Original geschrieben von Jochen
Völlig falsche Denkweise!
Ich sagte ja, daß man sich von Hass nicht leiten lassen darf.
Wir sind eine moderne Gesellschaft. Zumindest wollen wir es sein.
Wir sind nicht mehr in der Steinzeit, wo die Axt entschied.
Außerdem finde ich, daß man den Angehörigen nicht solche Gefühle unterstellen darf.
Wer sagt, daß Jakobs Eltern im speziellen oder andere Angehörige so denken?
Dann könnte ich auch gleich einem auf gut deutsch die Fresse polieren dürfen, weil er mein Handy geklaut hat.
Denn ich finde, jemand der einem das Handy klaut hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit verwirkt.
Hallo???
Mord ist ein Kapitalverbrechen, das durch nichts zu entschudligen ist.
Es muß in aller Härte bestraft werden.
Aber der Mensch hat nicht das Recht, einem anderen Menschen das Leben zu nehmen!
Genau das will man dem Straftäter doch selbst beibringen!
Warum also tut man es dann selbst?
Wer ernsthaft für die Todesstrafe ist, der lebt geistig im düsteren Mittelalter und hat sich nie wirklich mit Ethik beschäftigt.
Das unterstelle ich jetzt einfach mal.
Oder er hat nix kapiert.
Oder er ist ein von Emotionen geleiteter Mensch, der die Vernunft bewusst aushebelt und sich über andere stellt. Der sich ein Recht heraus nimmt, das ihm nicht zu steht und das er ja gerade andere auch nicht geben will und darf.
Die Todesstrafe ist widerlich und steht keinem Menschen zu.
Darüber haben andere "Mächte" zu entscheiden.
Egal, was derjenige getan hat.