Monk auf RTL - Affenkiller - bezug auf realität?!

  • Zitat

    Original geschrieben von AdministratorDr
    Das Arten aussterben, okay. Aber welche neuen Arten sind den in den letzten 100 Jahren enstanden? Mal so rein Interessehalber.


    Genmanipulierter Mais, usw.


    Allerdings hat dieses nichts mit der natürlichen Evolution zu tun, sondern der Mensch hat da seine Hände im Spiel.

  • Zitat

    Original geschrieben von AdministratorDr
    Das Arten aussterben, okay. Aber welche neuen Arten sind den in den letzten 100 Jahren enstanden? Mal so rein Interessehalber.


    Wenn dich das Thema der Entstehung von Arten interessiert kannst du hier anfangen zu lesen:
    http://en.wikipedia.org/wiki/Speciation
    Dort gibt es auch zahlreiche weiterführende Links und Informationn um dienen Wissensdurst zu stillen. Es sei denn du wolltest nur wiedermal mit kaputter Logik die vermeintliche Überlegenheit einer beliebigen Religiösen Überzeugungen ggü. wissenschafltichen Erkenntnissen wie Schwerkraft oder Evolution unterstreichen. In diesem Falle wird man dich wohl ohnehin nicht davon abhalten können... :roll:


    Zitat


    Original geschrieben von VFBler
    der Mensch ist ein Teil der Natur und nicht "Wächter" der Natur. Und im Sinne unserer und aller Arten soll es sein das Gleichgewicht der Natur zu erhalten.


    Als der Mensch als Lebewesen noch nicht unsere Erde bevölkerte, war die Natur ebenfalls mit sich im Gleichgewicht.


    Ich habe ja schon geschrieben, dass das was du meinst vermutlich Nachhaltigkeit ist, und dass Nachaltigkeit in der Tat ein erstrebenswertes Ziel ist.


    Dass die Natur von sich aus eben nicht immer dahin tendiert ist eigentlich auch klar. Als durch Verschiebung der Kontinentalplatten quasi alles Leben auf der heutigen Antarktis ausgelöscht wurde, spricht man ja auch nicht von einer "Natur die mit sich im Gleichgewicht ist". Genausowenig bei Eiszeiten, Vulkanausbrüchen, Meteoriteneinschlägen usw. Und wenn unsere Sonne eines Tages zu einer Supernova wird, dann wird man hoffentlich auch eher im Sinne der Nachhaltigkeit handeln (um das Fortbestehen von Lebewesen zu sichern), und nicht versuchen der Natur ihren Lauf zu lassen und sicherzustellen, dass alles irdische Leben verglüht. Ich denke der Unterschied wird deutlich...

    "That's not a hair question. I'm sorry." - 01/31/07 - Never forget!

  • Hi Sencer,


    ich denke ich werde zu spirituel. :D


    Aber alles hat seinen Sinn und Grund. Der Einschlag eines großen Meteoriten hat zur Folge dass die Dinosauerer ausstarben und sich neues Leben entwickelte. Sollte die Sonne uns verglühen hat das mit Sicherheit auch seinen Sinn. Nur werden wir diesen vermutlich nie erfahren.


    Jetzt mache ich meine Reucherstäbchen wieder aus und lege die Tüte zu Seite. :D:D


    Im Ernst: Ich denke alles was mit der Natur und dessen Gewalten zu tun hat passiert aus einem Sinn heraus: Nämlich den dass alles im Gleichgewicht bleibt! Das Aussterben der Dinosauerer hatte sicherlich auch seinen Grund, vermutlich jener dass Platz für uns Menschen bleibt. Was kommt nach uns Menschen wenn wir "aussterben" sollten ? Fragen über Fragen.

  • Zitat

    Original geschrieben von AdministratorDr
    Das Arten aussterben, okay. Aber welche neuen Arten sind den in den letzten 100 Jahren enstanden? Mal so rein Interessehalber.


    So einige, diverse Fruchtfliegen, Gräser etc. pp.
    Zum einen durch "künstliche" Evolution im Labor zum anderen durch natürliche. Funktioniert aber nur, wenn sich das Lebenwesen entsprechend schnell vermehrt und der Selektionsdruck entsprechend hoch ist.
    (Gab da mal ein Gras was innerhalb ein paar Jahren alte Bergbauhalden in England zu seinem neuen Gebiet gemacht hat, indem es "mutiert" ist um auf toxischen Untergrund leben zu können.)


    Man darf dabei allerdings nicht mit einer zu engen Definition des Begriffes "Art" arbeiten. Geht man davon aus, dass Löwe und Tiger beides Katzen und damit die selbe "Art" Tier sind hat man schon verloren.


    Für "Otto-Normalverbraucher" bleibt eine Fruchtfliege eine Fruchtfliege auch wenn diese evtl. andere Verhalts- und Genmerkmale aufweist, kann man von außen ja auch nicht sehen. Der geneigte Forscher kann da anders differenzieren und hat dann eben schnell mal ne neue Art von Fliege gefunden, die sich durch selektive Paarung gebildet hat.


    EDIT:
    VFBler
    Zwischen Dino und dem ersten Menschen lagen aber schon noch ein paar Millionen Jahre...
    Dein Glauben dass alles "sinngesteuert" passiert sei Dir unbenommen, ein etwas anderer (und für mich schlüssigerer) Ansatz dabei ist: Vor 65 Millionen Jahren ist durch einen dummen Zufall ein Komet auf die Erde geklatscht und hat 50 % der damals lebenden Tierwelt vernichtet sowie eine veränderte Umgebung hinterlassen. Ergebnis daraus war Evolution der verbliebenen Arten um sich an die neuen Bedingungen bestmöglich anzupassen.

  • Ich denke die Aussage das sich der Mensch unkontroliert verbreitet kann man nicht so stehen lassen. Der Mensch hat zwar kaum natürliche Feinde die ihn auffressen, dafür aber verschiedene Verhütungsmethoden erfunden, welche als Ausgleich dazu die Zahl der Nachkommen reduziert. In noch nicht entwickelten Regionen ist das zwar noch nicht so verbreitet, aber irgendwann wird das nicht nur in den Industriestaaten gängig sein, sondern überall. Studien sagen das die Bevölkerungszahl ihren Scheitel bei 9 Mrd. erreichen wird, und dann sich irgendwann bei 7 Mrd. einpendeln wird.


    Das unsere Natur nicht im Gleichgewicht kann man schon auch nicht sagen, lange Zeit bevor es Menschen auf der Erde gab, gab es Zeiten wo in unseren Breiten nur Lagunen und Atolle gab, weiter im Süden nur Wasser und nur Norden festes Land. Es gab auch Zeiten wo die Erde fast ganz ein Schneeball war.

  • Zitat

    Original geschrieben von Sencer
    Wenn dich das Thema der Entstehung von Arten interessiert kannst du hier anfangen zu lesen:
    http://en.wikipedia.org/wiki/Speciation
    Dort gibt es auch zahlreiche weiterführende Links und Informationn um dienen Wissensdurst zu stillen. Es sei denn du wolltest nur wiedermal mit kaputter Logik die vermeintliche Überlegenheit einer beliebigen Religiösen Überzeugungen ggü. wissenschafltichen Erkenntnissen wie Schwerkraft oder Evolution unterstreichen.


    Nein, ich hatte nichts dergleichen vor. Das war eine ernstgemeinte Frage. Kaum zu glauben, oder? ;)

    Zitat


    Für "Otto-Normalverbraucher" bleibt eine Fruchtfliege eine Fruchtfliege auch wenn diese evtl. andere Verhalts- und Genmerkmale aufweist, kann man von außen ja auch nicht sehen. Der geneigte Forscher kann da anders differenzieren und hat dann eben schnell mal ne neue Art von Fliege gefunden, die sich durch selektive Paarung gebildet hat.


    Das mag sein, aber wenn man von Entwicklung neuer Arten spricht, würde mich interessieren, ob es wirklich komplett neue Arten gibt. Nicht irgendwelche geringfügigen Mutationen sondern eine komplett neue Art die es vor 100 Jahren noch nicht gab. Ich sag jetzt mal übertrieben einen Vogel mit kleinen Stoßzähnen wie ein Elefant. :D Also eine extreme Veränderung einer Art zu einer neuen. Gibt es sowas? Wenn ja, welche?

  • Zitat

    Original geschrieben von AdministratorDr
    Das mag sein, aber wenn man von Entwicklung neuer Arten spricht, würde mich interessieren, ob es wirklich komplett neue Arten gibt. Nicht irgendwelche geringfügigen Mutationen sondern eine komplett neue Art die es vor 100 Jahren noch nicht gab. Ich sag jetzt mal übertrieben einen Vogel mit kleinen Stoßzähnen wie ein Elefant. :D Also eine extreme Veränderung einer Art zu einer neuen. Gibt es sowas? Wenn ja, welche?


    Jemand der solche "Sprünge" in 100 Jahren erwartet, hat nicht verstanden wie Evolution funktioniert. Die Realität ist kein Comic-Buch. Stoßzähne bei Elefanten (und ihren Vorfahren), welche sich aus (*Schock*) Zähnen entwickelt haben (welche Vögel nicht haben) haben dafür Millionen Jahre gebraucht. Evolution arbeitet in sehr kleinen, kontinuierlichen Schritten, nicht in diskreten Sprüngen. Es ist nicht wie bei X-Men oder Heroes.
    Außerdem hatte kannte man vor 100 Jahren nur einen winzigen Teil der Arten die man heute kennt, d.h. selbst wenn es physiologisch deutlich veränderte Arten gäbe, wäre es sehr wahrscheinlich, dass uns eine Vergleichsbasis fehlt um festzustellen, wann sich diese oder jene Art entwickelt hat.
    Und schließlich bräuchte es große Populationen, eine Form von Isolation von anderen Artgenossen und einen erheblichen Selektionsdruck (sprich eine Veränderung der Umwelt) in Bezug auf diese neue Veränderung/Merkmal, damit es sich durchsetzt (sprich, dass Tiere welche die Veränderung nicht haben in hoher Zahl sterben, und Tiere mit dem neuen Merkmal in hoher Zahl Nachkommen schaffen). 100 Jahre, welches bei größeren Tieren gerade mal eine paar dutzend Generation ausmacht ist viel zu kurz dafür.

    "That's not a hair question. I'm sorry." - 01/31/07 - Never forget!

  • Oder ergänzend auch andersherum gefragt:
    Gab es in den letzten hundert Jahren eine derartig gravierende (und auch permanente) Veränderung, die eine solche Form überhaupt notwendig gemacht hätte?


    Klar hat sich die Welt auch in den letzten hundert Jahren verändert, wozu nun aber ein Vogel einen Stoßzahn brauchen sollte wüsste ich nicht.

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