Wenn man mal mitbekommt wie sehr das Thema Breitbandversortung die Menschen betrifft und beschäftigt, dann wäre das ein "easy win" wenn man sich seitens der Politik interessiert und bemüht zeigt - in den Prozessen die ja ohnehin schon laufen, von der Politik selbst gefordert werden und auch noch an sie herangetragen werden.
Im vorliegenden Fall hat welche Ebene der Exekutive auch immer die Bälle nur hin- und her gespielt und das Ergebnis unsäglich versemmelt. Nichtsdestotrotz trägt dafür wer die politische Verantwortung und hätte sich das entweder auf die Fahnen schreiben können oder ihm wird eben dieses Versäumnis zur Last gelegt werden. Ehrlich gesagt: Ein Thema, welches so lange in den Medien ist, sollte Politikern aller Parteien mit den entpsrechenden Vorläufen in den Verwaltungen detailliert bekannt sein. Wenn auch nicht jedem persönlich - dann liegt halt eine grobe Panne in der Organisation vor.
Nur mal so am Rande: Es werden (Wlan)Funkversorgungen von Randgebieten von Bürgerinitiativen betrieben und ganze Dörfer stellen Aktionspläne zusammen, um einen kilometerlange Gräben für Glasfaserkabel selbst zu graben, weil die Telekom gerade nicht möchte. Wer guckt da bitte nicht über den Rand seines Schreibtisches hinaus und meldet da guten Gewissens nach oben "wir sind versorgt"? Da frage ich mich, welche guten Verbindungen zu den nicht allzu weit entfernten und mit viel Macht in NRW vorhandenen Unternehmen in Düsseldorf und Bonn bestehen ...