ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von frank_aus_wedau
Wie bitte? Schuldenschnitt?
Eine linke Regierung hat zunächst einmal dafür zu sorgen, dass das Vermögen der eigenen Bürger sozialverträglich umverteilt wird. Wenn das geschehen ist, mag man erst einmal einen Kassensturz in der eigenen Gemeinschaft machen (um dann zu sehen, wie groß ein ggf. verbleibendes Loch in der Kasse ist). Wer links wählt, will genau das!
Wir können es doch nicht billigen, wenn eine Regierung das auch durch Steuerhinterziehung gebildete Vermögen der eigenen reichen Bürger privatisiert und die Schulen sozialisiert!
Hilft eine (zudem linke!) Regierung dann noch durch Untätigkeit mit, dass die Vermögenden ihr Vermögen aus den eigenen Banken abziehen mit der Folge, dass das Bankensystem illiquide wird, wäre ich der allerletzte, der einer solchen Regierung auch nur noch einen einzigen Cent in der Hintern schieben würde!
Humanitäre Hilfen: Ja (aber nur, wenn sie direkt an Bedürftige fließen)
Dauerhafte Finanzhilfen an eine Regierung aus unverschämten Schnorrern: NEIN!
Im übrigen:
Solange sich die griechische Regierung weigert, die von der Schweiz geradezu aufgedrängten Steuerschulden reicher griechischer Steuerhinterzieher einzuziehen und lieber untätig auf Geld von der Eurogruppe wartet, frage ich mich langsam, ob am Klischee des faulen Griechen nicht doch was dran ist. Zumindest die Regierung bemüht sich, diesess Klischee nach Kräften zu untermauern.
Und das geht von heute auf morgen?
In Deutschland wurde vier Monate darüber verhandelt ob man eine Brücke sperrt und du erwartest von einer Regierung in weniger als einem halben Jahr ein ganzes Land umzubauen? Zumal an allen Ecken und Ende das Geld dazu fehlt? Das einzige was die bisher machen konnten war zu sehen wo jeden Monat die Milliarde herkommt um die Rate zu zahlen.
Ein bisschen Rechtsstaat ist Griechenland auch ![]()
Also ein bisschen auf dem Teppich bleiben.