Beiträge von CK-187

    Zitat

    Original geschrieben von oo7x
    Scheinbar ist das Volk gegen Reformen. (siehe aktuelle Demos auf den Plätzen)


    http://www.welt.de/wirtschaft/…n-an-Nein-Demos-teil.html


    Dann müssen sie auch die Drachme nehmen. Beides geht leider nicht! Aber ich weiß nicht, ob ihnen das bewusst ist.


    Man ist gegen diese Reformen.
    Die Mehrheit bekommt eine Rente von 500€ und darunter. Diese Renten wären von den Kürzungen am ehesten betroffen und da selbst dieses Geld vorne und hinten nicht reicht ist es verständlich. Man quasselt hier immer wieder gerne das Rentner in Griechenland 1.500 Euro bekommen und so einen quatsch. Ich weiß nicht ob das das goebbelsche Paradebeispiel von Zeitung mit den vier Buchstaben in die Welt gesetzt hat oder der Quatsch direkt vom regierenden Getier stammt. Fakt ist dass in Deutschland wahrscheinlich mehr Menschen 10.000.000 Euro im Jahr verdienen als in Griechenland 1.500 Euro Rente beziehen.


    Die Griechen würden aber ein Gutes tun wenn sie die ganzen Lidl, Praktiker und sonstigen Schrott aus dem Land werfen und endlich wieder eigene Produkte kaufen. Zumal sich diese bald eh von selbst verziehen werden.

    Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Das sind doch Halbwahrheiten. Die Griechen haben doch damals betrogen und falsche Zahlen vorgelegt. Geschlafen wurde allerdings auch in der EU und bei der damaligen rot-grünen Bundesregierung, indem man da nicht sorgfältig geprüft hat und letztendlich alles durchgewunken hat.



    Und an den Weihnachtsmann glaubst du auch?
    Die haben alles gewusst.

    Ich kann dir jetzt schon sagen wie das ausgeht.
    Die ND wollte am Samstag ein Misstrauensvotum gegen die Regierung anstoßen und wurde von Samaras zurückgepfiffen. Die Zustimmung in der Bevölkerung ist für SYRIZA seit Freitag um 14 Punkte gestiegen. Wären gestern Wahlen hätte er die absolute Mehrheit weil er zumindest den Eindruck erweckt seine Handlungen stehen im Interesse des Volkes.


    Edit: Frank
    Sag das nicht zu laut denn die die auf Tsipras jetzt folgen würde haben einen kurzen bärtigen Deutschen mit österreichischen Wurzeln als Vorbild. Parteien wie ND, PASOK und gleichgesinnte wird es dort für lange Zeit in nicht mehr an der Macht geben. Wenn es mit Links klappt dann klappt´s, wenn nicht kann man ja noch Rechts wählen. Die Mitte-Links, Mitte-Rechts Parteien wie die GroKo in Deutschland sind wie Ostereier. Außen verschieden bemalt und innen gleich. Und die haben bei der Allgemeinheit verspielt.

    Ich kann jetzt nur von Griechenland reden aber ich weiß dass man das nicht wollte. Ich erinnere mich noch ganz genau das z. B. Maastricht in Griechenland kaum einer wollte. Die Politik hat mal wieder gegen den Willen der Allgemeinheit entschieden.
    Und das gegen den Willen der Allgemeinheit entscheidet und trotzdem weiterregiert kennen wir ja nicht nur vom Ausland ;)

    Das hat der amerikanische Präsident einst auch zu Osama gesagt.
    Die Rolle Merkels war der Druck für das erste Hilfspaket das außer ihr und Sarkozy kein Mensch wollte.


    Edit: versteh mich nicht falsch, Deutschland funktioniert wie es funktioniert und das tut es gut. Aber dafür braucht man eine Mentalität die es im Rest von Europa, wenn überhaupt nur im Norden gibt. Ich habe eins gelernt, wie das Klima so sind auch die Menschen. Und das meine ich keineswegs böse, schlecht oder abwertend. Nur versucht Deutschland "seine Lebensart" zu exportieren damit es in Europa eben auch so (gut) funktioniert wie hier. Und das wird aber niemals passieren ;)

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Das Europäische Parlament braucht mehr (und nicht weniger) Gewicht im Verhältnis zu den Nationalstaaten ... und zwar mindestens so viel, um einzelne "Störenfriede" auf demokratischem Weg ins Abseits stellen zu können.


    Genau das ist der Punkt ab dem eine Demokratie zu einer Diktatur wird. Wie sollte man die EU dann nennen, viertes Reich? Besser drittes Reich 2.0 vielleicht? An der Wahlurne ist die Stimme des Obdachlosen genau so viel Wert wie die Stimme eines Multimilliardärs oder des Präsidenten. Sowas in der Art fordert Deutschland schon lange, aber Deutschland forderte auch mal das Juden vergast werden sollen.


    Ich sag es schon seit Jahren, sag es jetzt noch mal und stehe dazu. Immer wenn Deutschland zu viel Macht hatte, führte es zu einer Katastrophe im Rest von Europa und Umgebung. Ich weiß nicht wer gut genug ist so viel Macht zu besitzen, aber Deutschland ist es definitiv nicht! Die Geschichtsbücher lügen nicht.

    Zitat

    Original geschrieben von Braindead
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=26585#more-26585



    Ein sehr guter Artikel der Nachdenkseiten zu dem Thema.


    Das hab ich einen Tag nach den Wahlen gesagt. Wenn der erfolgreich sein sollte wären die ziemlich schnell weg vom Fenster. Selbst wenn er die vernünftigsten Vorschläge gebracht hätte, hätte man sie dem Volk als untragbar präsentiert. Blockadepolitik um die persönlichen Interessen zu wahren.

    Baden-Württemberg hat bestenfalls was mit Zigeunerstämmen aus Schottland gemeinsam ;)
    Die Bayern mit niemandem :rolleyes:


    Aber wenn man schon Mentalitäten ins Spiel bringt dann hätte man auch wissen müssen dass Griechenland die letzten Jahrhunderte entweder versklavt war, oder unter einer Diktatur litt. In beiden Fällen war "der Staat" bzw. der Regend ein Feind. Ein Feind den man nicht freiwillig unterstützt. Auch solche Dinge bleiben hängen und tragen zur Zahlungsbereitschaft einen gewissen Teil bei. Nur weil in vielen Ländern die Bevölkerung auch noch danke sagt nachdem sie von ihrer Regierung abgefi**t wurde darf man das nicht von jedem erwarten. ;)

    Der Euro hat die Menschen eher auseinander getrieben als das was der werte Herr da verzapft.
    Die roten Linien die überschritten wurden waren zum Teil notwendig. Selbst Deutschland hat mit den Privatisierungen zum Teil Mist gebaut. Eine Bahn hat sich meiner Meinung nach ausschließlich selbst zu tragen da sie eine wichtige Aufgabe hat. Ebenso die Post und in beiden Fällen sehen wir die Früchte der Privatisierungen in Threads wie über den Bahnstreik. Da ist es wichtiger die feuchten Träume der Aktionäre wahr werden zu lassen als die Belegschaft anständig für ihre Arbeit zu entlohnen.


    Privatisierungen können eine feine Sache sein, manchmal sind sie aber nur Kopflos. Das werden einige aber erst dann verstehen wenn keine Bahn oder die Post nur noch ein mal die Woche kommt weil neue Gleise fällig werden und es sich nicht lohnt.