Beiträge von s-elch

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    Original geschrieben von herold
    Jetzt wird bei o2 jeder bedient. Fonic für den unteren bis mittleren Rechnungs-/Umsatz-Bereich und o2 o für den Rest der Hardcore-User. [...] Überflüssig ist imho nur der neue IP 100. Da kann man direkt Fonic nehmen, wenn es nur auf den Preis ankommt und keine Optionen gebucht werden sollen.

    Fonic sehe ich noch als eine der großen Schwachstellen bei o2: Weniger Komfort und Leistung als die Konkurrenz (z.B. Simyo) ... vor allem die fehlende ankommende MNP dürfte vielen schon beim ersten Angucken die Tür ins Gesicht schlagen. Und der ip 100 ist als online/Studententarif weiterhin ein Kracher und meiner Meinung nach eines der schlagkräftigsten Produkte momentan am Markt. Einfach wegen der SMS-Preise. Wer täglich 2-3 SMS braucht, der hat gegenüber dem günstigsten Discounter schon 6 EUR in der Tasche. Rechnerisch bleiben also für 4 EUR 100 Minuten - bis man da beim Discounter in den plus-Bereich kommt, dauert das bzw. setzt das einen ziemlich hohen Verbrauch voraus.

    Vergesst nicht, dass viele die Homezone nicht oder nicht so viel nutzen / nutzen können. Der Faktor geht mir hier irgendwie unter. Ich weiß wovon ich rede, mir geht es gerade selbst so und ich profitiere momentan herrlich von meiner auf sip weitergeführten home-Nummer. Hätte ich momentan genion wäre mir die Nummer relativ lästig: weiter als zu meiner Freundin und vielleicht 2-3 anderen würde ich die nicht geben, weil ich ohnehin dort nur unregelmäßig erreichbar wäre. Meine Freundin telefoniert zu mir eh kostenfrei und wenn man wirklich lange reden will, habe ich ein Festnetz (und ankommend netterweise die eine sip-Nummer) in der Nähe.


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    Original geschrieben von flo1982m
    Schade, dass der Aktions-Genion-L sterben musste. In meinen Augen absolut unverständlich.

    Wundert Dich das wirklich? Ist doch nur einer von den Aktionstarifen gewesen, mit denen die e's nur so um sich werfen. Mich wundert eher, wie lange die manchmal (anscheinend wegen Einfallslosigkeit) halten. Und mich ärgert dieses gezwungen Plakative an den Tarifen ... dann doch lieber Innovation, die der "o" ja auf jeden Fall ist.


    Wer jetzt noch einen mittleren Genion hat, wird den wohl festhalten. Auch eine schöne Sache für o2, weil die Tarife ja auch nicht in allem super günstig sind. Bei den Mitbewerbern bekommt man keinen "nakten Genion" für weniger als 10 EUR ... von daher ist der weitergeführte L garnicht mal so teuer. Zumal ich damit rechne, dass FreiSMS und Rabatte in dem Tarif wohl bleiben.


    Überhaupt verstehe ich die Aufregung nicht: dieser direkte o2-Tarif muss und will kein echter Spitzen-Discounter sein. Für die Mittelnutzer ist er tatsächlich nicht so prall, aber dafür lässt man ja den IP und die mobile-Flat weiterlaufen. Die Vielnutzer sind ja wieder in dem neuen Tarif überglücklich. Für mich hat o2 da schon an sehr viele Leute gedacht. Damit hätte ich nicht gerechnet.

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    Original geschrieben von zumwinkler
    Allerdings wundert mich, dass O2 offenbar freiwillig auf sämtliche Kunden verzichtet, die eine Homezone nutzen oder brauchen. Die werden ja sicher nicht in den neuen Tarif wechseln, sondern ggf. einen Festnetzanschluß schalten lassen und eine Discounterkarte [...] nehmen

    Sollen sie doch, habe ich schon mehrfach empfohlen und selbst auch fast gemacht. Und wer doch eine Homezone dringend braucht, für den habe ich die Alternativen schon oben aufgelistet. Meiner Meinung nach ist o2 da nicht so uninteressant, wie das manche hier herbeireden.

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    Original geschrieben von giles_gs
    Wie gesagt die Sache mit dem Handy separat auf Kreditkaufen find ich toll.

    Full ack. Dann merken die Leute erstmal, was ein Telefon kostet und das kann sich nur positiv auf den Markt auswirken. Und wenn dann viele merken: "Mensch, ein einfaches Handy reicht ja auch und überhaupt sind die Netzbetreiber gegenüber den Discountern sehr teuer" - Wunderbar! Irgendwann platzt dann die Blase des "Wir bieten denen, die nicht drauf achten teure Tarife und können daher die Verluste an den Discounter verschmerzen". Und dann kommen wir österreichischen Verhältnissen bestimmt näher :D


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    Original geschrieben von Wertsackbeutel
    Der Tarif setzt IMHO auf die Dummheit der Leute, in dem vermeindlich günstige Konditionen und das Schmankerl des Airbags vorgegaukelt werden.

    Dieses Statement finde ich heftigst falsch. Bis auf den großen Homezonebenutzer (und ansonsten Wenigtelefonierer) passt das doch auf niemanden! Discounter sind für die meisten Wenig- und Normalnutzer günstiger, das ist klar. Das war bisher so und wird auch weiterhin so sein. Und angesichts von modernen 29 ct finde ich 15 ct doch nicht so schlecht - sowohl im Haus als auch bei den Mitbewerbern. Und ich bin echt froh, mal wieder normale Tarife zu sehen und keine superduper-flats bzw. megatolle-Minutenpakete. Ist zwar noch nicht der hier erwünschte Baukasten, aber dennoch eine für mich angenehme Neuerung.

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    Original geschrieben von bernbayer
    Dieser Tarif ist auf jeden Fall nichts für Durchnitts-Mobilfunknutzer, die monatlich vieleicht 20 bis 30 Euro mobil verbrauchen. Wieso sollen die 15 cent die Minute zahlen, wenn es auch für 8 oder 9 cent die Minute möglich ist. Rechnet sich nur für Vieltelefonierer. Wenn das alles so kommen sollte, ist für Neukunden im Wenig- und Normaltelefonierer-Bereich "O2" wenig interessant

    Aber allemal interessanter, als in den alten Tarifen oder im Wettbewerb (Stichwort 29 ct). Und überhaupt mich ist es eine absolute Ausnahme, wenn man seinen Verbrauch über Jahre anhand von Minutenpaketen korrekt einschätzen kann - den mit 100 Minuten zufriedenen Wenignutzer mal ausgenommen. Und außerdem wie schon geschrieben: IP und flat laufen ja weiter.

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    Original geschrieben von Robert Beloe
    Na ja, die Homezone war lange Zeit doch ein ziemlicher Erfolg, bis vor zwei, drei Jahren die DSL-Festnetz-Komplettpakete aufkamen.

    Genau da sehe ich auch den Knackpunkt. Für o2 wäre ein Festhalten auf biegen und brechen an den Genions daher nicht sinnvoll. Genion ist nicht das allheilbringende Massenargument. Wäre natürlich schön gewesen, das als Option beizubehalten ... aber mal ehrlich: die Genion-S-Nutzer im Bekanntenkreis wären bis auf ein paar Ausnahmen schon einige Zeit meiner Meinung nach bei Discountern besser aufgehoben. Müssten die 5 EUR im Monat oder so für eine Home-Option zahlen, würden die sich den Betrag ziemlich sicher sparen. Und im Sinne der Einfachheit stirbt dann eher genion einen langsamen Tod. Auf jeden Fall mutig von o2, diesen Schritt bezüglich des einstigen Alleinstellungsmerkmals und Zugpferdes zu machen. Schwachsinnig oder über die Maßen sträflich finde ich das allerdings nicht.

    Re: kein O2 für die Kleinen mehr


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    Original geschrieben von digger
    Kann es sein, dass sich die Wenigtelefonierer in der neuen Tarifstruktur gar nicht mehr wiederfinden werden? Diese werden doch ganz klar zu den Discountern getrieben:


    O2 o lohnt nicht, wenn die Rechnung regelmäßig unter 60 Euro bleibt.
    Da ist man mit 9 Cent/Min. deutlich besser aufgehoben

    Genau dafür bleibt anscheinend der 100er IP mit den FreiSMS. Ich habe hier schon Leute, die dort zu Recht zugegriffen haben: Oft kann man nicht direkt telefonieren, da fallen schonmal so 2-3 SMS pro Tag an. Die 100 Minuten reichen für viele Wenigtelefonierer aber aus.


    Dann ist man schnell bei rund 150 Einheiten und damit bei fast einem Drittel weniger Kosten als bei einem günstigen Discounter - und hätte mit o2 sogar noch Puffer. Ein nach wie vor sinnvoller Tarif, so lange man nicht weit über die FreiSMS hinausschießt und höchstens selten über die 100 Minuten hinaus telefoniert.


    Dass die FreiSMS in den neuen Tarifen bleiben, halte ich allerdings für frommes Wunschdenken. Das wäre nun wirklich eine Revolution, die SMS für den Normalverbraucher schon regelrecht entwerten bzw. kostenfrei stellen würde. Zu schön, um wahr zu sein ... ebenso wie die Erwartung von Auszahlungen in den Tarifen "ohne Handy". Mit Handy dürften die 360 EUR wohl jedem Provi-Wahn ein schnelles Ende bereiten.


    (Schön, dass ich noch so lange überlegen kann: ich stecke noch anderthalb Jahre in einem durch Auszahlung kostenfreien all-in 150 c25 mit f&p, der für mich wie schon ein anderer User beschrieben hat - spätestens durch rollover - effektiv eine flat ist)

    Es gibt ein Update in Form der Abschlussrechnung ... und positive Nachrichten: Es wurden 50 EUR Kulanzgutschrift gewährt, die - wahrscheinlich zufällig - alle entstandenen Kosten genau deckt und durch die Verrechnung mit den Portierungskosten mir faktisch das damals falsch eingerichtete Guthaben "auszahlt". Ich hatte nicht mehr mit einer Gutschrift gerechnet und den Schaden als Abschieds"geschenk" von o2 betrachtet. So wird es ein echtes Abschiedsgeschenk und das Verlassen von o2 hat keine zusätzlichen Kosten nach sich gezogen.


    Vorher hat es o2 aber noch geschafft hat, die Rufnummerportierung ein wenig zu strecken und die Nummer erst vier Tage nach Kündigugnsdatum freizugeben, so dass die Nummer ein paar Tage nicht erreichbar war. Aber egal. Ich habe noch einen fixkostenfreien Genion S ohne Handy von debitel, den ich genauso weiterpflegen werde wie meine loop mit einigem Guthaben. Mal sehen, was sich in den nächsten 1,x Jahren so tut und wohin ich dann von meinem eplus hingehe. Die wollen die Bestandskunden ja auch nicht mehr so gerne haben :/

    Ich hänge mich mal hier an den Thread, weil er ziemlich gut passt.


    Nachdem ich mittlerweile einige Telefone anderer Hersteller kenne, die von der Gesprächsqualität unter aller Kanone sind, möchte ich nun doch eher zu einem Gigaset greifen. Meine Voraussetzung ist, dass handelsübliche Akkus verwendet werden, Eco-DECT vorhanden und ein AB eingebaut ist. Ob die Ladeeinheit separat oder integriert ist, ist egal. Farbdisplay, Bluetooth etc. wären "Spielzeug", Standardtelefonbuch reicht vollkommen aus und sogar heutige Standardfunktionen wie z.B. SMS dürfte ruhig fehlen. Es wird halt nur telefoniert - das soll es aber qualitativ gut können und dabei einigermaßen ergonomisch sein.


    Wo wäre der preislich günstigste Einstieg bzw. gibt es Unterschiede bei Gesprächsqualität und Verarbeitung, die Aufpreise rechtfertigen? Grundsätzlich suche ich eher ein günstiges Gerät, aber 20-40 EUR Preisunterschied für ein mehrere Jahre genutztes Gerät wären ja nicht so tragisch, wenn es sich halt lohnt.


    Wo seht ihr den sinnvollen Einstieg mit passendem Preis/Leistungsverhältnis?

    Simyo-Konditionen bis Ende diesen Monats wären 4,9 €, 5 EUR GH, 25 € Sonderguthaben bei ankommender MNP (als Kompensation der abgehenden Kosten beim alten Anbieter, die anderen 25 € sind nur die Augenwischerei der bisher schon immer rabattierten ankommenden Kosten bei Simyo). Freundschaftswerbung bringt nach meinem kurzen Einlesen nur 10 € für den Werber.

    Wir haben beim unschlagbaren Call and surf-Angebot im letzten Dezember gebucht. Der Schalttermin lag im geplant im Februar und Alice hat alles dafür getan, die Planungen durcheinander zu bringen (falsche Termine, keine Kündigungsbestätigung, trotz Abschalttermin keine Abschaltung etc.). Das hat sicherlich den größten Anteil an Verzögerungen und Problemen. Zusätzlich scheint die T-com (nicht deltatecc) Ihre Erfahrungen mit Hansenet gemacht haben, so dass der Schalttermin am 25. lag, obwohl am 1. schon kein DSL mehr vorhanden sein sollte - Alice hat dann am 13. schließlich abgeschaltet. Deltatecc könnte man höchstens vorwerfen, dass die dann den von der T-com vorgegebenen Termin vom 25. nicht mehr vorziehen konnten. Aber ich bezweifele, dass das überhaupt möglich gewesen wäre und mache deltatecc daraus keinen Vorwurf. Mit 14 Tagen Übergangszeit habe ich eh gerechnet und kann damit leben. Noch was zu Ungunsten der Telekom: die deltatecc-Aufträge wurden nicht über das System eingepflegt, auf das die Hotline direkten Zugriff hat. Dort sehen die Aufträge "kaputt" aus und man bekommt alle Nasen lang angeboten, die Telekom könne direkt tätig werden und den Auftrag stornieren - um selbst daran zu verdienen. Geht nicht drauf ein ... die wollen nur die Provi selbst einstreichen! Ich wurde von drei Mitarbeiter intensiv bis sehr intensiv bedrängt und bin darüber ziemlich sauer.


    Wegen der geschilderten Probleme wollten wir auch viel Kontakt zu deltatecc haben, den wir so nicht bekommen konnten. Es scheint der Chef selbst für diese Aufträge zuständig zu sein und der ist oft nicht im Haus. Ihm Nachrichten zukommen zu lassen hat vier Mal nicht geklappt. Als ich dann einmal den Herrn selbst am Telefon hatte, wurde er allerdings sofort aktiv und hat freundlich, schnell und umfassend die Situation geklärt und das weitere Vorgehen erklärt. Fazit: Kommunikationsprobleme, aber hat im Ergebnis keine negativen Folgen gehabt.


    Ansonsten ist alles absolut positiv: Man hat sich an sämtliche Absprachen gehalten, alle Termine eingehalten, Hardware rechtzeitig rausgeschickt, aufgetretene Schwierigkeiten gut ge- und erklärt. Ach ja: Die Provi-Auszahlung kam sensationelle drei Tage nach Schaltung.


    Wer nicht besonders ungeduldig ist, dem kann ich T-com Aufträge bei deltatecc empfehlen. Alle anderen sollten da noch einmal drüber schlafen - allerdings weniger wegen deltatecc, sondern wegen in meinem Fall zuallererst Alice als Altprovider, dann dem "Händler Dtag-System" und zuletzt mit Abstand deltatecc. Um es nochmal zu wiederholen: die haben nichts falsch oder gar kaputt gemacht, nur gerade wenn die Umstände erwartungsgemäß problematisch sind, braucht man eine gute Kommunikation.


    Ich empfehle, einen Mitarbeiter in dieses Feld einzuarbeiten - ansonsten Danke für das neue DSL :top: