So, dann will ich trotz nicht vorhandener Mac-Kenntnisse mal mitreden... 
Zum zweiten Teil der Frage kann ich nichts sagen, aber zum ersten Teil, nämlich der Frage nach einem "alten Streit", sogar einem sehr alten. Neulich hat mich die Nostalgie gepackt und ich habe mein verstaubtes OS/2 auf dem alten PC installiert. Waren das noch Zeiten...
Sogar der neueste Firefox läuft noch drauf, StarOffice 5.1a und Java 1.4.2 sind kostenlos verfügbar und die Windows-Version des Acrobat Reader läuft in der Emulation, d.h. für einen reinen Internet- und Office-PC könnte man das Teil tatsächlich auch heute noch nehmen.
Und zuverlässig ist es, ich kann ehrlich gesagt bis heute nicht verstehen, weshalb sich damals Windows durchgesetzt hat. Und ich rede hier von der Zeit, als es unter Windows noch folgendermaßen zuging:
http://www.albinoblacksheep.com/flash/winrg.php
Naja, kann man nichts machen. Ein paar Monate war mein PC Windows-frei, aber wegen einer Nicht-Standard-Software, die nicht viele Leute brauchen, musste ich gerade doch wieder Windows 2000 installieren. Windows 2000 ist schon recht in Ordnung, aber was für ein Installationsvorgang, herrlich... 
Der erste Installationsversuch schlug fehl, weil der PC nach dem Kopieren der Dateien auf die Festplatte vom Setup neu gestartet wurde und dann natürlich prompt wieder von der CD bootete, weil ich nicht die ganze Zeit bei der Installation zuschauen wollte. Somit wurde die Installation natürlich, wer hätte etwas anderes erwartet, komplett von vorne begonnen, einfach genial. 
Selbst SuSE hat das besser hingekriegt! Da lädt die CD nämlich standardmäßig das auf der Festplatte installierte System und nicht das Setup, d.h. ganz am Anfang der Installation muss man innerhalb von 30 Sekunden eine Benutzereingabe machen, weil die CD sonst das System auf der Festplatte bootet, dafür kann man dann aber nach der Beantwortung aller Fragen weggehen und hat nach weniger als einer Stunde sein fertiges System inklusive aller Anwendungen, weil die Installation nach dem einzigen erforderlichen Reboot einfach von selbst weiterläuft.
Und das ist auch schon der nächste Punkt: Eine Stunde und 30 Minuten läuft die Installation jetzt schon, zweimal musste rebootet werden und bei jedem Reboot musste ich die CD vorher rausnehmen und nachher wieder einlegen.
Jetzt ist er fast fertig, beschäftigt sich aber seit fünf Minuten mit dem "Installieren der Elemente des Startmenüs". Und nachdem zwei Stunden vergangen sind, ist das System hoffentlich fertig installiert. Und was habe ich dann? Einen nackten Desktop mit null Anwendungen, dafür aber einen DRM-Player, den ich nicht haben will und der nicht mal deinstallierbar ist, und das soll zwei Stunden dauern? 
Nein, meine Erfahrungen mit SuSE sind zwar nicht ausschließlich positiv, das Modem in meinem Notebook funktioniert beispielsweise nicht und wird wahrscheinlich auch nie unter irgendeiner Distribution funktionieren, dafür muss ich mich aber auch nicht mit der Treibersuche beschäftigen, weil definitiv keiner existiert und außerdem gibt es anständige funktionierende Modems bei eBay für drei Euro.
Besonders angenehm finde ich die hundertprozentige Kontrolle über das System: Kein DRM-Player, der sich dank Klick-auf-OK-oder-leck-mich-am-Arsch-EULA jederzeit mit dem Server des Herstellers verbinden darf, dafür ist jede einzelne Datei genau einem Paket zugeordnet, das ich inklusive seiner Abhängigkeiten verwalten kann, grafisch oder von der Kommadozeile, wie es gerade passt.
Ich glaube, wenn ich mich losgelöst von der Frage, welche Spezialsoftware denn nun verfügbar ist und welche nicht, für ein System entscheiden müsste, dann wäre das Linux. So ein Mac wäre natürlich auch was Feines, länger als zehn Minuten am Stück habe ich nie damit gearbeitet, aber es sieht schon verdammt überzeugend aus. Außerdem hat man beim Kauf von Hard- und Software von demselben Hersteller den Vorteil, dass alles garantiert perfekt läuft. Aber durch dieses verdammte nicht funktionierende Modem lasse ich mir den Spaß nicht so einfach verderben. 
Sogar Linux könnte man theoretisch parallel zu OS X darauf installieren, was aber nicht unbedingt die beste Idee ist, weil man dann auf einige liebgewonnene kommerzielle Sachen verzichten müsste, die nur für Linux auf PCs verfügbar sind, wie beispielsweise Skype, Java, Flash oder den Acrobat Reader. Außerdem ist der Überfluss an Geld zu bescheiden, um den Kauf neuer Hardware zu rechtfertigen, und so wird eben Linux auf dem PC das primär genutzte System sein. 
o2neuling
PS: Während ich das hier schreibe, beschäftigte sich das Windows 2000-Setup mindestens zehn Minuten lang mit dem "Registrieren der Komponenten". Was freue ich mich schon auf die Registry, herrlich. Kurz vor ein Uhr habe ich den zweiten, bis jetzt erfolgreich aussehenden Installationsvorgang gestartet. Ob es wohl einen dritten Reboot geben wird? Bestimmt. 