Deinem Artikel kann ich in weiten Teilen zustimmen: Es zählt was hinten rauskommt.
Viele werden mit den neuen Tarifen alleine wegen des WE-Packs oder auch wegen der neuen inside-Option wohl weit günstiger fahren als mit den alten Tarifen.
Etwas schal schmeckt die ganze Sache trotzdem ... zumal mit Rufnummerportierung auch ein echter Risikofaktor existiert. Bei mir sind z.B. sehr viele Freunde bei o2. Wenn die Uni- und Wohnheims-Zeit vorbei ist, wird sich das aber evt. ändern. Die ersten sind schon weggezogen, haben keine Verwendung mehr für die Festnetznummer und sind mit Ihrer o2-Nummer hin zu reinen Mobilverträgen, die verständlicherweise meist nichtmehr beim alten Anbieter gebucht sind.
Das gibt auf jeden Fall nerviges Fragen am Anfang eines Gesprächs oder heftiges Herzklopfen in Erwartung der nächsten Rechnung ![]()
In Sachen Taktung muss man den Ball auch mal flach halten: Bei 3 ct ist man dank Rundung faktisch schon im 20er Takt. Daher habe ich seinerzeit bei der Möglichkeit von 10er Takt auf 60/1 umzustellen, sechs Monate kurz untersucht und herausgefunden, dass ich mit dem neuen Takt besser bedient bin. Wer mit den neuen Optionen besser fährt, der sollte sich IMHO nicht scheuen, diese zu buchen.
Für o2 finde ich diese Tarifreform garnicht mal so übel: Durch die Verteuerung mancher Bereiche werden die Pauschaltarife wieder interessanter. Fakt ist aber, dass einerseits Genion ein Stück weit die Eigenschaft als Allroundtarif eingebüßt hat. Da die Pauschaltarife von o2(besonders ohne AWP) mit die schlechtesten überhaupt sind, könnte das allerdings ein Schuss ins Knie werden.
btw: Eine Einsparmöglichkeit gibt es generell: Eine callingcard per callback benutzen. Da kostet bei bwhz bzw. Aufenthalt in der Homezone das Gespräch ins Festnezt 3,8 ct(bei http://www.tgt.de mit 1 EUR GG pro Monat im Minutentakt - und nein: ich habe nichts von der Werbung)