Beiträge von s-elch

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    Original geschrieben von forenkontakt
    Wenn den Tarif niemand haben will braucht er ihn ja nicht zu nehmen. Als ob die Mobilfunkbetreiber jemande zwingen das Handy zu kaufen.


    full ack. Die Anbieter sollten sich aber nicht wundern, wenn's nicht so gut läuft. Eine Sache mit Fußangeln anzubieten und dann mit Bonbons aufzuwerten reicht nunmal bei mündigen Verbraucher nicht immer. Zu derart hohen Fixkosten lassen sich auf diese Weise wohl viele nicht so einfach überreden.


    Zitat


    Aber irgendwann ist Dtl. eh im Arsch bei der Gesellschaft. :top:


    Das erschließt sich mir nicht. Mündige Verbraucher schaden der Profitgier eines Unternehmens, sicherlich. Aber für eine ehrliche Kunden/Unternehmerbeziehung und gerade für die gesamte Gesellschaft finde ich das garnicht mal so schlecht.


    Betrogen und geblendet wird doch schon genug - bitte laßt die Sachen da, wo sie jetzt sind. Gegen überhöhte Preise bei Klingeltönen und Abzocke bei 0190er-Betreibern und TV-Quiz habe ich nichts. Da läuft man ja sehenden Auges in die Falle.


    Gruß, Matthias

    so, jetzt habe ich es rausgefunden: wenn ich die Seite aufrufe, funktioniert das finden. Allerdings kann ich die gefundenen links nicht per "enter" starten.


    Wenn ich jetzt einmal in die Seite klicke, dann werden die links gefunden und ich kann sie per "enter" starten.


    Kuriose Geschichte...


    Wenn wer einen Tip hat, dann her damit, wenn nicht, dann lebe ich wohl damit.


    Gruß, Matthias

    Zitat

    Original geschrieben von stuef
    Denn zum einen weiss der Kunde genau, wieviel am Anfang des Monats "reingetankt" wird und zweitens weiss er auch genau, wieviel verbraucht wurde. Denn im Gegensatz zum Auto, wo der Verbrauch schwankt, ist eine Minute immer exakt eine Minute lang.


    Hmm, ganz vergleichbar ist es natürlich nicht, aber ich glaube da hast Du noch Denkfehler drin. Die Anzahl der Minuten entspricht den Litern Sprit. Wieviel Minuten der Mobilfunkkunde braucht, weiß er gerade nicht. Der Verbrauch im Auto ist zumindest bei mir recht konstant. Den halben Liter auf 100 km kann man glaube ich in der Zusammenstellung vernachlässigen(Es sei denn, meine Freundin fährt, oder ich habe Winterreifen drauf. Dann steigt der Verbrauch noch ein wenig mehr an :) ). Einziges nicht vergleichbares Kriterium ist der Spritpreis, der dem Minutenpreis entspräche: der müsste Konstant sein und ist es in der Realität nicht. Würde es aber bei dem von mir konstruierten Geschäftsmodell durchaus sein, das ergibt sich aus dem Kontext.


    Zitat


    Und die ungenaue Darstellung des "Verbrauchs" im Handy liegt nicht im NB sondern am Hersteller.


    Das ist natürlich auch mal 'ne Meinung. Aber warum müssen die Handyhersteller diesen Service bieten, obwohl er doch vom Anbieter gebracht werden müsste und auch einfach gebracht werden kann? Man gucke sich nur mal die costcheck-Möglichkeiten von eplus an. Außerdem muss der Netzbetreiber ohnehin die Verbindungen nachhalten, um die Rechnung zu schreiben.


    Nehmen wir mal an, Du würdest die Tankabrechnungen monatlich bezahlen, was bei vielen nicht unüblich ist. Die Zapfsäule zeigt nicht an, wieviel getankt wurde - und der Betreiber der Tankstelle sagt Dir nur: "Was wollen Sie? Den Verbrauch des Autos bzw. den Tankinhalt müsste der Bordcomputer messen..." Das wäre so in etwa Deine gerade gebrachte Meinung.


    Gruß, Matthias

    hmm, das finde ich merkwürdig. Für mich war es logisch, daß das Sonderkonditionen sind, die für mich hohe Ersparnisse bieten, die der von mir abgeschlossene Vertrag nicht beinhaltete. Deshalb erst die Umstellung nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit.


    Vielleicht muss ich noch dazu sagen: es ging um die Umstellung auf genion online ohne Handy - aber der Effekt ist derselbe.


    Für Vertragsdowngrade, z.B. bei Wechsel von genion home zu select gilt auf jeden Fall der Termin, zu dem Umgestellt wird.

    Ich glaube, mit dieser Meinung stehst Du ein wenig allein dar. Nenne mir doch bitte den Grund, warum sich der Verbraucher derart entmündigen lassen soll.


    Wundert es Dich wirklich, daß der Kunde ökonomisch handelt? Früher hat man ein Telefonat doch mal eine halbe Stunde nach hinten hinausgezögert, um in die Nebenzeit zu kommen. Ich finde es normal, daß jetzt die Minutenkontingente einigermaßen vernünftig ausgenutzt werden sollen. Ich würde einen nicht ganz so wichtigen Anruf schonmal um ein paar Tage in den nächsten Monat verschieben, um nicht die Paketüberschreitungs-Strafpreise zahlen zu müssen und im nächsten Monat eventuell eine ganze Menge Minuten verfallen zu lassen. Außerdem ist es mit den Optionen ist es doch genau das gleiche. Die o2-Werbung macht es uns vor.


    Die Netzbetreiber wollen die Fixkosten hochtreiben und nehmen Apothekerpreise für die Nutzung über das Paket hinaus. Das ist unternehmerfreundlich genug, finde ich. Es könnte ja auch ein Vertrag mit Grundgebühr und 25 ct. pro Minute in alle Netze angeboten werden, oder?


    Solange die Netzbetreiber keinen einfachen und fairen Tarif anbieten, bzw. etwas in der Art einer Tarifautomatik, haben sie es nicht anders verdient. Sie bauen schließlich die Fallen in den Tarif ein, und Du hast auch noch Mitleid und findest es gleich verwerflich, wenn die Kunden versuchen, nicht in diese Fallen zu laufen?


    Da wird hier der falschen Seite was vorgeworfen...


    Stell Dir doch nur mal vor, es gäbe folgendes System: Du fährst Auto und jeden Abend wird es automatisch vollgetankt. Natürlich wird Dir nicht gesagt, wieviel getankt wurde. Am Ende des Monats bekommst Du Deine Rechnung - übrigens gibt es eine monatliche Mindestabnahmemenge. Was machst Du jetzt? Ich tippe doch mal stark, daß Du die Kilometer zählst, um den Verbrauch dann ein wenig im Auge behalten zu können und eventuell längere Fahrten, die aufgeschoben werden könnten, wirst Du wohl nicht zwei Tage vor Monatsende machen.


    Ein verbraucherunfreundliches System, oder? Ach ja: der Kilometerzähler dürfte übrigens nur "ungefähr-Angaben" liefern und die Spritmenge müsste pro angefangene Menge von 3,82 Litern bezhalt werden("Taktung").


    Jetzt erweitere das ganze mal um pauschalen Wochenend-Sprit zum günstigen Paketpreis, dann hast Du eine ähnliche Situation wie momentan im Mobilfunkmarkt.


    Würdest Du das mit Dir machen lassen?


    Jetzt bitte nicht mit dem Argument kommen, daß die Mobilfunkbetreiber gegenüber den Ölmultis einen exorbitant hohen Anteil an fixen Kosten haben und sie die irgendwie wieder reinbekommen müssen. Das erklärt Mindestumsätze oder Minutenpakete. Aber wohl nicht die Straftarife für die Überschreitung der Pakete und die Verschleierungstaktiken.

    da kann ich gegensetzen: es wird erst mit dem datum zur verlängerung umgestellt. So jedenfalls bei mir bezüglich Wechsel von Genion zu Genion online.


    Leider wurde das dann aber auch vergessen und o2 musste mit mehreren Anrufen erinnert werden...


    Kann mir aber durchaus vorstellen, daß ein Tarifwechsel auch schon früher möglich ist. Sollte ja für o2 günstiger sein(weil teuerer), Dich in den active zu stufen.


    Würde einfach mal bei der Hotline nachfragen.

    Aldiscon: natürlich ist es kein Original. Ein Maxcell von Akku-king - noch untrainiert. Hat mich übrigens 4,5 EUR inkl. Versand gekostet. Aber das tut doch an der nicht ganz korrekten Anzeige nichts, oder? Sieht ja irgendwie nicht nach einem Akku-Defekt aus, sondern nach einem Fehler im Gerät.


    TikiLoungeGod: werde ich machen, bzw. mache ich gerade ohnehin, weil der Akku noch trainiert werden muss. Sollte man eigentlich im angeschalteten Zustand laden?


    Gruß, Matthias

    also, wenn ich die flat hätte, dann würde ich mir wohl die Sache ein wenig dauerhafter und komfortabler einrichten.


    Die Teles würde dann durch den handycallboy ersetzt und das alte Ericsson, welches ja dauerhaft am Netzteil hängt, müßte einer besseren Lösung weichen. So wird ja der Akku auf Dauer geschossen...


    Gibt es eigentlich ein Handy, welches ohne Strom aus dem Akku, also nur mit dem Netzteil funktioniert? Oder kann man diesen Effekt mit einer Art Placebo-Akku erreichen?


    Gruß, Matthias

    Das mit dem komplizierten beschreiben geht auf mein Studium zurück - ein wenig Jura verdirbt halt den Sprachstil :)


    An Geräten habe ich:


    -Teles ita 2a/b
    -Siemens ME 45
    -Ericsson T 10s


    An Verträgen/Karten habe ich:


    -T ISDN XXL
    -o2 Genion
    -o2 loop


    Nun stellt man das folgendermaßen zusammen:


    Das Ericsson liegt angeschaltet mit eingelegter Genion-Karte in der Homezone und wird permanent auf die Loop-Karte in dem Siemens umgeleitet, welches ich unterwegs mitnehme. Das ist eine kostenlose, interne Rufumleitung von o2 zu o2.


    Die Teles Telefonanlage befindet sich am ISDN-Anschluß. Die Geschäftsnummer wird auf die Genion-Festnetznummer "weitergeleitet". Der Trick dabei ist, daß die Weiterleitungen von der Anlage realisiert werden, indem der ankommende Ruf entgegengenommen wird und automatisch ein Anruf zur Weiterleitungsrufnummer aufbaut. Diese beiden Anrufe werden dann intern verbunden.


    Endeffekt: Ein Anruf auf die weitergeleitete Geschäftsnummer geht den Weg "Geschäftsnummer " --Teles-Rufannahme und Ruf-Neuaufbau--> "Genion" --Rufumleitung--> Loop-Handy.



    Zusätzlich ist ein sogenanntes "Personal Callback" in der Teles aktiviert (näheres im Manual).


    Das ist eine Funktion, die ein sogenanntes Callback(Rückruf) auslöst. Um dieses auszulösen muss man die Anlage anrufen und einen Steuercode(hier z.B. *99*56789) eingeben. Dann legt man auf und die Anlage stellt eine Verbindung zur vorher eingestellten Nummer her. Das ist in diesem Fall die Genion-Festnetznummer. Da diese kostenfrei auf das mitgeführte Loop-Handy weitergeleitet wird, kommt dort also der (wegen XXL kostenfreie) Ruf kostenlos an. Wenn ich den Ruf jetzt entgegennehme stellt mir die Anlage ein Freizeichen zur Verfügung und ich kann ganz normal wählen, als würde ich ein an die Anlage angeschlossenes Telefon nutzen. Der Anruf wird ja von der Anlage an dem ISDN-Anschluß aufgebaut. Daher sind diese am Wochenende auch kostenlos.


    Im Endeffekt löst man mit dem Callback und dem darüber Telefonieren aus, daß die Anlage zwei kostenfreie Anrufe ins Festnetz aufbaut. Aufgrund der Weiterleitung von dem Genion-Handy landet davon einer auf der Loop-Karte unterwegs. Endeffekt also: kostenloses Telefonieren von unterwegs. Es fallen lediglich vor dem Telefonat einmalig die Gebühren für das Auslösen des Rückrufs an.


    Achtung: Es werden ja während des Telefonierens nach dem Callback bzw. der Weiterleitung zwei Leitungen belegt. Der ISDN-Anschluß ist also "voll beschäftigt" und in der Zeit nicht nutzbar!


    Mach Dir anhand dieser Infos doch mal eine Skizze, ist nicht ganz so schwer. :)


    Die Teles und Loop-Karten gehen übrigens recht günstig bei ebay raus. Insgesamt loht sich die ganze Geschichte aber m.E. nur, wenn man schon einen Genion-Vertrag und ISDN XXL hat.


    Gruß, Matthias