Beiträge von s-elch

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    Original geschrieben von Markus78224
    Rufnummernmitnahme von O2 möglich
    Datentarif nach Volumen, nicht nach Zeit zu erträglichen Preisen


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    Original geschrieben von the_conscience
    vielleicht auch Congstar Prepaid.


    Habe ich was verpasst?

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    Original geschrieben von hrgajek
    Wer einen uuuralten VIAG-Vertrag hat, sollte den tunlichst NICHT anrühren, sprich nur passiv verlängern.

    Bei FreiSMS-Verträgen und mir ordentlicher Homezone-Nutzung würde ich das auch unterschreiben. Schon pervers, wie lange das bei eigentlich sinkenden Preisen hält und auf welchem Preisniveau man sich da jetzt in die Vergangenheit wünscht. Und welche Kröten man schluckt: ich sage nur 49 ct Hauptzeit ins Festnetz. Wo fängt eigentlich Wucher an?


    Ist ja schon interessant, dass die D-Netze noch immer an der Hochpreispolitik festhalten können und sich o2/eplus immer weiter daran annähnern.

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    Die Tarifpolitik von o2, E-Plus und in gewissem Sinne auch von Vodafone und T-Mobile sind derzeit die besten Argumente für Discounter-Angebote.

    Der mehr als dreifache Minutenpreis gegenüber dem Discounter spricht Bände ... wobei der Netzbetreiber direkt auch noch andere Möglichkeiten der Quersubventionierung hat, als ein Discounter - und der Einheitspreis auch beim Discounter an sich auch nicht unbedingt das günstigste ist. Aber es hat sich ja eingespielt: Einheitspreis beim Discounter und Flats bei den günstigen Destinationen beim Anbieter - dazwischen gibt es hier mal einen "community-Tarif" und da mal Bonusminuten. Bei den Discountern gibt es keine MVL, bei den Netzbetreibern fast nur 24 Monate - auch sim only. Welch tolle Möglichkeiten würden mir da noch zusätzlich einfallen...

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    Einzig für Power-Telefonierer, die wirklich intensiv kreuz und quer telefonieren, surfen und Zusatzfunktionen nutzen möchten, ist ein Laufzeitvertrag weiter interessanter.

    Ich frage mich, wie lange das noch zu halten ist oder wo deren Schwelle ist - es ist ja eher Zufall, den Wechselnutzer mit dem eigenen Discounter einzufangen. Der Bedarf der meisten Nutzer ist doch eher ziemlich gering und wen man erstmal an einen Discounter verloren hat, den bekommt man so schnell nicht zurück. Schließlich gibt es dort keine MVL und wenn man sich an seinen Tarif gewöhnt, kann man mit den Discountern sehr günstig telefonieren. Einmal sich daran gewöhnen, dann und wann mal ein Handy zu kaufen ist wohl schon die größte Hürde. Danach macht es den meisten doch eher Spass, sich an weniger zu verbrauchen und den Spareffekt direkt zu spüren.

    Ich habe noch einen Genion S ohne Handy mit besonderen Konditionen, den hier auch einige haben dürften, daher mal kurz eine Zusammenfassung letzterer Ereignisse, damit ihr nicht auch in die Falle lauft. Ich hoffe, ich erinnere mich richtig an die Details und fasse mal kurz zusammen.


    Von März 2005 bis 2007 war der Vertrag noch in einem Genion duo Aktion online untergebracht. Konditionen waren: mobil option, 125 FreiSMS, echte 5 EUR Grundgebühr. Im Dezember 2006 wurde der Vertrag dann verlängert - in einen damals üblichen, recht speziellen Tarif: offline, mobil option mit alten Konditionen, 125 FreiSMS (die dann aus komischen Gründen wohl nur mit 100 eingepflegt wurden und nicht mehr repariert werden konnten), echte 5 EUR Grundgebühr (nicht das Rabattmodell) und 5 EUR monatliches Gesprächsguthaben. Vereinbart wurde, dass der Tarifwechsel zu Ende der damaligen MVL Ende März 07 aktiv würde. Dies war auch offensichtlich der Fall, sonst hätte ich ja schon im Frühjahr wieder Papierrechnungen bekommen.


    O2 meint allerdings, dass der Tarif erst im Dezember und dann nochmal und endgültig Mitte Januar 07 umgestellt worden wäre mit einer Laufzeit der Konditionen für 24 Monate von dem Zeitpunkt an ausgestattet.


    Das war jedenfalls deren unumstößliche Meinung und die Erklärung dafür, dass ab Mitte Januar 2009 weder die SMS gutgeschrieben wurden, noch die 5 EUR Gesprächsguthaben flossen. Bemerkt wurde dies allerdings nicht sofort, weil noch anderweitiges Gesprächsguthaben vorhanden war. Dies ist mittlerweile verbraucht und ich habe auf der letzten Rechnung für Februar schon einen für mich ordentlichen Betrag zahlen müssen. Sehr ärgerlich das ganze. Verschiedene Hotlinemitarbeiter bescheinigten mir, ich hätte Glück gehabt. Hätte ich mehr verbraucht und das Rabatt-Grundgebührenmodell gehabt, hätte es schnell richtig teuer werden können.


    Passt auf, falls ihr ähnlich besonders ausgehandelte Verträge habt. Ich würde da zur Sicherheit in den fraglichen Zeiträumen nicht allzu viel vermeintlich kostenlosen Verbrauch haben ... Man stelle sich vor, in dem Grundgebühr-Rabattmodell zu sein, die 100 FreiSMS wirklich gebraucht zu haben und dazu die 5 EUR Guthaben genutzt zu haben: Da werden im worst case unerwartete 34 statt erwarteten 5 EUR fällig. Wenn man sich nicht gut einschränken kann, dann schlimmstenfalls jeden Monat über mehr als ein Vierteljahr hinweg.


    o2 nimmt sich von der Sache nichts an. Man kennt ja das Leid: Kulanz in den kleinen, alten Verträgen ist nicht mehr vorhanden und VVL werden ja nie schriftlich bestätigt und schon garnicht die ausgehandelten Konditionen. Ich bin in meiner Einstellung unsanft bestätigt worden, warum ich bei o2 bald kein Kunde mehr sein möchte und bin. Danke o2 für über acht Jahre sehr günstige Telefonie, meine Telefonnummern und Genion mit der unanständig großen Homezone sind mir ordentlich ans Herz gewachsen und haben meine Studi-Zeit begleitet. Nachdem ich von VVL zu VVL immer mehr um die vereinbarten Konditionen kämpfen musste, kontrollieren musste wie ein Fuchs und bei den "Reparaturen" oft mehr kaputtgemacht als bereinigt wurde ... Boni wegfielen oder sonstig gesponnen haben ... die Kulanz wegviel ... die Qualität stark schwankte ... das Barring dem die Krone aufsetzte ... Euro-Umstellung und "Nebenleistungen" einen weiteren schlechten Beigeschmack hinterließen ... die unteren Tarife mit Ausnahme der Fixkostenbefreiung vom Geinon S in steter Regelmäßigkeit verschlechtert wurden ... usw. und so fort.


    Vielleicht lest ihr dies, um bei anderen Kunden anders zu reagieren. Einen fleißigen Multiplikator mit recht geringem Telefoniebedarf habt ihr Euch gründlich zerstört. Die nächsten 1,5 Jahre bin ich ja bei eplus untergebracht - und die tun ja momentan auch alles in Ihrer Tarifpolitik, um die Kunden zu verunsichern. Mal sehen, was danach kommt. An sich habe ich den Netzausbau als positiv empfunden und war gespannt, ob sich o2 in zwei Jahren wohl wieder in meine Gunst vorarbeiten kann. Nach diesem Highlight rutscht ihr aber wieder mal tiefer in die "schwarze Liste" und ich werde mir gefühlsmäßig sämtliche Discounter und andere Konkurrenten so lange schönrechnen, bis ich bei Euch keinen Vertrag mehr unterschreiben muss. Und auch in meinem Bekanntenkreis geht die Abwanderungswelle weiter.

    Im Sauerland gibt es noch immer Orte, die praktisch kaum versorgt sind. Die Situation ist dort aber oft nicht auf den ersten Blick erkennbar: Vodafone setzt zwei Sender in die Wallachei und sendet mit Höchstleistung. Das Telefon quittiert begeistert den Empfang und wenn man dann mal telefonieren möchte, merkt's sofort dass was nicht stimmt und es erklingt der Dreiton. Wenn man dagegen D1-Emfpang hat, dann ist er oft realistisch. Die anderen sucht man auch heute noch meist vergebens - jedenfalls wenn die Einwohnerzahl des Ortes unter 500 liegt.


    Das beschriebene ist die traditionelle Situation. In den Fremdenverkehrsgebieten wird jetzt auch hin und wieder mal ein Senderchen aufgestellt. Z.B. ist am Diemelsee ein ziemlich hochgedrehter Standort von Vodafone und o2 in Betrieb genommen worden: Hoch am Berg mit Sichtverbindung zur "Strandpromenade". Wenn man um die Ecke geht oder in ein Haus im Ort hereingeht, muss man schon das Telefon in die richtige Richtung halten oder am passenden Fenster stehen, sonst ist's Essig. Ähnlich wie die alte "Vodafone-Angewohnheit": 4 Balken bis Vollausschlag wenn man richtig steht, Netzsuche, wenn man sich nur umdreht :)

    Blau kriegt den Vorzug gegenüber simyo, also werden keine Rufnummern portiert? Wenn doch, dann ist simyo ja im Einstieg günstiger und es spricht nichts dagegen zu mischen: man bringt nur eine Karte wegen den günstigen Datenoptionen zu blau und die anderen mit kostenloser MNP zu simyo.


    Wenn es ums reine handysurfen geht, ist das 1GB-Paket wohl für die meisten quasi eine Flatrate. Von hsdpa etc. hat man da eh nicht so viel, die Tagesflat sind daneben preislich völlig uninteressant und ich bezweifele, dass man das Paket sprengt um eine fullflat wirklich zu brauchen. Es bleibt der Standardtarif, der dann schon eher für Wenignutzer interessant sein dürfte. Praktische Erfahrungen habe ich keine.

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    Original geschrieben von zycko
    nöööö, einigermaßen...nur, dass sie nicht wissen, wie man das System so konfiguriert, dass man nicht ins Minus rutschen kann ;-)

    Wenn man Drillisch liest, kann man da auch noch weiterdenken: 20,47 EUR werden fällig, wenn gemahnt wird und man die Karte dann wieder freischalten will, glaube ich. Passiert aber anscheinend nicht, sonst hätte man bei tt davon gelesen. Bisher scheint maxxim echt sauber zu sein.


    "Wieviel Prepaid" an den Diensten dran ist, wäre aber auch für mich trotzdem ein Faktor. Die Aufladeoptionen fallen ja im Vergleich doch ziemlich auseinander: bei maxxim kann man keine pin für die SMS-Aufladung einrichten und keine Cashkarten nutzen. Und weil blau und simyo ja nahezu Zwillinge sind, würde ich zu simyo greifen, weil die ja auch originale cashkarten unterstützen. (momentan spricht ja auch der höhere Wechselbonus für simyo)


    Ob einem der Aufpreis von einem achtel bei den normalen Nutzungen allerdings der "etwas mehr Prepaid"-Faktor wert ist, muss jeder selbst wissen.

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    wenn man z.b. eine Rechnung, neue Simkarte etc. braucht :p

    ... dann kostet das bei maxxim 20,47 EUR und bei simyo 10 EUR. Wo ist jetzt Dein Punkt? Service ist halt teurer bei maxxim - also "noch mehr no frills". Jetzt rechne mal hoch, nach wieviel Minuten Du denn eine Serviceleistung brauchst. Ab 1047 Minuten bist Du beim Kartenwechsel wieder im Plus mit maxxim. Bei mir ist bisher erst eine Simkarte kaputt gegangen - und ich habe diverse seit über 9 Jahren im Einsatz.


    Ein Inhaberwechsel kostet übrigens bei maxxim nichts, bei simyo 15 EUR und bei blau 3 oder 15 EUR (Widersprüchliche Infos!). Nur mal so als Gegenbeispiel.


    EDIT: noch was vergessen: Solomo.


    Die nutzen das eplus Netz, allerdings als virtueller Netzbetreiber. Die Folge ist z.B., dass man tariflich "nicht eplus netzintern" und daher von Base 1/2 nicht kostenlos erreichbar ist. Im Tarif 08/5 hat man 8 ct zu allen Netzen und hat im Ausland zudem sehr günstige Tarife.

    In Aussicht zu stellen, dass weitere/andere Verträge nicht mehr weiterlaufen werden, finde ich mehr als legitim. Wenn die Anbieter nur an Kundenzahlen und Zahlungen von Kunden interessiert sind, dann ist das vielleicht der einzige wirksame Weg Beachtung zu bekommen. Und mit Erpressung hat das schonmal garnicht zu tun.


    Alice und o2 haben z.B. in Vertragsangelegenheiten bei mir so große Klöpse gebracht, dass sie ein paar Verträge verloren haben. Multiplikatoren sind Fakt, auch wenn es sich bei den Anbietern noch nicht so herumgesprochen zu haben scheint. Vielleicht wirkt sich das ja irgendwann mal aus, dass man bei gut informieren Kunden Multiplikatoren vermutet und wenigstens diese dann so korrekt und freundlich behandelt, wie man eigentlich alle Kunden behandeln sollte. Jeder Druck auf Anbieter ist deswegen aus meiner Sicht erlaubt und angeraten. Wenigstens beim traurigen Stand des Service besonders bei DSL und Mobilfunkanbietern.


    EDIT: und noch eine Idee on topic. Über eine Fritzbox werden Weiterleitungen derart behandelt, dass sie als Anrufe getätigt werden. Wenn man ein wenig in Hardware und Vertragswahl investiert, kann man so sehr günstige Erreichbarkeiten realisieren. Eine einfache Fritz kostet z.B. nicht mehr als 5 EUR, ein GSM-Festnetzadapter rund 50 und bei den Verträgen kommt es drauf an, da bin ich nicht ganz so auf aktuellem Stand.

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    Original geschrieben von Trickser
    Wenn ich meinen Vertrag (ohne Handy nicht aktiv verlängere, sondern ales so belasse wie es ist, bleiben doch die alten Konditionen erhalten?!

    Mittlerweile bei den meisten Tarifen wieder bzw. mittlerweile vielleicht sogar wieder bei allen. Ich habe den Überblick verloren, unter anderem weil mich diese Spielchen von o2 angenervt haben. Als es den Genion S ohne Handy für "effektiv 5 EUR Mindestumsatz" gab, war das ganze erst mit 5 EUR Grundgebühr auf Dauer ausgelegt - lediglich das monatliche Gesprächsguthaben wurde nach 24 Monaten eingestellt. Dann ist man hingegangen und hat das Konstrukt insofern verändert, als dass 10 EUR Grundgebühr verlangt wurde, 24 Mal 5 EUR Rabatt und weitere 5 EUR Gesprächsguthaben gewährt wurden. War man also in der passiven Verlängerung angekommen, zahlte man 10 EUR Grundgebühr und bekam weder Rabatt noch Gesprächsguthaben.


    Übrigens finde ich es interessant, mal wieder an die alten Tarife zu denken. Zu meiner damaligen Nutzung passten sie, weil ich die FreiSMS wirklich genutzt hatte. Mittlerweile könnte man den Tarifen schon fast nachtrauern, weil 19-29 ct nach heutigen Maßstäben wieder richtig gut sind sein sollen.


    Aber damals hat sich o2 ja auch nicht geschähmt, fast 50 mal so viel für ein Gespräch ins Festnetz zu nehmen, wie der ic gekostet hat. Gut, dass es Alternativen gibt.

    Wow, das war mir so nicht klar. Dann hat o2 nun tatsächlich den Vorhang fallen gelassen und braucht nicht mehr diese "schmutzigen Tricks", dass z.B. Sonderkonditionsverträge (wie Studi-Verträge) bei VVL automatisch einen Tarifwechsel nach sich ziehen?


    Nachdem zwischenzeitlich so lange an den ohne Handy-Tarifen herumgebastelt wurde, bis die auch in der passiven Verlängerung den "ohne Handy-Rabatt" verloren haben und jetzt schon gerüchteweise von auf MVL befristeten FreiSMS geredet wird ... das mit der automatischen Anpassung auf Neukundentarife bei aktiver VVL im gleichen Vertrag und Tarif haut dem Fass den Boden aus.