Beiträge von s-elch

    Neue Details bei Teltarif: http://www.teltarif.de/arch/2005/kw20/s17141.html


    -WE-Tarif bis 17. Juli kostenlos(unklar, wie es danach weitergehen soll)
    -ansonsten keine weiteren Pakete buchbar


    Insgesamt etwas ernüchternd, der Tarif. Stärkster Konkurrent ist wohl D1 eco relax 50 im Post Aktionstarif. Der hat 24 Monate Mindestvertragslaufzeit, aber auch über diese Zeit das kostenlose WE-Pack. Außerdem bessere Taktung, Buchbarkeit der anderen Packs, kostenlose Mailbox und Wechselmöglichkeit in andere Relax-Tarife. Reiner Minutenpreis: Zwischen 40 und 60 Minuten günstiger(ab 45 sogar günstiger als Tchibo), sonst teuerer.


    Der andere Konkurrent dürfte wohl die Tchibo-Karte sein. Hier auch bessere Taktung und kostenlose Mailbox. Außerdem Anschaffungspreis(10 EUR) und kein WE-Pack. Reiner Minutenpreis: Abgesehen vom WE-Pack 30 Min. pro Monat am günstigsten.


    Finde ich nicht schlecht, dass man mittlerweile richtig Auswahl hat bei "ohne Handy"-Tarifen. Sind nicht alle super vergleichbar, aber das ist in Zeiten der Einheitstarife doch auch mal was schönes :)

    Das mit den Pauschaltarifen sehe ich genauso ... aber den Teil mit der Prepaid und dem Eco-Tarif würde ich nochmal überdenken. Immerhin gibt es den Posttarif: Eco mit kostenlosem Weekend-pack.


    Oder ist Dir die Nummer 120 EUR Wert? :)


    P.S.: AWP und WE-Pack für Genion wäre für mich auch eine tolle Sache. Vielleicht starten sie ja behutsam mit einem WE-Pack ... da kostet die Festnetz-Minute ja ohnehin nur 7 ct. In Sachen Werbestrategie würden die Packs mit Genion durchaus in den aktuellen Kontext passen: erstmal Genion in den Vordergrund rücken - dann mobile option in den Hintergrund packen(Platz in der Werbung für Neuerungen freimachen; kennen eh schon viele) um die großen Sensationen effektiver präsentieren zu können.

    Wenn Callingcard eine Option ist ... dazu "örtliches Festnetz", relativ starke Nutzung und D-Netz bevorzugt : das riecht schon recht stark nach "Relax local" von D1. Eventuell könnte da auch der Aktionstarif der Post interesant sein.


    Je nach dem, wieviel in die Mobilnetze telefoniert wird, können ja auch erstmal gut die Inklusivminuten genutzt werden.


    Kosten wären:


    -20 EUR inkl. 50 Minuten in alle Netze(30 EUR für 100 Minuten) als eco ohne Handy entsprechend 13,5 / 20 EUR
    -10 EUR für 1000 Minuten ins lokale Festnetz(zwei vierstellige Vorwahlbereiche - wenn der nur drei Stellen hat, dann halt dreistellig; einer könnte fürs regionale Festnetz, die andere für die Lokale Einwahl der Callingcard genutzt werden)
    -Mailbox kostenlos


    Wenn eco, also ohne Handy, ok wäre, könnte man bei der Post den Aktionstarif abschließen. Dann gibt es sogar zwei Jahre kostenlos das Weekend-Pack dazu(kostet eigentlich 5 EUR).


    EDIT:


    Habe gerade erst gesehen, dass es sich ja um mehr Gesprächsminuten handelt ... daher sei noch ergänzt:
    -für 200, bzw. 500 Minuten im 10er Takt 50 bzw. 100 EUR, als eco dann 37,5 bzw. 85 EUR


    Insgesamt sollte man mit den Preisen ganz gut hinkommen.An sich bin ich ja nicht unbedingt für Pauschaltarife - aber die local option ist schon ziemlich genial und hier genau passend. Wenn man die Minuten des Pakets dann überwiegend für Mobilnetze nutzt und eingermaßen ausnutzen kann, 10 EUR mal gedanklich für Grundgebühr ansetzt, dann kommt man auf einen Minutenpreis von ca. 20 cent. Das kann sich sehen lassen, denke ich.

    Schon klar - Was ist denn bitte der Unterschied zu "5 EUR Mindestumsatz"? Abgesehen von den 5 cent ... es ist so wirklich einfacher zu erklären.


    Aber ja: Du hast recht, es ist so, wie Du gesagt hast.

    ach ja, wunderbares spekulieren :)


    Ich glaube nicht, dass o2 die 3ct von eplus angreift. Ich wäre schon mit 3ct innerhalb der HZ und 10-15 ct ganztags außerhalb schon sehr zufrieden. Unter 10 wäre traumhaft ... aber wenn ich das mal in Relation setze: eplus verlangt 10 EUR für die Wucher-Mobil- und Dumping-Festnetz- Preise. Wie sollte o2 das mit den zusätzlichen und für den Anbieter kostspieligen Leistungen homezone und D1-Roaming wieder auffangen? Mit den bisher üblichen 5 EUR Mindestumsatz(Aktions ohne Handy) bzw. 10 EUR GG lässt sich das sicher nicht machen. Die großzügigen Benefits für online/RV mal außer acht gelassen. Ehrlich gesagt möchte ich auch keine wesentlich höhere GG haben. Daher wäre ich halt schon mit kleineren Korrekturen in den dringend notwendigen Bereichen "Nationales Gespräch" und "Homezone->Festnetz" zufrieden. Für viele wäre das ein Grund nichtmehr über bmwmobil und dualsim nachzudenken, bzw. den Simadapter oder das zweithandy zu Hause zu lassen.


    Mich macht es ein wenig stutzig, dass die mobile-option mehr in den Hintergrund gerückt wird ... dabei ist das doch wohl eine Sache, mit der Anbieter und Kunde gleichermassen gut leben können. Immerhin sind o2-Kunden oft "Spartenkunden". Z.B. in Studentenkreisen sind oft 3/4 oder mehr Leute bei o2 - dann zahlt man doch automatisch und zunehmend durch die 30 ct HZ-netzintern unüblich viel.

    Verdammt - jetzt habe ich gedacht, die Karte wäre aktiviert und habe sie schonmal getestet. Tatsächlich war sie wohl insoweit aktiviert, dass sie ohne weiteres benutzbar war - aber das Guthaben läuft erst ab jetzt :(


    Damit mein Bruder schlauer vorgeht: kann man die Karte gefahrlos ungeöffnet liegen lassen und erst in Betrieb nehmen, wenn man sie braucht, oder wird die Karte dann irgendwann abgeschaltet? Wird dann das Guthaben erst ab dem Tag laufen?

    Wen wundert es denn, dass die Mobilfunkanbieter kaum noch unterscheidbar sind? Otto Normalkäufer will das Handy x oder hat einen besonderen Grund, warum er dieses oder jenes Netz haben will - Viele erkundigen sich vor dem Kauf nicht groß über Ihre Tarife und wissen danach noch weniger, wieviel sie und der restliche Markt für's Telefonieren bezahlen.


    Früher hat viele nur interessiert, welches Mobilfunknetz die Bekanntschaft mehrheitlich nutzt. Oder man hat(te) Anbieter, die sich wegen des Netzausbaus anboten oder sofort herausfielen.


    Im Grunde hat sich daran nicht viel verändert. Trotz MNP scheint das Wechseln nicht wirklich gentzt zu werden. Wenn, dann ganz allgemein von D zu E. Wer schon einen Vertrag hat, ist entweder mit dem zufrieden und verlängert ihn. Dann hört man "mit diesen neuen Verträgen würde ich nicht weniger zahlen". In vielen Fällen stimmt das auch. Wer auf ein Paket scharf ist, der wechselt bei VVL halt in einen neuen Tarif und ist auch glücklich. Warum kompliziert wechseln, wenn man die identischen Tarife doch beim Stammanbieter bekommt? So kommen auch die Anrufer nicht durcheinander, wenn sie sonst auf einmal mehr bezahlen müssten...


    O2 hat mit Genion ein Produkt, welches sich von den anderen abhebt. Alleine das begründet eine Sonderstellung. Eplus hat die 3 ct Tarife, welche aber irgendwie nicht besonders ankommen. Jedenfalls habe ich den Eindruck, ohne BMW gäbe es niemanden in meinem Bekanntenkreis, der dieses Modell nutzen würde.


    Ach ja: Den Netzausbau von eplus in allen Ehren ... aber das ist für einen kleinen Teil der Bevölerkung immernoch ein Witz. Je ländlicher es wird, desto mehr verheimlichen die eplus-Kunden ihren Anbieter. Wer es nicht glaubt, den möchte ich gerne mal ins Sauerland, Grenzgebiet zwischen Hessen und NRW, einladen. Im PLZ-Bereich 34431 und im Umland kann ich vielen e+/d2/o2 Leuten dann mal den Begriff "Tal der Ahnungslosen" erklären. Den D2-Jüngern kann man dann in Kombi mit einem Nokia-Handy auch besonders schön zeigen, dass 5 Balken nicht immer voller Empfang sind ... etc. :) Und auch in Großstädten mit wenig Betonbebauung ist ein eplus-Kunde IMHO immernoch weit häufiger auf der Suche nach einem Fenster wie jeder mit einem anderen Netz. (z.B. in Münster)


    Einen Flame will ich hier nicht aufmachen ... ist bestimmt recht subjektiv eingeschätzt, aber das ist doch auch Teil dieses Threads. Jedenfalls basieren diese Angaben auf aktuellen Erfahrungen.


    Darüber hinaus sind VF und D1 hier neben den oben beschriebenen Traditions-Kunden oft als "Business" anzutreffen: Behörde, Bank, Firma jeglicher Größe. Prepaid-Kunden greifen gerne zu o2 loop und mittlerweile zu Tchibo. Es sei denn, ein 20 EUR Handy mit CallYa/Xtra gab es zum richtigen Zeitpunkt im nächsten Supermarktprospekt. O2 hat die Leute überzeugt, die sich mehr um die Tarife gekümmert haben. Außerdem natürlich die Bundis/Studenten/Schüler etc. Selbiges kann man über die überwiegenden Stadtmenschen für eplus sagen.


    Soweit zu den für mich in meinem Umkreis "gefühlt" allgemeingültigen Aussagen. Die Feinheiten werden ohnehin nur die Leute kennen, die sich näher mit dem Thema beschäftigen. Z.B. das hier mitlesende Publikum :)


    Da würde ich dann mal weiter anbringen: eplus hat die besten Pakettarife. Die 3 ct lassen sich mit Calltrhough wunderbar nutzen. Das wissen die Leute mit den free&easy Weekend Tarifen schon länger. Viel günstiger lässt sich nicht telefonieren. Bundesweite Homezone ist dann die andere Geschichte, die nochmal ordentlich punkten kann.


    Und zum Branding: bei o2 fällt es vielen positiv, bei d2("rote Seuche") vielen negativ auf. Da viele Leute allerdings die Funktionen des Handys ohnehin nicht wirklich kennen, ist das für den Massenmarkt schon wieder nicht ganz so wichtig. Vereinzelt hört man ein Murren über den fest verdrahteten Knopf für's Internet. Das bewegt sich dann aber auch schon auf dem Niveau von "Warum kriege ich die Fotos eigentlich nur per MMS vom Handy runter?" :)


    Noch ein Wort zur Werbung: solange damit nicht so viel Geld ausgegeben wird, dass es die Tarife unnötig hochhält, ist es mir prinzipiell egal. Wenn aber VF Zuhause fertig ist, dann sollte sich o2 überlegen, ob sie nochmal mit Dieter Bohlen, der Ferres oder dem Beckenbauer werben wollen. Könnte sein, dass sie dann einige Kunden weniger haben. Wen zum Henker sprechen diese Leute an?


    Im Endeffekt ist Mobilfunk in Deutschland eine Mischung aus Politik und Tankstelle: Jeder Anbieter versucht sich nicht weit vom allgemeinen (Tarif-)Konsens wegzubewegen. Man versucht zu vertuschen, dass man nichts neues bringt, welches für den "Kunden" wirklich was bringen würde. Was macht der Kunde? Er ist verdrossen ... lebt aber weiter mit den altbekannten Parteien, tankt weiterhin Sprit und telefoniert wohl oder übel mit ähnlichen Anbietern.


    Er telefoniert nur wenig, wählt ungerne oder garnicht und versucht weniger Sprit zu verbrauchen. Was soll er auch tun, außer danach zu schreien, dass einer endlich mal ein ehrliches Konzept vorlegt?

    Portierungen hin zu fremden Anbietern ist überhaupt kein Problem, solange es sich um Verträge handelt(Portierungen zu Prepaid nur zu VF oder D1). Eher im Gegenteil: zum gleichen Anbieter ist es Problematisch.


    So sind oft(oder immer?) Portierungen von einem zu einem anderen Vertrag nicht möglich. Man kann also nicht die Nummer vom Vertrag mit Anbieter X zu einem Neuvertrag bei X mitnehmen - in dem Fall ist man auf die Vertragsverlängerung beschränkt. Von Anbieter X(Prepaid oder Vertrag) zum Vertrag bei Anbieter Y geht immer.

    Hui, das kann ja mal heiter werden. Zuerst versuchen die Netzbetreiber diese neuen, tollen Pauschaltarife zu puschen, indem eine Rosine nach der anderen erfunden wird. Jetzt fängt o2 an, diese wieder abzuschaffen?


    Das riecht ja mal nach 'ner wirklichen Tarif-Revolution ... wenn denn was neues kommt. Die Abschaffung von Zusatz-Packs alleine kann es ja wohl irgendwie nicht gewesen sein.


    Immerhin hat o2 momentan Pauschaltarife ohne irgendeine Kostenkontrolle. Das dürfte viele Kunden abschrecken. Und wenn mit diesem Tarifmodell keine weiteren Kunden mehr gelockt werden können, spart es sich o2 vielleicht ja, einen Kostcheck zu bauen - und macht stattdessen innovative Tarife :)


    Mit Genion hat man ja immerhin einen überzeugenden Ansatz. Dieser ist aber etwas angestaubt und durch die "3ct" von Eplus und VF "Zuhause" ist dort bestimmt ein gewisser Innovationsdruck zu spüren. Hoffen wir das beste!