Beiträge von Sencer

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    Original geschrieben von autares
    als Experte kann man aber darüber nur lachen, denn die meisten dieser Angebote sind blanker Hohn, so wie es übrigens immer ist, wenn etwas neues hoch sterilisiert wird.


    Na, sterilisiert wird zum Glück noch niemand. :D (Tipp: Weniger Fußballer-Aphorismen lesen :P )



    Die vermeintlichen Argumente von den Klima-Verschwörungstheoretikern (die sich gerne als "Skeptiker" ausgeben) kann man sich ja ja seit Jahren wie beim Bullshitbingo zusammenstecken:
    http://gristmill.grist.org/skeptics
    Man muß sie nur noch in ein entsprechendes SPielfeld übertragen. Neu ist da gar nichts. Und was nützliches dabei herauskommen sollen, wenn eine solche Debatte in den Medien geführt wird, ist ebenfalls schleierhaft. Jemand der keine Sachkenntnis hat und dem meist sogar ein fundiertes Verständnis für wisenschafltiche Methoden fehlt, wird _nichts_ zur Findung der Wahrheit beibringen können.


    Mit dem Zusammenstecken von alten Klischees, Halbwahrheiten und Verzerrungen wie in der von RTL eingekauften Reportage, gibt allenfalls Leuten die ihre Meinung lieber aus dem Bauch heraus treffen und sich schon entschieden haben "was sie glauben wollen" eine Entschuldigung dabei zu bleiben. An der Realität ändert es nichts.


    Neben dem Wikipedia-Artikel der weiter oben zu der Doku schon verlinkt wurde, nimmt sich noch jemand anderes den spezifischen Fehlern der Original-Doku hier an:
    http://www.durangobill.com/Swindle_Swindle.html
    (die wurde von RTL wohl noch mal erheblich überarbeitet um zumindest die schlimmsten betrügerischen Lügen herauszuschneiden)


    http://www.durangobill.com/Swindle_Swindle.html


    Alleine schon die Vorhersagen für eine Eiszeit aus den 70ern mit den heutigen Vorhersagen auf eine Stufe zu stellen, ist eine absolut unehrliche Verzerrung. Siehe z.B.:
    http://www.wmconnolley.org.uk/sci/iceage/
    http://gristmill.grist.org/story/2006/11/23/18534/222
    http://www.realclimate.org/index.php?p=94


    Wenn man diese Informationen hat, ist für mich nicht nachvollziehbar wie man immer noch weiterhin eine "Gleichmacherei" dieser Behauptungen betreiben könnte - es sei denn die Wahrheit interessiert einen nicht im geringsten.


    Interessanter Artikel auch ind er Sueddeutchen zum RTL-Fiasko:
    http://www.sueddeutsche.de/,ra…issen/artikel/281/118149/

    Re: S: Fehlertolerantes Messengerprotokoll


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    Original geschrieben von fahrsfahrwerkaus
    oder Jabber-Protokoll an mich geschickte oder von mir versendete Nachrichten.


    Das XMPP-Protokoll arbeitet mit "Quittungen", d.h. Nachrichten sollten bei ordentlich programmierten Clients/Servers nicht passieren. Entweder der Client schickt eine Quittung und zeigt die Nachricht dann auch an (oder verarbeitet sie sonstwie), oder er schickt keine Quittung, dann sollte die Nachricht entweder gespeichert werden bis der Client verfügbar ist, oder eine Fehlermeldung an den Absender gehen.


    Arbeitest du mit Jabber-Transports zu anderen Diensten, oder tritt das verschlucken bei Jabber zu Jabber auf? Welchen Client und welche Serversoftware/Dienstanbieter verwendest du?

    Re: Hundefleisch in Deutschland zum Verzehr freigegeben?


    Um mal zur Ausgangsfrage zurückzukommen:


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    Original geschrieben von root
    Es war laut Fleischhygienegesetz mal nicht erlaubt. Das Fleischhygienegesetz wurde durch das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch abgelöst. Dort konnte ich bezüglich Hundefleisch nichts finden.


    Weißt jemand näheres? Wo solche Regelungen drin stehen könnten oder wo man am besten danach sucht?

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    Original geschrieben von AdministratorDr
    Das mag sein, aber wenn man von Entwicklung neuer Arten spricht, würde mich interessieren, ob es wirklich komplett neue Arten gibt. Nicht irgendwelche geringfügigen Mutationen sondern eine komplett neue Art die es vor 100 Jahren noch nicht gab. Ich sag jetzt mal übertrieben einen Vogel mit kleinen Stoßzähnen wie ein Elefant. :D Also eine extreme Veränderung einer Art zu einer neuen. Gibt es sowas? Wenn ja, welche?


    Jemand der solche "Sprünge" in 100 Jahren erwartet, hat nicht verstanden wie Evolution funktioniert. Die Realität ist kein Comic-Buch. Stoßzähne bei Elefanten (und ihren Vorfahren), welche sich aus (*Schock*) Zähnen entwickelt haben (welche Vögel nicht haben) haben dafür Millionen Jahre gebraucht. Evolution arbeitet in sehr kleinen, kontinuierlichen Schritten, nicht in diskreten Sprüngen. Es ist nicht wie bei X-Men oder Heroes.
    Außerdem hatte kannte man vor 100 Jahren nur einen winzigen Teil der Arten die man heute kennt, d.h. selbst wenn es physiologisch deutlich veränderte Arten gäbe, wäre es sehr wahrscheinlich, dass uns eine Vergleichsbasis fehlt um festzustellen, wann sich diese oder jene Art entwickelt hat.
    Und schließlich bräuchte es große Populationen, eine Form von Isolation von anderen Artgenossen und einen erheblichen Selektionsdruck (sprich eine Veränderung der Umwelt) in Bezug auf diese neue Veränderung/Merkmal, damit es sich durchsetzt (sprich, dass Tiere welche die Veränderung nicht haben in hoher Zahl sterben, und Tiere mit dem neuen Merkmal in hoher Zahl Nachkommen schaffen). 100 Jahre, welches bei größeren Tieren gerade mal eine paar dutzend Generation ausmacht ist viel zu kurz dafür.

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    Original geschrieben von AdministratorDr
    Das Arten aussterben, okay. Aber welche neuen Arten sind den in den letzten 100 Jahren enstanden? Mal so rein Interessehalber.


    Wenn dich das Thema der Entstehung von Arten interessiert kannst du hier anfangen zu lesen:
    http://en.wikipedia.org/wiki/Speciation
    Dort gibt es auch zahlreiche weiterführende Links und Informationn um dienen Wissensdurst zu stillen. Es sei denn du wolltest nur wiedermal mit kaputter Logik die vermeintliche Überlegenheit einer beliebigen Religiösen Überzeugungen ggü. wissenschafltichen Erkenntnissen wie Schwerkraft oder Evolution unterstreichen. In diesem Falle wird man dich wohl ohnehin nicht davon abhalten können... :roll:


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    Original geschrieben von VFBler
    der Mensch ist ein Teil der Natur und nicht "Wächter" der Natur. Und im Sinne unserer und aller Arten soll es sein das Gleichgewicht der Natur zu erhalten.


    Als der Mensch als Lebewesen noch nicht unsere Erde bevölkerte, war die Natur ebenfalls mit sich im Gleichgewicht.


    Ich habe ja schon geschrieben, dass das was du meinst vermutlich Nachhaltigkeit ist, und dass Nachaltigkeit in der Tat ein erstrebenswertes Ziel ist.


    Dass die Natur von sich aus eben nicht immer dahin tendiert ist eigentlich auch klar. Als durch Verschiebung der Kontinentalplatten quasi alles Leben auf der heutigen Antarktis ausgelöscht wurde, spricht man ja auch nicht von einer "Natur die mit sich im Gleichgewicht ist". Genausowenig bei Eiszeiten, Vulkanausbrüchen, Meteoriteneinschlägen usw. Und wenn unsere Sonne eines Tages zu einer Supernova wird, dann wird man hoffentlich auch eher im Sinne der Nachhaltigkeit handeln (um das Fortbestehen von Lebewesen zu sichern), und nicht versuchen der Natur ihren Lauf zu lassen und sicherzustellen, dass alles irdische Leben verglüht. Ich denke der Unterschied wird deutlich...

    Jeff Han hat bereits im Feb. 2006 seine Arbeit an Multi-Touch-Interfaces vorgestellt (inklusive der Foto-manipulation, erweiterten Desktopmetapher, und dem Arbeiten mit Karten). Viel Neues sieht man im oben verlinkten Video dann auch nicht - aber jetzt wo Microsoft irgendwie was damit zutun hat, sorgt das natürlich für ein größeres Medienecho...


    Jeff Han, im Feb. 2006:
    http://youtube.com/watch?v=UcKqyn-gUbY


    Bumptop mit teilweise vergleichbaren oder zumindest verwandten Ideen:
    http://www.youtube.com/watch?v=M0ODskdEPnQ

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    Original geschrieben von VFBler
    Dann ist wohl der Mensch der größte Feind für das natürliche Gleichgewicht, denn er breitet sich auch unkontrolliert aus und hat nahezu keine natürlichen Feinde.


    Das "natürliche Gleichgewicht" ist für sich kein Wert den es zu schützen gilt. Es sei denn man befürwortet große Hungersnöte, höhere Säuglings- und Kindersterberaten, das "sozialverträgliche frühableben" von Kranken und Schwachen usw. - da sollte man die "Natur" nicht romantisieren, sie ist nicht weniger gnadenlos als der Mensch, sondern im Gegenteil ultimativ gnadenlos. Das Gleichgewicht ist auch nicht statisch, sondern es sterben immer Arten aus, und es entstehen neue Arten.
    Der Schlüsselaspekt um den es dir vermutlich geht, ist die Nachhaltigkeit unseres Verhaltens auf der Erde, dem man sich aus vielerlei Gründen (nicht zuletzt aus [art-]egoistischen Gründen) stärker widmen muß. Und ja, ich finde es auch Schade, dass es Menschen gibt welche das nicht so sehen oder zumindest nicht die notwendigen konsequenzen daraus ziehen wollen.


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    Außer dem Mensch seine nicht ausgereifte und fehlerhafte Technik die z.B. zu Unglücken mit mehreren tausend Menschenleben führt. Oder er führt nicht rationale und nicht mit intelligenz begründete Kriege.


    Nach von uns selbst gesteckten Maßsstäben sicher eine schlechte Bilanz, aber immerhin hat der Mensch das Potential und den Ehrgeiz daran zu arbeiten und solche Maßstäbe zu setzen. Um überhaupt moralische Maßstäbe ansetzen zu können bedarf es einer mensch-ähnlichen Intelligenz, daher ist mir nicht so Recht klar wie du dir die Alternative (eine Natur ohne Mensch) dazu vorstellst, bzw. inwiefern sie "besser" in diesem Aspekt sein sollte.

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    Original geschrieben von tmc
    Der Mensch ist definitiv nicht das intelligenteste Lebewesen.


    Auch wenn einem einige Exemplare hier im Thread zweifeln lasen, dann ist der Mensch doch zweifellos das "intelligenteste" unter den bekannten Lebewesen. Festmachen kann man das an seiner sehr stark ausgeprägten Fähigkeit Werkzeuge zu benutzen um seine Ziele zu erreichen und Probleme zu lösen. Bspw. die Erfindung des Flugzeugs/Autos/... zur Überbrückung langer Strecken, Ackerbau und Viehzucht um Seßhaft zu werden, Tiefkühltruhen und das Nutzen chemischer Kenntnisse um Lebensmittel lange haltbar zu machen, das Bauen von Raketen, Teleskopen etc. zur Erforschung des Weltraums die nur der Befredigung der Neugier dient, und tausend andere Dinge. Man muß schon eine sehr, sehr ungewähnliche Definition von "Intelligenz" aus dem Hut zaubern um andere Tierarten als intelligenter bezeichnen zu können.


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    Die Tiere hingegen sind nicht so Normadenhaft wie die Menschen, sondern leben mit Ihrer Umwelt im Gleichgewicht.


    Die Mehrheit des Menschen hat das Nomaden-dasein vor mehreren tausend Jahren abgelegt und ist dank Ackerbau und Viehzucht sesshaft geworden. Tiere haben auch nicht zum Ziel "im Gleichgewicht" mit der Natur zu leben, solange man sie nicht anthropomorphisiert und ihnen linke Hippie-Ideale unterstellt. Das Gleichgewicht entsteht durch natürliche Feinde und anderweitigem Seletionsdruck welcher Populationsgrößen begrenzt. Es gibt zahlreiche bekannte Fälle wo Arten in neuen Umgebungen wo sie keine natürlichen Feinde haben zu extrem expandierenden Populationen neigen, welche das Gleichgewicht erheblich stören und auch dauerhaften Schaden anrichten, siehe bspw. die Einführung der Kaninchen in Australien.


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    Damals vor etlichen Jahren hat mein Philosophielehrer immer gesagt, das Bewußtsein ist das Bewußte wahrnehmen, das man altert und irgendwann stirb. Zuzusagen, das alles vergänglich ist.


    Die Unterschiede zwischen Menschen und anderen Lebewesen, insbesondere manche Primaten, sind nicht fundamentaler Art, sondern gradueller Art. Viele Eigenschaften die man früher immer nur dem Mensch zugeschrieben hatte wurden mit Forschung und Experimenten auch bei manchen Tierarten festgestellten. Sei es Werkzeugbenutzung, die Fähigkeit zur Sprache (verstehen und benutzen von Symbolen zur Kommunikation), Weitergabe von gelernten Dingen an andere Mitglieder aus der Gruppe und zukünftige Generationen, verschiedene soziale Handlungsweisen usw.

    Installiere "gparted", den gnome partition editor. Das ist ein grafisches Programm, welches otisch und von der Bedienung stark an Programme wie Partition Magic anlehnt. Damit lassen sich leicht Partitionen anlegen, verändern und formatieren.

    Das Problem ist die Vielseitigkeit der Prüfung. Es sind ja nicht immer dieselben Leute welche bei den jeweiligen Übungen daneben liegen. Meistens haben angehende/"willige" Sportstudenten eine oder mehrere Stärken/Interessen wo sie gut sind und glauben das würde reichen - tut es aber nicht. Gerade in den Dingen wo man nicht sowieso schon gut ist, muß man sich schon eine Weile vorbereiten. Bei manchem ist es das Schwimmen, beim anderen das Turnen, beim Dritten fehlte einfach ein bißchen Kraft. Bei den Leuten (welche ich kenne) die ganz ohne vorbereitung hingegangen sind, hat am Ende immer was gefehlt.