ähnlich wie Braindead: Meiner Meinung nach sollten die Netzbetreiber froh sein, wenn jemand zu bisher üblichen Prepaid-Konditionen in die Netze rein will...


    Das Netz ist eh da und hat gleiche Fixkosten. Die Kosten pro Nutzer sehe ich gerade bei Prepaidkunden als zu vernachlässigen an: Kein Ausfallrisiko, man holt mit den hohen Tarifen recht fix Geld rein (irgendwann telefoniert jeder mal), man bekommt zudem noch einen zinslosen Kredit - und hat die Nutzer meiner Meinung nach mindestens genauso effektiv gebunden, wie den Vertragsnutzer.


    Welcher Kunde ist Deiner Meinung nach teurer: Der Prepaidkunde, oder der Vertragskunde, der als Vorleistung das Gerät bekommt, welches er dann als Kredit abstottert? Ich fand es logisch, als die Meinungen zur anfangenden Discounterwelle kamen "Ein Prepaidkunde ist einfacher und risikoloser zu bedienen, kostet weniger und man kann ihm daher auch die Standardleistungen günstiger anbieten"

    Die Flatrate bietet doch einigen Mehrwert gegenüber VoIP-Lösungen ... alleine die Homezone-Nutzung außerhalb der Wohnung. Da kann der Preis ruhig kostendeckend sein.


    Würde mich aber trotzdem brennend interessieren, ob o2/telefonica es schaffen, eine lohnenswerte "nur dsl"-Lösung auf die Beine zu stellen. Bisher lohnt es sich ja in vielen Fällen nicht, beispielsweise zu qdsl zu greifen, statt eines t-com + t-dsl Anschlusses.

    Ob das Guthaben nun verfällt, oder ob man für Nichtnutzung löhnen muss - das sind doch zwei unterschiedliche Ansätze für dieselbe Sache. Unterscheiden sich auch in der Auswirkung für den Kunden nicht wesentlich.


    Dann doch lieber klarmobil/simply postpaid ... wenn man kein Mailbox-heavy user ist, auch mal auf eine Mailbox drauf spricht und kein Minutentakt-Lotto spielen möchte.

    Könnte ein Fall von "dumm gelaufen" für den NB sein. Mit diesem Guthabenverfall sollte ja quasi ein Mindestumsatz geschaffen werden. Wenn das Urteil wirklich in der Form rechtskräftig wird, dass dieser Weg verbaut ist, dann ist mit Formeln wie bei easymobile zu rechnen. Interessant könnte es allerdings für Alt-Prepaids werden. Vielleicht kommt man so noch günstig an hier und da vorhandenes Restguthaben der Wenigtelefonierer ran.


    Ich bin auch gespannt, wie die Anbieter reagieren werden. Kommen jetzt massenhaft Änderungskündigungen mit dem Risiko, dass viele die Gelegenheit am Schopfe packen, sich das Guthaben einstecken und zum nächsten Discounter wechseln? Werden vielleicht in Zukunft die Guthabengültigkeiten bei einigen Anbietern stillschweigend verlängert, wie es auch früher bei o2 der Fall war?


    btw: Startguthaben und Sonderguthaben wie z.B. Easy-Money-Aufbuchungen dürften wohl kaum als auszahlungspflichtig angesehen werden. Schließlich sind das keine Vorleistungen, die der Vertragsinhaber getätigt hat.

    Das ist deswegen eine Aktion, damit man die potentiellen Nutzer noch schön erpressen kann. So nach dem Motto "könnte ab dem Datum x auch auf Base beschränkt werden - schnell zugreifen!".


    Welchen Preis würdest Du denn sonst zu Aldi zahlen? Ein fremdes Mobilfunknetz ist das nicht - das wäre dann auch schon das Ende dessen, was die Taritabelle hergäbe. Das Simyo und Al-Yildiz drin stehen hat IMHO nur den Grund, damit man in den Fussnoten noch Werbung für die (quasi) eigenen Produkte macht. Werbung für Konkurrenz der Provider, auch wenn die im (quasi) eigenen Netz laufen, braucht man doch nicht.

    Aldi nutzt das eplus-Netz ... warum sollten die nicht per Base kostenlos erreichbar sein?


    Base ist natürlich in Sachen Telefonie- und Internet-Kombi recht unschlagbar. Ich hatte xzgx so verstanden, dass er deswegen eh dazu greift. Im Bereich Telefonie ließe sich so einiges denken ... ein genion duo wäre sicherlich nicht das falscheste, wenn man die flat sinnvoll nutzen kann und nebenher nur noch 3 ct für die Telefonie anlegen müsste. Ich glaube, so langsam sind damit dann alle Möglichkeiten auf dem Tisch.


    Auch wenn ich mich wiederhole: Den Umweg mit der in der Ausgangssituation sehr wichtigen bwhz und jede Lösung, die mit dualsim oder wesentlich mehr Sim oder gar aktiven Handys als zwei verbunden ist, würde ich mir nochmal überlegen. Praktikabilität sieht jedenfalls anders aus. Und wenn ich mir schon Base leiste, dann würde das bei mir sicherlich nicht die Zweitkarte, sondern ich würde die Lösung so aufziehen, dass ich diesen mächtigen Vertrag gut ausnutzen kann. Daneben dann noch ein unheimliches o2-Gefrickel zu installieren, und das auch noch auf easymoney, bwhz und co zu stützen - ich weiß nicht.


    Andere Sache: stehen die Aufenthaltsorte bezüglich Arbeit, Freizeit und Wohnung denn schon fest? Da würde ich auf jeden Fall vorher die Netzqualität abklären und Dinge wie "mögliche Lage der Homezone" angucken.

    Falsch gedacht ist das nicht ...


    Einzige "Unsicherheit" für mich wäre, wie Mobilcom mit der bwHz umgeht - vielleicht kommt in einiger Zeit ja mal der Skandal, dass die da härtere Gangarten einlegen, als das original.


    Die ganze Sache ist ja schon ein wenig kompliziert. Da würde ich ein wenig vereinfachen: braucht die Frau denn unbedingt eine "kostengünstig ins Festnetz"-Lösung? Sonst würde ja auch eine Aldi-Karte reichen. Dann könnte sie auch mal zwischendurch auf dem Base-Anschluss anrufen, ohne sich zurückrufen lassen zu müssen. Oder sie bekommt einen 009 discount von TPH - für die (im Vergleich immernoch recht) günstigen Festnetzanrufe. In beiden Fällen wäre die Erreichbarkeit vom Base ohne Umwege kostenlos.


    Der Base ist quasi gesetzt. Willst Du wirklich mit dualsim für "angerufen werden" herumlaufen und ständig switchen müssen? Wenn Du die Genion-FN-Nummer an viele Leute weitergibst, wirst Du am Ende mehr mit der o2-Karte rumlaufen müssen und für jeden Telefonanruf auf base umschalten müssen. Wenn es nur um die Telefonie zwischen den Eheleuten geht, würde ich die o2-Karten ganz weglassen und auf die beschriebenen eplus-Lösungen gehen.

    o2 ist mit einer großen Homezone und der Festnetznummer für ankommende Anrufe sicherlich gut, aber für das angefragte Profil eher schlecht. Die Minutentaktung in der Homezone verschlimmert das ganze noch .... selbst wenn die mobile-Option für die Nutzungszeit am Abend und Wochenende mit 19 ct nicht zu hoch ist.


    Ein Handy wird also nicht gebraucht, richtig? SMS habe ich für die folgenden Gedankengänge mal hinter rüberfallen lassen.


    Passende Tarife mit kostengünstigen Gesprächen zu eplus fallen mir nicht ein - base ist für das Nutzungsprofil zu teuer und fällt eh wegen eplus-Netz raus. Lediglich für's Wochenende gäbe es die Option 1000 für 5 EUR - auch im eplus-Netz.


    Somit bleiben Pauschaltarife oder Discounter.


    Erstere haben den Nachteil, dass man sich und seine Nummer 24 Monate bindet. Selbst wenn man ein einigermaßen stabiles Telefonaufkommen hat, telefoniert man für heutige Verhältnisse recht teuer: Im Relax 100 (mit Provisionsauszahlung) kosten sogar die Inkluviminuten knapp 20 cent. Ebenso o2 mit der active-card 100 "ohne handy". Meiner Meinung nach lohnen sich diese Tarife dann also nur in Kombination mit den Optionen. Zumal mit eplus der beste Anbieter dieser Tarifpakete rausfällt (Minutenrollover, costcheck die eventuell passende Option).


    Damit kannst du zwischen den discountern wählen. Die haben übrigens für einen Minutenpreis von 18 ct. im Postpaidbereich einen 60/1 Takt. Wenn man von 100 Minuten ausgeht, lässt sich mit der best-tarif Option bei simplytel der Minutenpreis mit 60/1 nochmals um ca. 1-2 ct drücken.


    Zum Vergleich, falls Du Dich doch noch zu eplus durchringen kannst, das sinnvollste Minutenpaket-Angebot: eplus time and more 100 mit Provisionsauszahlung und Option 1000. Damit wären kostenlose eplus und Festenetzgespräche am Wochenende gegeben und die 100 Mintuten mit Rollover kosten knapp 19 EUR. Der mit 50 Minuten kommt diese Lösung auf rund 11,5 EUR.


    Der alte 9,9ct Volkstarif von talkline mit Provisionsauszahlung wäre die Empfehlung gewesen. Leider ist der nicht mehr verfügbar. Eine wirkliche Alternative dazu gibt es bisher nicht.


    EDIT: So richtig kann ich Dich nicht verstehen ... ich dachte, Du legst keinen besonderen Wert auf eine Homezone? Warum interessiert dich sowas, zumal es bei der abgehenden Telefonie in dem Profil nicht viel Wert ist? Warum interessieren Dich Handy-brandings, wenn Du doch kein neues Telefon brauchst bzw. bei einem Händler für einen vergleichbaren Preis meist auch ein freies Gerät bekommst?


    EDIT 2: Eine sehr interessante Möglichkeit wäre noch da: aldi-talk! Ist zwar Prepaid, aber passt für die Anforderungen wie Faust aufs Auge, wenn da nicht zwei Probleme wären: -eplus-Netz -eigene Rufnummer kann nicht mitgenommen werden.

    Hier der Endstand:


    Es sollte die TK werden (die haben in der Uni-Mensa eine Filiale, ein Bekannter ist dort zufrieden und die haben ein brauchbares Bonusprogramm) ... leider haben die entgegen den Internetinformationen kein Hausarztmodell. Dieses ist erst in BW angelaufen und wird lauf Info des Mitarbeiters definitiv nicht vor 2008 in NRW starten.


    Deswegen habe ich meiner Freundin einen Gefallen getan und sie als Werberin bei meiner neuen Krankenkasse, der DAK, angegeben. Dort habe ich jetzt ein Hausarztmodell, ein Bonusprogramm (IMHO leicht schlechter als das der TK) und zum Start habe ich 1000 Punkte in dem Programm geschenkt bekommen. Außerdem erließ man mit die Verwaltungsgebühr von knapp 37 EUR (gibt es die bei anderen auch?).


    Der Mitarbeiter war kompetent und freundlich, ebenso wie der von der TK. Die Hotlines mit denen ich vorher telefonierte, waren stark unterschiedlich: TK (trotz lokaler Telefonnummer bei einem Callcenter angekommen) grauenhaft, DAK (Telefonkontakt direkt mit der Filiale) spitze.


    Jetzt muss sich mein Hausartz nur noch beim Hausarztmodell der DAK anmelden, dann bin ich vollends zufrieden :)


    EDIT: Ganz vergessen: ein nettes Diät-Kochbuch von GU, eine Tasse, ein Schreibset, ein Gedächtnistraining-Kartenspiel und eine Tasse gab es ohne Nachfrage kostenlos obendrauf. :D