Beiträge von s-elch

    Übrigens gibt es noch eine weitere Falle: Wenn o2 irgendwas am Tarif verbockt hat, dann kann man bei der "Reperatur" aus Versehen in die neuen Tarife rutschen. So sind bei mir im letzten Herbst einige Dinge schiefgelaufen: zu wenig FreiSMS, monatliches Gesprächsguthaben vergessen etc.


    Wenn das korregiert wird, dann wird aus systematischen Gründen der Tarif neu abgeschlossen und die Anschlussgebühr sofort gutgeschrieben. Endeffekt: Fehler (hoffentlich) korregiert und neue Tarife eingehandelt. So bin ich zu den teuren AuslandsSMS gekommen. :(

    Tja, was soll man dazu sagen ...


    Natürlich ist das nicht schön, dass ein Taktungswechsel einen Tarifwechsel nach sich zieht. Das ist aber bei o2 schon immer so. Das ist nicht kundenfreundlich aber durchaus im legitimen Interesse des Anbieters. Der will ja schließlich Gewinn machen - und die Taktung würde niemand wechseln, wenn es nicht günstiger für ihn würde.


    Somit bleibt die Entscheidung: Alte Tarife und etwas mehr bezahlen, oder neue Tarife(d.h. günstigere Taktung oder auch schöne, neue Option). Ist letztendlich ein Rechenexempel.


    Was war das denn für eine e-mail? Kam die einfach so und pries die schönen, neuen Tarife an?

    Sicher? Ich kenne mich zwar damit nicht so aus ... aber in den üblichen "Verbraucher/Technik-Tips" diverser Fernsehsendungen habe ich bisher immer den Eindruck gehabt, das sei bei allen so.


    Immerhin werden bei o2 eventuell vorhandene FreiSMS auf den Inlandsanteil angerechnet.

    Kurz gesagt: juristisch gilt bei einer nach Monaten bestimmten Frist der Ablauf des Tages mit der Bezeichnug dessen, der die First ausgelöst hat, als Fristende. Demnach wäre das der 2. Dezember 2006 24 Uhr. Es sei denn, in den AGB ist irgendeine Schweinerei eingebaut, die die Frist explizit anders beziffert. [Rein vom Gefühl her würde ich einen solchen Passus als überraschend und damit unwirksam bezeichnen.]


    Sorry für die komplizierte Erklärung ... dieses ungewohnte juristendeutsch hat der Gesetzgeber der Eindeutigkeit wegen benutzt. :D


    Ich würde bei Mobilcom nochmal mit Bezug auf § 188 BGB nachfragen. Auf die Erklärung bin ich gespannt.

    DeusExMachina: full ack ... dass wirklich "missbrauchende" Kunden rausgeschmissen werden. Jedenfalls wenn es sich dabei um Firmen handelt, die mit Anlauf gewisse Superfeatures ausnutzen um Gewinn zu machen.


    Andererseits kann ich nun niemandem verübeln, den Vertrag mit dessen Tarif in allen Feinheiten zu nutzen. Klar werden da besonders die Rosinen bis zum Ende ausgekostet. Sollen sie ja auch, schließlich waren sie vom Anbieter ja als Kaufanreiz gedacht.


    Rein vom Gefühl finde ich es daher für alle Seiten geschickt, Deckelungen einzuführen. Beispiel: 1000 Minuten statt unbegrenztem AWP. Wie viele o2-Karten in GSM-Festnetz Gateways gesteckt haben möchte ich nicht wissen...


    Insgesamt finde ich es sehr Schade, dass hier durch angebliche Poweruser keine vernünftigen DSL-Angebote auf den Markt kamen und da das Freizeittelefonier-Paket wieder abgeschafft wird. Und die neuen Boni müssen als "Bananentarife" erstmal beim Kunden reifen: Sollte sich das Modell als gewinnbringend erweisen, kann man den Aktionszeitraum ja verlängern. Ich finde das so: :( (Wofür binde ich mich 24 Monate ... ich mache für mich doch auch eine Mischkalkulation auf und möchte dann diese gefälligst auch so weiter auskosten können) Und wieder einmal: Meiner Meinung nach ist an der ganzen Misere nicht der Kunde Schuld. Da muss der Anbieter vorher eine vernünftige Kalkulation hinlegen ... Mit dieser "Rosinen mit Verfallsdatum"-Politik verlieren die Anbieter jedenfalls massiv an Glaubwürdigkeit und bringen keinen Kunden zum Anheben des ARPU.


    Um mal wieder zum Thema zu kommen: Sollte nicht evidenter "Missbrauch" betrieben worden sein, wie hier ja schon vermutet wurde, dann empfinde ich diese Kündigung der Altverträge geradezu als Sündenfall. War es nicht bisher überall so, dass man die Altverträge beibehalten konnte, solange der Kunde nicht kündigte? Sollte das einreißen, dann werden wohl irgendwann die nächsten Generationen Kunden fällig sein. Bei den Prepaids sieht es ja ähnlich aus: Akzeptier die neuen Tarife oder bleib uns als Kunde gestohlen.


    Das ist auf jeden Fall kein feiner Zug und meiner Meinung nach dem Kunden gegenüber unfair. Lasst doch die Alttarifler bei Ihren Verträgen. Die haben teilweise durch hohe Kosten erst diesen Mobilfunkboom möglich gemacht. Jetzt fehlt nur noch die Abschaffung des AWP für Bestandskunden - dann werde ich aber beim nächsten Vertragsabschluss mit o2 übervorstichtig werden.


    EDIT: Nicht genau gelesen ... sorry! Das Problem liegt wohl darin, dass man sich bei exessivem Gebrauch mancher Optionen nicht sicher sein kann, ob lediglich ein Privatkunde mit Vielnutzerprofil oder doch eine verdeckte geschäftliche Nutzung vorliegt. Insgesamt erscheint es mir merkwürdig, wenn ein Privatnutzer auf mehreren Karten mehrere tausend SMS gebraucht. Selbst mit einer selbstgebauten e-mailbenachrichtigung oder Messwerte-Übermittlung kommt man schwerlich in derartige Dimensionen, oder?

    tja ... Vertragsinhaberwechsel wäre ja wohl (eventuell irgendwann später) auch noch fällig. Dann hättest Du später die Möglichkeit, zu eplus inkl. Studi-Konditionen zu wechseln.


    Allerdings kostet dieser Vertragsinhaberwechsel 25 EUR.


    btw ... habe gerade nichts dazu gefunden: Wie wirkt sich ein solcher Wechsel auf a) Vertragskonditionen b) Mindestvertragslaufzeit aus?


    Nebenbei: Wenn Du den Vertrag 2 Jahre weiterführen möchtest, hast Du nach Deiner Rechnung folgende Möglichkeiten:


    -Mit Handy verlängern und dieses verkaufen: 90 EUR Fixkosten + Telefonkosten. Die besseren, alten Konditionen(mehr FreiSMS und alte Tarife) bleiben erhalten.
    -Ohne Handy verlängern: 120 EUR "Mindestumsatz" in den nächsten zwei Jahren + Telefonkosten. FreiSMS verringern sich und die Tarife werden schlechter.


    Wenn Du ohnehin 5 EUR monatlich vertelefonierst und weniger als 100 SMS versendest, dann könnte es sich also lohnen auf den "ohne Handy" Zug aufzuspringen und zähneknirschend die neuen Tarife zu akzeptieren. Außerdem bleibt einem der Wiggle mit dem Handyverkauf erspart.

    naja, wenn er den Tarif nicht benutzen möchte ... dann helfen ihm die 5 EUR Gesprächsguthaben "in der Schublade" nichts.


    Außerdem ist er mit dem Wechsel auf "ohne Handy" erfolgreich in die neuen Tarife gerutscht. Wenn ich dann mal sein Posting deute, dann braucht er wohl keine homezone mehr ... sonst wären die active-Tarife keine Alternative. Damit bringt ihm der neue Genion noch mehr Verschlechterungen. Um wenigstens die alte mobile-Option zu erhalten, könnte es sich dann wirklich rechnen, mit den "weniger" Vorteilen des Handyverkaufes gegenüber "ohne Handy" zu leben.


    btw: Schöne Sache, wenn die "ohne Handy"-Angebote von o2 mittlerweile auch anderen als Vorteil erscheinen. :D

    Hier handelt es sich um einen Onlinevertrag - damit ist's kein Rahmenvertrag(z.B. Studenten). Lediglich bei den Rahmenverträgen kommt man mittels VVL in die neuen Konditionen. Ansonsten behält man die alten! [Unabhängig davon kann man sich mit einem Tarif- oder Taktungswechsel oder dem Wählen einer neuen Option kann man sich die neuen Konditionen einbrocken.]


    Ansonsten würde ich gucken, ob das VVL-Angebot in Ordnung ist und ob Du weiterhin mit dem Vertrag telefonieren möchtest. Wenn ja, dann ist es schlau so schnell wie möglich zu verlängern um das Handy abzugreifen (und ggf zu verkaufen) und ab dem Zeitpunkt die nächsten zwei Jahre Mindestvertragslaufzeit laufen zu haben. Den Vertrag einfach so bis zum Ablauf der 12 Monate laufen zu lassen halte ich für die schlechteste Lösung. Schließlich bezahlst Du dann mit den 10 EUR GG quasi die Handysubvention, von der Du nichts hast ...



    allerdings müsste zunächst geklärt werden: Welchen Vertrag hättest Du denn momentan gerne(welche Gespräche/wieviele SMS/welches Netz kommt in Frage)? Brauchst Du die Nummmer(n) des Genion noch? Diese Fragen sind IMHO für die Taktik sehr wichtig.

    o2 hat IMHO seit der Tarifänderung nur noch 24-Monats Verträge.


    Ein neues Handy gibt es meines Wissens auch nur mit zweijähriger Bindung. Bei den "Einsteigertarifen" zahlst Du mit der Grundgebühr ja auch nur quasi das Handy ab. Portierung geht in gewissen Grenzen(z.B. geht nicht: original t-mobile zu original t-mobile)


    Welchen Vertrag hast Du denn und welchen möchtest Du haben? Eventuell ist ja auch eine Vertragsverlängerung interessant.